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Murmel

ahd. bis spez. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
Anchors
17 in 15 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Murmel f.

Bd. 4, Sp. 1297
Wossidia Murmel f. Spielkugel der Kinder, ursprünglich aus Marmor 1. die Spielkugel, für welche in einigen Orten von Ma, Sta, Schö und Gü@ die Bezeichnung Murmel belegt ist, heißt im N des Landes häufig, in Ro und Umgebung immer Schœtel oder Schöttel, weiter südlich tritt Knull, im NW, in Anlehnung an Schleswig-Holstein und Lübeck, Pigger auf, in Sta@ herrscht Marmel; daneben noch viele Syn., Abwandlungen und Spielbildungen wie Kugel, Lock-, Marmel-, Stötkugel, Schœtler, Schöttler, Schœler, Schörling, Schölling, Schœlerkugel, Schüdder, Knullkugel, -stein, Knüttelstein, Snappstein, Knicker, Knickel; das Sprachgut des Murmelspiels entstammt in der Hauptsache der Sprache der Kinder; sein Reichtum, den unsere Fragebogen erschlossen haben, wird hier ausgebreitet, verlangt jedoch seiner Natur nach nicht in allen Fällen eigene Artikel oder Angabe seiner besonderen Bedeutung. Die kleinen bunten Kugeln sind meistens aus Ton, die Kinder verfertigen sie auch selbst aus Lehm (Leihmbacker, Leihmsnappel), trocknen sie im Ofen und streichen sie bunt an; für wertvoller gelten Kugeln aus Eisen, Blei und Porzellan (Alabaster, Ali, Schimmel), bes. aber die größeren, innen bunt gemaserten Glaskugeln; eine Glaskugel kann gegen 10, 20, 100 und mehr Tonkugeln eingetauscht und in Zahlung gegeben werden; die Kinder nennen sie Baberollsch, Kaiser, König, Glücksschüdder, Rägenbagen, Stiernog' und einfach Glaser, Glasknüttel oder nach ihrem Wert Teidengiller usw., als Bucker (allgem.), Buck, Boxer, Bull, Smiter, Prallschüdder, Nicker, Möbber, Tetscher, Luxer, Fipskugel, Togger, Düttjer, Gewinner dient sie bei einigen besonderen Kugelspielen als Wurf- oder Stoßkugel, mit der die andern Kugeln abgeschossen oder aus dem Loch geschossen werden. Gering geachtet sind die nicht ganz rund geratenen Kugeln, sie werden Eier, Ostereier (vielfach), Häuhnereier, Eiersnappeln, -kugeln, Bohnen, Plummen, Backbeeren, -plummen, Pannkauken, Hasenkœtel, Pingstossen, Stotterpeiter, Humpelfritz, Plattfaut, Krœpel, windscheif, eierfletschig gescholten und abgelehnt. Als Ersatz können zum Murmelspiel auch Steinchen, kleine Kartoffeln, Kastanien und Erbsen genommen werden. 2. das Marmelspiel ist bei der städtischen Jugend, bes. bei den Jungen, sehr beliebt; vielfach auch auf dem Lande gespielt, ist es dort aber an manchen Orten, wo sich keine geeignete glatte Spielfläche darbietet, gar nicht bekannt. Im Frühjahr, wenn der Erdboden trocken wird, manchmal auch im Sommer, selten im Herbst versammeln sich die Kinder mit ihren prallen Marmelbeuteln (Marmelbüdel, Schöttelbüdel usw.) und einigen sich zunächst über die Spielregeln; bes. Abmachungen werden ausgerufen wie ohne Kägeln! es ist verboten, die Kugel weit vom Loch wegzuwerfen, ohne Liffeliff! der Boden darf nicht vorher geglättet werden u. a.; es wird ausgemacht, wieviel Kugeln jeder einsetzen soll, und der erste Spieler wird durch einen Probewurf, durch das Los, durch Knobeln, Abzählen oder Raten, durch Ausruf Ierst! Tweit! usw. bestimmt, manchmal fängt auch der Älteste oder der Jüngste, der Größte oder der Kleinste an; Abzählverse: Schœtler, bring' mi Glück, Schœtler, Schœtler, rad' mal, woväl