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Natur

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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Natur Die

Bd. 3, Sp. 460a
Die Natur, Mz. in einigen Fällen, — en, ein zwar aus dem Lateinischen übergenommenes und undeutsch betontes Wort, welches aber in der Deutschen Sprache so einheimisch geworden und bei allen deutsch Redenden so bekannt und gebräuchlich ist, daß es hier nicht fehlen darf. Die mannichfaltigen Bedeutungen und Gebraucharten werden sich auf folgende zurückführen lassen. Man versteht darunter 1) am gewöhnlichsten, die ursprüngliche Art und Einrichtung eines Dinges, aus welcher sich alle Verschiedenheiten und Veränderungen desselben erklären lassen, daher man sie auch als eine in den Körpern befindliche Kraft betrachten kann, welche jene Verschiedenheiten und Veränderungen bewirkt und sich durch dieselben äußert. »Ih habe an vierzig (?) Bedeutungen des Wortes Natur zusammengezählt. Jede umfaßt einzelne Gesichtspunkte. Und nur Eine sagt mir, es sei: das reine Verhältniß aller Kräfte in einer Sache zu ihrem Zweck; aber wer lös't mir in jeder einzelnen die Frage ihrer Verhältnisse, den Zirkel ihres Zweckes und ihrer Kräfte?« Meyer. Die Natur der Dinge untersuchen, erforschen. Der Natur eines Dinges gemäß sein, der ursprünglichen Art und Einrichtung desselben angemessen sein, damit übereinkommen. Es ist wider die Natur des Steines, daß er von innen heraus wachse. Das Eis ist seiner Natur nach kalt, das Wasser naß, der Stein hart , oder das Eis ist von Natur kalt  Die Natur des Menschen, seine ursprüngliche Art zu sein, die in ihm von seinem Entstehen an liegende Kraft, die sich auf mannichfaltige, bei allen Menschen und zwar in Ganzen auf gleiche Art durch mancherlei Veränderungen  äußert. Die Natur eines Menschen, die ursprüngliche Art zu sein, die einem einzelnen Menschen eigenthümlich ist, die in ihm liegende bei ihm durch besondere Umstände anders geartete Kraft zu Entwickelungen und Veränderungen. Die Natur des Menschen bringt es mit sich, daß er Speise und Trank zu sich nehme, schlafe, wachse  »Der Unterricht, wo Kinder Stunden lang auf einerlei Sache merken sollen, streitet mit der Natur eines zarten Kindes.« Gellert. Mich, sprach sie, lockte jene Flur, Und ich, zu lüstern von Natur, Flog hin, Ders. Die Naturen sind verschieden, wenn von der Natur verschiedener Menschen die Rede ist. Dem Triebe der Natur folgen. I Krankheiten muß die Natur das Beste thun. Die Natur hilft sich selber. Leise lös't sich das Band, es entzweien sich zart die Naturen, Und von der holden Scham trennet sich feurig die Kraft. Schiller. I dieser Stelle können unter Naturen überhaupt natürliche Kräfte oder Triebe  verstanden werden, in welcher Bedeutung man es auch von Andern gebraucht findet. Sonnenberg gebrauchte die Mehrzahl Naturen auch von den natürlichen Gefühlen; unverständlich. Besonders gebraucht man Natur von der ursprünglichen verschiedenen Beschaffenheit des Körpers wie auch des Geistes der Menschen und den daraus herfließenden verschiedenen Eigenschaften derselben (Naturell); wofür Notker das gute Wort Anaburt (Angeburt) gebrauchte. Eine gute oder schlechte, starke, gesunde oder schwache Natur haben. Von Natur stark, gesund, schwach sein, schon so oder doch mit der Anlage dazu geboren sein. Hitziger, kalter Natur sein, oder hitzig, kalt von Natur sein. — — Die Liebe Wird leicht zur Wut in heftigen Naturen. Schiller. (R.) Und jetzt an des Jahrhunderts ernstem Ende, Wo selbst die Wirklichkeit zur Dichtung wird, Wo wir den Kampf gewaltiger Naturen Um ein bedeutend Ziel vor Augen sehn, Ders.; in welcher Stelle unter gewaltigen Naturen Wesen mit einer gewaltigen Natur verstanden werden. Auch spricht man von einer sittlichen Natur des Menschen, von einer Natur Gottes, von einer göttlichen und menschlichen Natur in Kristo, die man seine beiden Naturen nennt. I der Gottesgelehrtheit wird die Natur der Offenbarung, zuweilen auch der Gnade entgegengesetzt, und man verstehet darunter nach Ad. die Fertigkeit des Gebrauches der bloßen natürlichen d. h. dem Menschen bei seiner Entstehung mitgetheilten Kräfte. Das Licht der Natur ist daselbst, die durch diese Kräfte erlangrte Erkenntniß, in Gegensatz der Offenbarung. I der Bibel wird, wie Ad. bemerkt, unter Natur auch die ungeänderte Fortdauer der natürlichen Beschaffenheit des Menschen, nebst allen eigenen darin gegründeten Veränderungen verstanden und der Gnade entgegengesetzt; anderwärts wird dafür das Fleisch gebraucht, in Gegensatz des Geistes, der 2 Petr. 1, 4 die göttliche Natur genannt wird. I weiterem Sinne wird die eigenthümliche Art und Weise einer jeden Sache die Natur derselben genannt. Die Natur dieser Sache bringt es so mit sich. Dies liegt in der Natur der Sache. »Die Treue der ehelichen Liebe gründet sich auf das gegenseitige Versprechen, und auf die Natur der Liebe.