lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

loe

mhd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
5 in 4 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
Verweise rein
2
Verweise raus
5

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Loë

Bd. 12, Sp. 653
Loë, Friedrich Karl Walter Degenhard, Freiherr von, preuß. General, geb. 9. Sept. 1828 auf Schloß Allner an der Sieg, entstammt einer reichsfreiherrlichen katholischen Familie, besuchte die Ritterakademie in Bedburg, studierte in Bonn, diente als Einjährig-Freiwilliger im 5. Ulanenregiment und trat 1848 in die schleswig-holsteinische Armee ein. Als Leutnant im 2. Dragonerregiment machte er den Feldzug des Sommers 1848 mit, nahm nach dessen Beendigung seinen Abschied und kam im Januar 1849 als Leutnant zum 8. preußischen Husarenregiment, mit dem er den Feldzug in Baden mitmachte, wurde 1853 Adjutant bei der Militärreitschule, besuchte 1855–58 die Kriegsakademie und wurde, seit 1857 Oberleutnant, 1858 Adjutant des Militärgouvernements von Rheinland und Westfalen, bald darauf Rittmeister im 7. Husarenregiment und persönlicher Adjutant des Prinz-Regenten. 1861 Major und königlicher Flügeladjutant geworden, begleitete er den Prinzen Albrecht nach Rußland und nahm 1862 am Krieg im Kaukasus teil, ward dann Militärattaché in Paris und war unter General v. Bose 1864 an dem Feldzug in Algerien beteiligt. 1866 war er als Oberstleutnant im Gefolge des Königs, 1870/71 befehligte er das 7. (Königs-) Husarenregiment. 1871 erhielt er das Kommando der 21. Kavalleriebrigade, wurde 1873 Generalmajor, 1879 Generaladjutant des Königs, Generalleutnant und Kommandeur der 5. Division in Frankfurt a. O., 1885 Kommandeur des 8. Armeekorps und erhielt 1893 den Charakter als Generaloberst, 1905 den als Generalfeldmarschall. 1895 wurde er Oberbefehlshaber in den Marken, erhielt 1897 den aus Gesundheitsrücksichten erbetenen Abschied und nahm seinen Wohnsitz in Bonn. »Erinnerungen aus meinem Berufsleben« von L. erschienen 1901–05 in der »Deutschen Revue«.
1756 Zeichen · 23 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    lôe

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    lôe , lôer s. lô 1, lôwer.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    loeSb.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    loe , Sb. Vw.: s. loie* (1)

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Loë

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Loë , Friedrich Karl Walter Degenhard, Freiherr von , preuß. General, geb. 9. Sept. 1828 auf Schloß Allner an der Sieg, …

  4. modern
    Dialekt
    Lō²e

    Westfälisches Wb.

    Lō²e → WWB ²Lō² .

Verweisungsnetz

12 Knoten, 7 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Kompositum 7 Sackgasse 5

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit loe

1.058 Bildungen · 1.014 Erstglied · 44 Zweitglied · 0 Ableitungen

loe‑ als Erstglied (30 von 1.014)

Löªdeßel

WWB

loa·dessel

Löªdeßel Löasel kleiner Junge, der noch nicht zur Schule geht (Frbg.) ( Kr. Soest Sos So).

löªkerig

WWB

löªkerig Adj. [verstr. bes. südl.] 1. zahlreiche Löcher aufweisend. — 2. (vom Gesicht) pockennarbig (Frbg.) ( Kr. Beckum Bek Kr. Beckum@Ahle…

Löªkerinne

WWB

Löªkerinne f. Frau, die Nadeln mit Löchern versieht ( Kr. Iserlohn Isl Is).

Löªkermaschīne

WWB

Löªker-maschīne V. [verstr.] Maschine zum Stanzen von Löchern.

