Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lispel m.
lispel , m. lispelnder laut, ein nach lispeln 2 im 18. jh. viel verwendetes dichterwort; von der gedämpften menschlichen stimme: verwünscht sei jedes wort, jeder lispel, jeder traumlaut vom künftigen! Klopstock 9, 340 ; ( die ) stimme Fiordimonens, die, möcht ich sagen, wie ein arm so stark aus ihrer kehle strömt mit aller geschmeidigkeit und mannichfaltigkeit, vom leisen lispel bis zum sturm. Heinse Ardingh. 2, 325 ; lispel, entflohn jenem gesang der entflammten söhne des heils, o, besuch oft die beladnen erdewanderer. Klopstock 1, 178 ; er sprachs, und Abrahams stimme hauchte mit leisem lisp…