« Gellert. So spricht man auch von der Natur (dem Genius) einer Sprache. Eben so nennt man gewisse äußere Verhältnisse, in welche der Mensch von seinem Entstehen an geräth, die Natur. So sagt man Ältern und Kinder, Geschwister sind mit einander durch die Natur, oder durch das Band der Natur verbunden. »Die erhabenste Liebe zu Gott, die über die süßeste Liebe der Natur gegen einen Sohn siegt,« d. h. über die Liebe, welche ein Vater oder eine Mutter über den Sohn von Natur empfindet. Gellert. Da die Natur die ursprüngliche Art zu sein ist, die durch keine willkührlichen Einwirkungen von außen bestimmt worden ist, so wird sie oft der Kunst entgegengesetzt. I Stande der Natur leben, in einem solchen Zustande, wie es die Natur des Menschen mit sich bringt, erfodert, ohne alle künstliche Einrichtung, Verfassung, bürgerliche Gesetze  Der Natur gemäß leben, ganz einfach in allen Stücken, ohne alle eingebildete oder angekünstelte Bedürfnisse, Verschönerungen  Der Natur getreu bleiben, sowol ihr gemäß leben, als auch von einem Bildner, sie getreu nachbilden, ihr nichts ankünsteln und nichts davon weg= nehmen. Von Natur viel Verstand haben, ohne daß er erst durch Unterricht und Übung entwickelt zu werden brauchte. Von Natur Witz haben, ohne ihn von Andern zu entlehnen. Ein Mensch ist lauter Natur, auch wol, ist die lautere Natur, wenn er immer so spricht und handelt wie es seine ursprüngliche Art zu sein mit sich bringt, ohne sich im geringsten zu verstellen oder Zwang anzuthun. Ein Künstler zeigt in seiner Arbeit lauter Natur, wenn derselbe nicht nur der Natur getreu bleibt, sondern auch die angewandte Kunst geschickt zu verbergen weiß. Eine Sache ist von Natur so wie sie ist, wenn sie ursprünglich so ist. Von einer Sache, die durch Menschenhände oder sonst überhaupt durch Kunst verändert ist, sagt man, sie sei nicht von Natur so. Etwas in Natur geben (in natura), eine Sache so geben, wie sie von Natur ist, nicht verändert, nicht durch eine andre Sache die ihr gleich geschätzt wird ersetzt. Seine Lieferungen in Natur entrichten, d. h. in den wirklich verlangten Lieferungsstücken z. B. Getreide, Heu, Stroh  und nicht in Gelde oder auf andere Art, wodurch nur der Werth jener Sachen ersetzt wird. 2) Die in allen Wesen ursprünglich liegende und die Verschiedenheiten und Veränderungen an und mit denselben begründende Kraft als Eins betrachtet, wo man denn oft davon als von einem für sich bestehenden, den Grund aller übrigen Kräfte in sich enthaltenden Wesen spricht, in welcher Bedeutung die Mehrzahl ganz ungewöhnlich ist (Natura naturans). Die Natur wirkt nach unabänderlichen Gesetzen. Der Lauf, der Gang der Natur, die Folge der Veränderungen, Zustände vermöge jener Kraft, die wir Natur nennen, nach den unahänderlichen Gesetzen derselben. Die Natur thut keinen Sprung, es geschieht in der Natur Alles nach und nach, indem sich eins aus dem andern entwickelt. Die Schuld der Natur bezahlen, sterben, ihr mit dem Tode gleichsam das zurückgeben, was sie uns bei unserm Entstehen und Bestehen gab. Von der Natur mit vielen schönen Anlagen beschenkt sein. Die Natur hat ihn stiefmütterlich behandelt, ihn mit vorzüglichen Geistes= und Körpergaben wenig oder gar nicht versehen. »O wie schön bist du Natur, in deiner kleinsten Verzierung so schön!« Geßner. Der Stimme der Natur folgen, ihren Gesetzen. »Das große Iteresse des Menschen liegt darin, daß er dieser Stimme der Natur, die ihn zum Schönen, zum Guten hinruft, gehorsam werde.« Sulzer. »Das Glück ist nicht so liebreich gegen sie gewesen, als die Natur.« Gellert. 3) Der Ibegriff aller Dinge (Natura naturata). I der ganzen Natur ist so etwas nicht zu finden. I engerer Bedeutung, der Ibegriff aller körperlichen Dinge, und in noch engerer, der Ibegriff aller körperlichen Dinge auf Erden. Die drei Reiche der Natur, die drei großen Abtheilungen in welche man alle körperliche Dinge auf der Erde vertheilet, die Thiere, Pflanzen und Steine, Erden  oder Alles was gar kein Leben hat. Die Beschreibung der Natur, die Veschreibung dieser Dinge. S. Naturbeschreibung. »Im schmückt sich die ganze schöne Natur.« Geßner. »So allein und einzeln das Thier jedem feindlichen Sturme des Weltalls ausgesetzt scheinet, so ists nicht allein; es steht mit der ganzen Natur im Bunde.« Herder. Betrachte die Natur um dich her. Süße, heilige Natur Laß mich gehn auf deiner Spur. Hölty. I der Natur den Schöpfer erkennen lernen. Die Religion der Natur, die aus der vernünftigen Betrachtung der Natur geschöpft wird. I diesem Sinne setzt man Natur und Offenbarung einander entgegen. I den bildenden Künsten begreift man unter Natur alle sichtbare Gegenstände, welche sich durch die Kunst darstellen lassen. Die Natur nachahmen, treu darstellen. Nach der Natur arbeiten, nach natürlichen Körpern, die man dabei wirklich vor Augen hat. Die belebte Natur, die Thiere, auch wol in weiterer Bedeutung, die Pflanzen; in Gegensatz der unbelebten oder todten, worunter man alle jedes Lebens beraubte natürliche Dinge verstehet. Die Mehrzahl in dieser Bedeutung ist ungewöhnlich, kömmt aber doch vor. Ein zärtliches Gefühl ging sanft durch die Naturen. Dusch. Zuweilen wird das Deutewort weggelassen und bloß Natur gesetzt. Menschen beglücken Lehrt uns Natur. Ungen.; welche Auslassung Ad. zu strenge mißbilliget. I noch engerer aber ungewöhnlicher Bedeutung wird auch ein einzelner natürlicher Körper oder ein Theil desselben Natur genannt. Die weibliche Natur, die Zeugungsglieder des Weibes. Diesen Sinn hat es nur noch in dem Beilegungsworte natürlich behalten, wo diese Glieder die natürlichen Theile genannt werden.
10306 Zeichen · 112 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Natūr