Löªkese

WWB

Löªkese f. [Sos] ungezogenes, kleines Mädchen ( Kr. Soest Sos Kr. Soest@Büderich Bü ), leichtsinniges Mädchen, das nicht auf seinen Ruf beda…

Löªwede

WWB

loa·wede

Löªwede f. 1. (feierliches) Versprechen, Gelübde, Zusage [verstr.]. — 2. Verlobung, Verlobungsfeier [ Kr. Lübbecke Lüb Kr. Minden Min Hfd, s…

Löªwedebō²ne

WWB

loeawede·bone

Löªwede-bō²ne f. halbreife Stangenbohne, die im Herbst nicht mehr völlig zur Entwicklung gekommen ist ( Kr. Lippstadt Lst Li).

Löªwedepankō¹ke

WWB

Löªwede-pan-kō¹ke m. zur Verlobung gebackener Pfannkuchen ( Kr. Minden Min Ha).

Löbau

Meyers

loe·bau

Löbau , 1) (L. in Westpreußen , poln. Lubawa ) Stadt im preuß. Regbez. Marienwerder, Kreis L., an der Sandella und der Staatsbahnlinie Zajon…

Löbb

RhWB

Löbb eine zu Labb-, Lubb- ablautende Gruppe, bes. Rip, u. zwar lp, Pl. -bə m.: 1. Dummkopf uWupp 1870, Heinsb-Millen (u. lbə ); junger Bur…

Löbbel

RhWB

lob·bel

Löbbel -b-, Pl. -ələ m.: 1. Laffe, Tropf uWupp 1870. — 2. a. meist lbəlχər Pl. Haselnuss-, Weidenkätzchen Rheinb-Effelsbg Houverath Quecke…

löbbelig

RhWB

löbbelig -b- Ahrw-Remag , Bo , Köln ; -ǫb- Schleid-Hellenth Marmag ; lǫbərəχ Prüm-Ihren , Gummb-Nümbrecht Adj.: 1. a. schwabbelig, einer Fl…

löbbeln

RhWB

löbbeln -b- schw.: 1. Bogen, Falten werfen, bei ausgeweitetem Stoffe Köln-Stdt . — 2. lutschen, saugen, nicht voran essen, trinken; he löbb…

löbben

RhWB

lob·ben

löbben schw.: 1. -b- saugen, trinken an der Mutterbrust Eup . — 2. -ǫb-, –ǫp- den zweiten Gehilfen des Gemeindehirten stellen; dat Hus moss…

Löbber

RhWB

lob·ber

Löbber -b-, Pl. -ərn Prüm-Burb Bleialf , Daun-Müllenborn m.: 1. Gehilfe des Hirten . — 2. lbər träger Mensch Sieg-Oberhsn .

löbbern

RhWB

lob·bern

löbbern -b- Prüm (o. O.) 1856 schw.: löbben 2.

Löbbert

RhWB

Löbbert lbət, Pl. -tən uWupp 1870 m.: Dummkopf.

Löbbes

RhWB

lob·bes

Löbbes -b-, Pl. -əsə m.: 1. a. Dummkopf uWupp; einfältiger Kerl Eup ; fule L. Faulenzer Dür-Heistern Dhorn ; Schelm, Bengel , läppischer, f…

löbbessig

RhWB

lobbes·sig

löbbessig -əsiχ Verbr. wie Löbbes 1 a Adj.: lang u. grob, ungeschickt, flegelhaft, faul.

löbbig

RhWB

löbbig -b- uWupp 1870 Adj.: langsam, geduldig (auch vom Pferde), träge.

Löbbing

RhWB

lob·bing

Löbbing lbeŋ Malm-Weywertz Sg. t. m.: verächtl. unordentlicher Mann.

Löbbjunge

RhWB

Löbb-junge lpjo·ŋ., Pl. -·ŋ.ə Grevbr-Gartzw m.: junger Bursche, der jet Löbbestrech fel (feil) hat.

löbchen

DWB

lob·chen

löbchen , n. kleines lob; lob in traulicher rede: nun ist eher zu denken, dasz Carteromachus eine zweite von ihm verbesserte, als dasz er di…

löbe

DWB

löbe , f. für leube = laube ( s. sp. 290. 291) nach ostmitteldeutscher dialectischer aussprache: worauf sie allerseits in einen garten nicht…