Släg' heff ick Gü; Hexe Hexe Hahnenfuß, Daß du nicht gewinnen tust Ro; oder einer ruft: Tipp topp bet an 'n Strich! worauf alle, Fuß vor Fuß setzend, auf den Abwurfstrich zueilen, wer den Strich zuerst berührt, fängt an; oder alle lassen 2 Kugeln fallen, und es beginnt der, dessen Kugeln am dichtesten beieinander liegen, oder man muß eine auf dem Boden liegende Kugel treffen; bei manchen Kugelspielen ist es auch nicht erwünscht, den Anfang zu machen. Ein Spruch vor dem Spiel, der Glück bringen soll: Ierst Gewinn Kattengewinn, Tweit Gewinn in 'n Büdel rin. Gewöhnlich ist der Teilnehmerkreis nicht beschränkt. Das eigentliche Spiel kann jetzt beginnen: a. am häufigsten spielt man von einer bezeichneten Abwurfstelle (Strich, Grenzstrich, Grenz, Stand, Mal) aus in ein etwa 2 m entferntes Loch (Lock, Schœtel-, Murmel-, Kugellock usw., Kul, Marmelkul usw., Snapp-, Hexenkul, Kullock, Kätel, Marmelkätel, Schal, Pott, Pottlock, Bütt, Büttlock, Einbütt, Nest), das mit dem Absatz in den Erdboden gedreht wird; der Reihe nach spielt jeder Spieler zunächst seine Kugeln einzeln oder alle zusammen, oder es werden die Kugeln weitergespielt, die beim Probewurf nicht in das Loch gelangt sind; mit dem gekrümmten Zeigefinger werden sie eine nach der andern hineingestoßen; dabei darf ein Spieler immer so lange weiterspielen (kulen), bis er einmal das Loch verfehlt; wer die letzte Kugel hineintrifft, hat alle darin befindlichen erbeutet; hat einer alle seine Kugeln verloren, ist er utbütelt oder utsackert. Die Spielregeln werden streng befolgt, wer unvorschriftsmäßig stößt, indem er die Kugel mit dem Finger noch ein Stück lang lenkt (raken, vörlangen, schurren, schrapen, räuhren, schupsen, nahstöten), muß sich Fuscher, Muschler, Schummler, Witspritzer, Bang'bücks oder Feigling schelten lassen. Viele Benennungen haben die Kinder für den Fall, daß zwei Kugeln beim Spiel zusammenprallen, was bei einigen Spielen (s. b) auch verlangt wird: sei stöten, boxen, rammen, bremsen, fucken, tingeln, bucken, küssen, knuutschen sick; sei kletten, backen an, prallen, zirksen; (dat) knackt, bumst, tallert, glitscht, tickt, dat brennt; Butzer! Tiller! Tingeltangel! klipp! anschaten! hei is dot! b. besondere Spiele: das Spiel in 3 nebeneinander liegende Löcher bei 3 Mitspielern ist dem eben beschriebenen ähnlich; jeder legt eine Kugel in jedes Loch, die der gewinnt, der mit einer Kugel der Reihe nach in die 3 Löcher trifft; bei Fehlwürfen wird die Wurfkugel mit in das Loch gelegt und der nächste kommt an die Reihe RoRostock@KühlungsbornKühl; schon größere Geschicklichkeit erfordern Spiele mit noch mehr Löchern; bes. beliebt ist das Kœnkspill (s. Bd. 4, 536), auch Nägenbütt, -kul, -lock oder Kätel, Eck un Butt genannt, mit 9 Löchern. Beim Spiel Fifkul liegen die 5 Löcher in einer Reihe hintereinander, wobei die letzten immer kleiner werden; trifft man von einem Mal aus ins erste Loch, müssen die Mitspieler je eine Kugel bezahlen, beim Treffer ins zweite Loch je zwei usw. WiWismar@WangernWang. Die Löcher können auch kreisförmig um ein Mittelloch angelegt sein; es gilt nun, die Kugel von einem zum andern und zuletzt ins Mittelloch zu treiben; wem sie dabei ins erste, zweite oder dritte Loch zurückrollt, wird Snider, Schoster oder Smidt gerufen Ro. Beim Knips-sei-in-spiel werden die ausgestreuten Kugeln mit Mittelfinger und Daumen in