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Natūr , plur. der doch nicht in allen Fällen üblich ist, die -en, ein schon seit langer Zeit aus dem Lateinischen Na…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Natur

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Natur (lat. natura , von nasci , entstehen, werden), in weitester Bedeutung gleichbedeutend mit Welt, der Schöpfung Gott…

  3. modern
    Dialekt
    Natur

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Natur [Nàtýr allg. ] f. 1. Natur; körperliche Verfassung, Wesen eines Geschöpfes. E herti N. han kräftige Konstitution, …

  4. Sprichwörter
    Natur

    Wander (Sprichwörter)

    Natur 1. Auf wen die Natur ist versessen, dem hat sie mit Scheffeln es zugemessen. 2. Auff der Natur wechst kein schimme…

  5. Spezial
    Natur

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    Natur- естественный , п

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit natur

612 Bildungen · 600 Erstglied · 6 Zweitglied · 6 Ableitungen

natur‑ als Erstglied (30 von 600)

Natureis

SHW

Natur-eis Band 4, Spalte 937-938

Naturlehre

SHW

Natur-lehre Band 4, Spalte 937-938

naturrein

SHW

natur-rein Band 4, Spalte 937-938

Naturtrieb

SHW

Natur-trieb Band 4, Spalte 937-938

Naturwein

SHW

Natur-wein Band 4, Spalte 937-938

Naturabneigung

Campe

natur·abneigung

○ Die Naturabneigung , Mz. — en , eine Abneigung, die man von Natur von einer Sache hat, die ihren Grund in unserer Natur hat (Antipathie ).

