Hauptquelle · Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)
ruken
ruken, st. v. 1. riechen, Geruch verbreiten. 2. riechen, Geruch empfinden.
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ruken, st. v. 1. riechen, Geruch verbreiten. 2. riechen, Geruch empfinden.
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Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +2 Parallelbelege
ruken, st. v. 1. riechen, Geruch verbreiten. 2. riechen, Geruch empfinden.
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Wortbildung
31 Bildungen · 1 Erstglied · 29 Zweitglied · 1 Ableitungen
MeckWB
Wossidia afbruken 1. abnutzen: 'n afgebruktes Metz Schö; 'n ollen afgebrukten Messingkätel Wi Wismar@Kirchdorf Kirchd ; dei Läpel sünd afbru…
MeckWB
Wossidia anbruken anfangen zu verbrauchen, z. B. Kleidungsstücke: de Schauh Schö Schönberg@Klein Bünsdorf KBünsd ; Vieh, in der Händlersprac…
WWB
an-rūken V. [verstr.] 1. an jmdm., etwas riechen. Gründlek aanriuken ( Kr. Meschede Mes Kr. Meschede@Ramsbeck Ra ). — 2. durch den Geruch an…
WWB
be-krūken V. [ Kr. Meschede Mes Olp] bereuen; die Folgen für etwas, was jmd. verschuldet hat, tragen. Datt sall hai noch bekruken ( Kr. Olpe…
WWB
be-rūken V. [verstr.] 1. an jmdm., etwas riechen. — 2. vorsichtig prüfend kennenzulernen versuchen. Säi heppt sick iärst richtig beraoken ( …
LW
be-struken, mit Strauchwerk versehen.
MNWB
entbrûken „abuti”.
LW
er-bruken, gebrauchen, geniessen.
WWB
fer-brūken sw. V. ⟨ fe(r)- ; Part.Prät. febrūket ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor die krfr. Städte Dortmund, Castrop…
LW
ge-bruken, sw. v. Gebrauch von etwas machen, geniessen, refl. m. Gen. üben, ausüben.
WWB
hiᵉne-rūken V. riechen an etwas. — Ra.: Daor häff he ook all henrocken das hat er auch schon ausprobiert ( WmWb ).
MNWB
° meystrûken , pl. , Maibüsche (Wittenb. NT. 1524 Marc. 11, 8; s. B.-C. Nr. 787 u. Sp. 1878).
WWB
miᵉde-brūken sw. V. „ Den Waagen konn de Naober metbruuken “ mitgebrauchen (WmWb).
LW
mis-bruken, misbrauchen.
MeckWB
Wossidia mißbruken mißbrauchen (1885) Ro.
WWB
na-brūken sw. V. naubruken sich einer Nachkur unterziehen ( Kr. Osnabrück Osn WWB-Source:145:Klön Klön ).
MNWB
° ȫvelbrûken , swv. : mißbrauchen, (nur substantiv.:) Mißbrauch, „abusio” (Dief. 22); — s. auch 1 ȫvel 1.
WWB
Piᵉrde-krūken n. Stöhnen von Pferden; im Sprichw.: Piärekriuken un Wejwerquesten sall me nit erenst niähmen ( Kr. Arnsberg Arn Hg).
LW
roken, ruken, sw. v. bedacht, besorgt sein um etwas, sorgen für, sich kümmern um etwas, achten, mit Gen. od. Acc.; mit Inf. wollen, worauf b…
LW
ruke, ruken = roke, roken.
MNWB
° strûken „ dörch recht ik weder naket struke ” (Nd. Jb. 30, 145 als Wiedergabe von nudus revertur [Luc. 4, 4], Konjektur).
WWB
up-brūken sw. V. ⟨ up- ; Part.Prät. upbriuket ( Kr. Detmold Det Kr. Detmold@Istrup Is = PlatenauWb) ⟩ aufbrauchen, verbrauchen ( Kr. Osnabrü…
MeckWB
Wossidia utbruken 1. trans. a. durch Verbrauch des Inhalts leeren: de Dik wir leerig, von de Teigeli utbrukt Gild. Dörp. 566; wi hadden uns …
MeckWB
Wossidia verbruken 1. zu bruken I verbrauchen: wi hebben all' uns' Kahlen verbruukt Ro Rostock@Warnemünde Warn . 2. zu bruken II a. eine Kra…
MeckWB
Wossidia vermißbruken mißbrauchen; missingsch: 'das ist es gerade, daß der Titel Schulmeister als ein Ökelname vermißbraucht wird' Reut. 6, …
MNWB
* vorbrûken , swv. , verbrauchen, (Geld) ausgeben (Hamb. KR. 1589).
MeckWB
Wossidia wegbruken durch magische Handlung beseitigen: Wratten warden mit ne swart Snick wegbruukt Sta Stargard@Hornshagen Hornsh ; de Knirr…
KöblerMnd
wolruken , st. V.? Vw.: s. wolrūken*
KöblerMhd
übertruken , sw. V. Vw.: s. überdrücken
WWB
be-rūken V. [verstr.] 1. an jmdm., etwas riechen. — 2. vorsichtig prüfend kennenzulernen versuchen. Säi heppt sick iärst richtig beraoken ( …