den Pott geschnippt WiWismar@HornstorfHornst. Die umgekehrte Aufgabe, die kleineren Kugeln durch den Wurf mit einer größeren Kugel, meist einer Glaskugel (s. 1), von 3 bis 4 m Entfernung aus dem Loch herauszuschießen ist beim Pottleggen (HaHagenow@WittenburgWitt) oder Tallern (Gü@) gegeben; RoRostock@GlashagenGlash; die Kugeln können auch in einem Kreis oder Dreieck (GüGüstrow@TarnowTarn) liegen RoRostock@WöpkendorfWöpk; PaParchim@RaduhnRad; oder aus dem Kreis soll die große Glaskugel (dei König), die von kleinen Kugeln umgeben ist, mit dem Boxer herausgeschossen werden, wem es gelingt, gehören alle Kugeln PaParchim@WulfsahlWulfs. Einige Spiele werden ohne Kugelloch gespielt: beim Butzen (RoRostock@KühlungsbornKühl), Boxen oder Tillern (GüGüstrow@RachowRach) muß die Kugel des einen Spielers von der des andern getroffen werden, sie wechseln dann den Besitzer, gelingt es nicht, bleibt auch die zweite Kugel liegen usw., wer dann zuerst trifft, erhält alle Kugeln bis auf eine, die immer liegen bleiben muß; von zwei und mehr Spielern gespielt PaParchim@SpornitzSporn; beim Soldatenscheiten werden 10 Kugeln in eine Reihe gelegt, die abgeschossen werden RoRostock@KühlungsbornKühl; beim Tick-an-de-Wand muß die Wurfkugel erst gegen die Wand geworfen werden und von dort zurück gegen die liegende Kugel prallen GüGüstrow@KrakowKrak; SchöSchönberg@HarkenseeHark; eine Sonderform ist Bums un Spann, auch Fack un Spann, Tick un Spann, Buze handbreet oder Tallern genannt, beschrieben bei Bums (Bd. 2, 136); dem entspricht Mäter un Draper: hat einer getroffen, ist es ein Draper, und er erhält von den Mitspielern zwei Kugeln, läuft die Kugel nach dem Treffer noch ein kleines Stück weiter, daß man sie noch mit der Handspanne messen kann, ist es ein Mäter un Draper, der Spieler erhält je drei Kugeln, trifft er nicht, ist es aber dennoch ein Mäter, erhält er je eine Kugel Pa. Moderner ist dieses Spiel: in einen Kasten, welcher umgekehrt auf den Boden gestellt wird, schneidet man Löcher, welche mit Nummern versehen werden; hier hinein versucht man aus 2 bis 2½ m Entfernung die Kugeln zu rollen und erhält dann von den Mitspielern oder vom Kassenhalter die Anzahl Kugeln, die die Zahl anweist, Fehlwürfe kommen in den Kasten oder fallen dem Kassenhalter zu HaHagenow@BoizenburgBoiz; WaWaren@PenzlinPenzl; Ro. Ein bes. schwieriges Geschicklichkeitsspiel ist Utfangen: auf den Rücken der Hand werden 5 Kugeln gelegt, dann hochgeworfen und mit der Handfläche aufgefangen; wer die meisten fängt, beginnt; es werden nun 5 Kugeln auf die Erde geworfen, zunächst wird eine davon hochgeworfen, die gefangen werden muß, indem zugleich eine andere vom Boden aufgelesen wird; so geschieht es mit allen Kugeln; beim zweiten Durchgang müssen zwei, beim nächsten 3 Kugeln aufgelesen werden usw.; das eig. Utfangen macht den Schluß, wobei in zwei Hochwürfen mit allen Kugeln 5 zu fangen sind; wem alles ohne Fehler gelingt, ist Gewinner PaParchim@WulfsahlWulfs. Ein Ratespiel: ein Spieler hält in der geschlossenen Faust eine Anzahl Kugeln und fordert mit dem Spruch Benat benat benin, Woväl sall'n 't sin? die Mitspieler zum Raten auf; wer richtig rät, gewinnt den Inhalt der Faust, rät er falsch, hat er den Unterschied zu bezahlen LuLudwigslust@Alt KrenzlinAKrenzl. — Teu. 1, 149.
9496 Zeichen · 49 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    murmel