Naturadel

DRW

natur·adel

Naturadel, m. Adel (I 2 b) aufgrund der Abkunft vgl. Erbadel, Geburtsadel, Naturadel G. Agricola teilet den adel in dreyerley art: naturadel…

Naturae convenienter vive

Herder

Naturae convenienter vive , oder vivere naturae te convenienter oportet , lat., lebe naturgemäß. Naturale praesumitur, donec probetur contra…

Naturähnlichkeit

GWB

natur·aehnlichkeit

*Naturähnlichkeit annähernde Übereinstimmung mit der Realität; mBez auf das Kolorit in der Malerei N3,70,7 FlH II [Meyer] Bernd Hamacher B.H…

Naturäußerung

GWB

natur·aeusserung

*Naturäußerung iSv ursprüngliche Manifestation der Empfindung, Impuls Die Liebe, wie sie modern erscheint, ist ein Gesteigertes. Es ist nich…

naturahnung

DWB

natur·ahnung

naturahnung , f. : ich überzeugte mich aufs neue dasz unsere heidnischen urväter zwar viele auf naturahnungen sich beziehende düster aberglä…

Naturakzent

GWB

natur·akzent

Naturakzent iSv Ausdruck, Geräusch der Natur; als Fehlübs von frz „phénomène de la nature” Man wird uns an die Nachahmung der leidenschaftli…

Naturāl

Meyers

nat·ural

Naturāl -, in der Zusammensetzung mit Abgabe, Leistung, Lieferung, Lohn, Steuern, Tausch, Wirtschaft etc. gebraucht, um Leistungen in Arbeit…

Naturalabgabe

GWB

natural·abgabe

Naturalabgabe ‘natural Abgabe’ B51,414 1 Bereitstellung von Sachmitteln, Verbrauchsmaterial die N. der Schreibmaterialien von Großherzogl. C…

Naturalcomputation

Herder

natural·computation

Naturalcomputation natürliche Zeitberechnung von einem Moment genau wieder bis zum gleichen andern. Gegensatz zur Civilcomputation, die eine…

Naturaldeputat

GWB

natural·deputat

Naturaldeputat Maß, Quantum an Sachvergütung in Form von Naturerzeugnissen [ betr Besoldung von Hofkommissar Fiedler ] kann vermelden, daß e…

Naturale

DRW

natur·ale

Naturale, m. wie Natürliche die naturalen und bastarde allhie zu der erbtheilungh nicht zugelassen ... werden 1571 Soest/ZRG.² Germ. 94 (197…

Naturaleinnahme

GWB

natural·einnahme

Naturaleinnahme Getrenntschr B9,301,1 Einnahmen in Form von Naturerzeugnissen; im Zshg mit dem Jenaer Konsistorium; meist im kollektiven Sg …

naturalëza

LDWB1

naturalëza [na·tu·ra·lë·za] f. (-zes) Einfachheit f., Natürlichkeit f., Echtheit f.

Naturalherstellung

DERW

natural·herstellung

Naturalherstellung, F., ›Herstellung des Zustandes der bestehen würde wenn der zum Ersatz eines Schadens verpflichtende Umstand nicht einget…

natur als Zweitglied (6 von 6)

Signatur

RDWB1

Signatur f подпись, роспись знак, порядковый знак, помета, шифр (под которым хранится книга в библиотеке)

Hundsnatur

Wander

hunds·natur

Hundsnatur Seine (wahre) Hundsnatur zeigen. »Die wahre Löwen- oder Hundsnatur des Menschen entwickelt sich nur vollkommen in seinem Unglück.…

rossnatur

DWB

ross·natur

rossnatur , f. in derber sprache eine kräftige, starke natur. Hügel Wiener dial. 130 a .

signatur

DWB

sig·natur

signatur , f. , das mlat. signatura, nach Weigand 4 2, 714 im 17. jahrh. übernommen, vermerk, kennzeichen, besonders: 1 1) unterzeichnung ei…

Ableitungen von natur (6 von 6)

Entnaturen

Campe

♁ Entnaturen , v. trs. unnatürlich machen, seiner Natur, seiner natürlichen Art berauben. »Nun nahmen die entnaturten Schwestern ihren Absch…

natûre

Lexer

natûre stf. BMZ sw. Pf. üb. 173,12. 19. Myst. 1. 15,5. 33,32. Adrian 455 ; natûr Mgb. nattuore N. v. B. 105. 110. (natuer Dfg. 376 a ). natt…

unnatur

DWB

unnatur , f.; schon im mnl. und dann wieder bei uns im verlauf der Rousseaubewegung zunächst als fast nur wortspielender gs. mit natur ( s. …

unnatûrlich

Lexer

un-natûrlich adj. BMZ Diem. arzb. Jer.

urnatur

DWB

-natur , f. (ur- C 4 c) Wieland 18, 88 ; Heinse 4, 286 Sch.; echte u. Immermann 12, 63 B.; wildromantische u. J. G. Kohl reise nach Istrien …

vernaturen

DWB

vernaturen , verb. zu einer andern natur treiben, zu neuer natur verwandeln: ein gut ampt vernaturet oft das schaf in einen wolf. Lehmann 22…

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Cotta, M. (2026). „natur". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/natur/campe
MLA
Cotta, Marcel. „natur". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/natur/campe. Abgerufen 19. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „natur". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/natur/campe.
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