Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rümpfen verb.
rümpfen , verb. in falten ziehen, runzeln. I I. Formales. nhd. rümpfen, rümpfte, gerümpft, mhd. rümphen. Lexer mhd. wb. 2, 537 , mnd. rümpen. Schiller - Lübben 3, 483 a . das wort ist eine secundäre bildung zu dem alten starken, von ihm verdrängten verbum mhd. rimphen, ramph, rumphen, gerumphen Graff 2, 512 . das schwache und das starke verbum tragen die gleiche bedeutung, von starken formen erhalten sich manche, so der infinitiv: der graf sich gar bald leget an, mit kraft was er bereit da zu dem schimpfen, ir keiner mocht vor im bestan, wer in bestund der must sich ob im rimpfen. lied v. d. g…