Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachdenken verb.
nachdenken , verb. vereinzelt im 15. und dann häufiger im 16. jahrh. gebräuchlich: nd. naedenken, nadenken Kil. 310 b . Kramer 1, 211 b . Schambach 142 a . vgl. DWB nachgedenken . 1 1) zurückdenken an ( dativ ), mit gedanken nachfolgen. mhd. mit präpositionaler fügung: er dâhte ouch dikke nâch den zwein. Ulrich v. Türh. Tristan 1415 ; nhd. und ob ich ir ( frau ) dan vast nach decht und wolt iren worten auch gelauben. fastn. sp. 233, 3 . 2 2) durch denken einem gegenstande näher treten, die gedanken auf ihn richten, ihm denkend nachhängen, um ins klare, zum verständnis, zu einem entschlusse zu …