    Althochdeutsches Wörterbuch

    murmel- s. murmul-.

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    murmelswv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    murmer , murmel swv. murren. ahd. murmurôn , murmulôn Graff 2,859. Judas der murmerot Griesh. pred. 1, 44. vgl. das. 1,4…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    murmelSb.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    murmel , Sb. nhd. Gemurmel, Lärm, Aufruhr Hw.: s. murmur; vgl. mhd. murmel E.: s. murmelen W.: s. nhd. (ält.) Murmel, M.…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    murmelm.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +3 Parallelbelege

    murmel , m. das murmeln und murren. von den formen, in denen dieses wort in der älteren sprache erscheint, stimmt murmur…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Murmel

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Murmel ( Marmeln, Märbel ), s. Klicker .

  6. modern
    Dialekt
    Murmelf.

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Murmel f. Spielkugel der Kinder, ursprünglich aus Marmor 1. die Spielkugel, für welche in einigen Orten von Ma, Sta, Sch…

  7. Spezial
    Murmel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Mur|mel f. (-,-n) scisciora (-res) f. ▬ Murmel n spielen (Kinderspiel) sciscioré.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit murmel

76 Bildungen · 70 Erstglied · 2 Zweitglied · 4 Ableitungen

Zerlegung von murmel 2 Komponenten

mur+mel

murmel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

murmel‑ als Erstglied (30 von 70)

Murmeltier

SHW

Murmel-tier Band 4, Spalte 825-826

murmelât

Lexer

murm·e·lat

murmelât stf. BMZ gemurmel, geflüster Alexius , Pass. Jer.

murmelbach

DWB

murmel·bach

murmelbach , m. murmelnder bach: schweig, o chor der nachtigallen! mir nur lausche jedes ohr! murmelbach, hör auf zu wallen! Bürger 72 a .

murmelbrassen

DWB

murmel·brassen

murmelbrassen , m. eine art meerbrassen, welche durch bewegungen mit dem maule luftblasen in die höhe steigen läszt, und dadurch geräusch ma…

Murmelchen

GWB

murmel·chen

Murmelchen liebevolle Bezeichnung für ein Kleinkind übergroß|Läßt ihn das Glück die Lust empfinden,|Einmal auf der Geliebten Schoos|Ein arti…

Murmeldēr

WWB

murm·elder

Murmel-dēr Murmeltier ( Rek Wp). ¶ Wohl sekundär an→ murmelen angelehnt.

murmeldêrte

MNWB

* murmeldêrte „mus alpinus” (Chytraeus).