Löbejün

Meyers

Löbejün , Stadt im preuß. Regbez. Merseburg, Saalkreis, am Petersberg und an der Eisenbahn Nauendorf-Gerlebogk, hat eine evang. Kirche, Denk…

löbelach

Lexer

loebe·lach

löbelach , löbelehe stn. BMZ durch löbelach Berth. 320,8. frouwen die niwen mit löbelachen (mit löbelehe 397,9) und mit ir tüechelehen umbe …

loe als Zweitglied (30 von 44)

ACHOLOË

Hederich

ACHOLOË , es , ( Tab. IV .) eine von den Harpyien, wovon die beyden anderen Aëllopus und Ocypete sollen geheißen haben, von andern aber auch…

alloe

KöblerMnd

alloe , N. Vw.: s. ā̆loē

Ammeloe

Meyers

amme·loe

Ammeloe , Dorf im preuß. Regbez. Münster, Kreis Ahaus. an der Berkel, hat eine kath. Kirche und (1900) 3713 Einw.

Annklö

WWB

Annklö → WWB Anna + Klara.

Ballinasloe

Herder

Ballinasloe (Bällinaslo), Stadt in der irischen Provinz Connaught, 5000 E.; die größten Vieh- und Wollmärkte Englands.

Chloe

GWB

Chloe a im Titel des spätantiken Schäferromans ‘Daphnis und Ch.’, auch im Vergl ideelle Hirtin und Hirten wie in Daphnis und Ch. GWB B39,28,…

Diploe

GWB

Diploe vereinzelt ‘Diploë’, auch Kleinschr 1 für eine doppelwandige Struktur a osteol: die Doppelplatte des Schädeldachknochens D., die beid…

igelaloe

DWB

igel·aloe

igelaloe , f. aloe ferox, stachelaloe. Nemnich 1, 194 .

leberaloe

DWB

leber·aloe

leberaloe , f. der leberfarbene getrocknete saft der aloe vulgaris, zu medizinischem gebrauche.

lign(um) aloe

MWB

lign(um) aloe Subst. → âlôe MWB 3,3 1156,1;

Löllö

RhWB

Löllö  MGladb-Rheind Sg. t. n.: Vulva.

Oldesloe

MeckWB

oldes·loe

Wossidia Oldesloe die holsteinische Stadt; in der Rda. über Spielkarten in allen Farben, womit der Spieler nichts anfangen kann: ut jedes Dö…

parblö

RhWB

par-blö zu frz. parbleu parblī:  Trier-Stdt ; -bl: Jül , Geld : Fluch, Ausr. des Unwillens.

Pếrl-Áloe

Adelung

perl·aloe

Die Pếrl-Áloe , plur. inus. eine Art der Aloe mit eyrunden, scharf zugespitzten Blättern, welche allenthalben mit knorpeligen Auswüchsen, wi…

perlenaloe

DWB

perlen·aloe

perlenaloe , f. aloe margaritifolia, deren blätter mit kleinen weiszen erhöhungen wie mit perlen übersät sind. Zedler 27, 484 . Nemnich 1, 1…

Pferdealoe

Campe

pferd·e·aloe

Die Pferdealoe , Mz . u. die gemeine oder echte Aloe (Aloe caballina s. vulgaris ).

Polster-Aloe

Adelung

polster·aloe

Die Polster-Aloe , plur. inus. eine Art der Aloe mit dreyseitigen, zweylippigen Blumen, deren Unterlippe zurück gerollt ist, und gleichsam e…

прошлое

RDWB2

прошлое прошлое известных людей - Historie bekannter Persönlichkeiten всё это уже давно в прошлом устойч. - das ist schon längst vorbei / sc…

rosenaloe

DWB

rosen·aloe

rosenaloe , f. aloe, die in den apotheken mit rosen zubereitet ist, aloe rosata. Adelung.

rossaloe

DWB

ross·aloe

rossaloe , f. aloe caballina, der extract aus den getrockneten grundhefen des saftes der gemeinen aloe; eine pferdearzenei. Nemnich.

Sackerblö

ElsWB

Sackerblö [Sàkərplé Hüss. Hlkr. ( daneben Sàkərplìə) Su. ; Sàkərplê Dü. ] 1. leichtes Fluchwort. 2. ( fast als Adj.) verwünscht. De bis t e …