Murmeldiert

MeckWB

Murmeldiert n. Murmeltier: mus alpinus 'ein Murmeldeerte' Chytr. 361; Dat iß ehn rechtes Murmeldiert (Schelte auf ein leichtes Mädchen) Babs…

murmeldine

FindeB

* murmeldine f. Klatschbase Schürebr.

murmeldērte

KöblerMnd

murmeldērte , N. nhd. „Murmelgetier“, Murmeltier ÜG.: lat. mus alpinus Q.: Chytraeus (1582) E.: s. dērte L.: MndHwb 2, 1040 (murmeldêrte) So…

murmelei

DWB

murm·e·lei

murmelei , f. das gemurmel: eine murmelei hören, vernehmen; murmur, murmeri, murmerey Dief. 372 c .

murmelen

KöblerMhd

murm·elen

murmelen , sw. V. nhd. murren, murmeln, flüstern, heimlich untereinander erzählen, verstohlen als Gerücht verbreiten ÜG.: lat. murmurare BrT…

murmelende

KöblerMhd

murmel·ende

murmelende , Adj. nhd. murmelnd Q.: CLV, SHort (nach 1298) E.: s. murmelen (2) W.: nhd. murmelnd, Adj., murmelnd, DW- L.: MWB (murmelnde), M…

murmeler

DWB

murm·e·ler

murmeler , murmler , m. der da murmelt oder murrt: murmeler, mussans, mussitans, famigerator Stieler 1247 ; es sind murmeler und kleglinge, …

murmeleⁿ

Idiotikon

murmeleⁿ Band 4, Spalte 418 murmeleⁿ 4,418

murmelfall

DWB

murmel·fall

murmelfall , m. murmelnder fall eines wassers: an des bächleins murmelfall. Bürger 47 b .

murmelgang

DWB

murmel·gang

murmelgang , m. murmelnder gang, gang mit murmeln: ich will dich in der blätter säuseln grüszen, dich trösten in der quelle murmelgang. Rück…

Murmelgetös

Campe

○ Das Murmelgetös , — es , o. Mz . das Getöse welches entstehet, wenn Viele unter einander murmeln, d. h. halblaut sprechen. — rings hob sic…

murmelhaʒ

Lexer

murmel·haz

murmel-haʒ stm. von herzen wart kein murmelhaʒ erhœret j.Tit. 146.

murmelig

MeckWB

murmelig mürbe, verrottet, vom Holz (1910) Sta Gramm ; bedenklich, von einer Sache, Handel (1932) Ro; dissimiliert aus mulmig.

Murmel II

RhWB

Murmel II vereinzelt u. in der Bed. verschieden m.: 1. -o- Sg. t. pulverartiger Staub, in der Wend.: Drüg wie M. pulvertrocken Mettm-Neviges…

Murmeliⁿs

Idiotikon

Murmeliⁿs Band 4, Spalte 418 Murmeliⁿs 4,418

murmel als Zweitglied (2 von 2)

gemurmel

DWB

gemurmel , n. subst. verb. zu murmeln, auch gemurmele, gemürmel; vergl. gemürbel , gemummel . auch nl. gemurmel (u als ü gesprochen ). 1 1) …

Ableitungen von murmel (4 von 4)

bemurmelen

KöblerMhd

bemurmelen , sw. V. nhd. „bemurmeln“, murren Q.: AvaLJ (1. Drittel 12. Jh.) E.: ahd. bimurmulōn* 1, sw. V. (2), murren über; s. mhd. be, mur…

gemurmel

DWB

gemurmel , n. subst. verb. zu murmeln, auch gemurmele, gemürmel; vergl. gemürbel , gemummel . auch nl. gemurmel (u als ü gesprochen ). 1 1) …

Gemurmele

WWB

Ge-murmele n. a) Gerüchte. — b) unsicheres Gerede; leises, allgemeines Durcheinandersprechen. — c) leises Wasserrauschen ( Mes Br).

Murmele, [э]

FiloSlov

Murmel-e , n [э] [э] , ср , редуцированное, e → FiloSlov Murmellaut, m → FiloSlov Vokal, neutraler, m