Kuckuck das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk, Mosfrk
guguk, Pl.
-gə(n) [doch dringt im Mosfrk
ku- vor; besondere Formen
gugūk Wend-Dörrenb;
guguf, meist
-gəf, Pl.
-wən noch hier u. da in Bitb, Trier, Bernk, Koch, Kobl, u. zwar Bitb-Kyllbg Mettend Rittersd, Prüm-Mürlenb 1860;
kū:gəf Trier-Mehring, Bernk-Dhron;
gū:gəf Bernk-Berglicht (u.
-gək) Neumag;
guguf Koch-Kaisersesch, Kobl-Moselweiss SSebastian;
gū:gərt, Pl.
-dən Bitb-Speicher Hütting (
-u-), Wittl-Binsf]; sonst
kukuk [Mü-Eif
kuguk; Aach-Stdt
kukəf, Pl.
-kə(n) veralt., heute meist
kukuk; Selfk
kukū(ə)k], Pl.
-kə(n) [OBerg
kukykə]
m.: 1. wie
nhd.;
der K. röf (schreit): kuckuck, k. ( u. ) Rip, Allg., —
jauzt Trier-Gilzem.
Wenn et Elselof (Erlenlaub)
utlöpp, dann rüpp (ruft)
der K. Geld, MGladb-Viersen.
Em Aprel sengt der K., wenn er wellt, em zent Jann, wenn e kann Monsch.
Am (im)
A. muss de K. sangen, un wan en et aus em huale Bom muss klangen Trier-Schleidw.
De A., dann sengk de K., kann er sen, wo er well Ahrw-Bodend.
Afangs A. schreit der K., wann he well; medde A. moss he sengen, odder et Herz moss em zersprenge MülhRh-Overath, Altk-Seifen.
De [] erschte A. singt der K., wenn er well; de dreizehnte A. s. der K., e mag steche, wu er well Goar.
Den dridde A. kann de K. sengen, den sechste soll en s., den neinte muss en s., o wenn en aus em hölle Bam sengt Trier (Hochw.), Saarbg, Merz, Bitb.
Wonn de K. den neinten A. net wellt sangen, do muss em et Herz om Leif zersprangen Trier-Issel.
Der nöngte A. kann der K. rope, en der elfte mott he r. Eup-Lonzen.
Den dröckzehnten A. (12. Kreuzn-Monzing; 17. Saarbr-Scheidterbg)
schreit der K., wann he well; am dreionzwanzigste, dann moss he Sieg-Lohmar.
Den halwen A. mott de K. ropen oder baschten (bersten) Elbf.
Mag r., wer well, ech rop nit iəh äs h. A. Sol.
H. A. röf de K., un dann kan e setze, wo e well Aden, Koch, —
he setz om Ris (Reis)
odder Is MüEif.
Am fofziehnden A. muss de K. songen, on wonn hen em holle Bom siess Prüm, —
he kann hucke, wu he well Merz.
Söngt de K. für de fofzehnten A., da söngt he noch vierzehn Dag on den holle Bom Malm-Emmels.
Der K. mutt am siewentiehnten A. rupen, sös bascht (berstet)
he Gummb-Berghsn.
Zweionzwanzigste A. singt der K., kann et Werrer (Wetter)
sein, bie et wöll Altk-Willr.
De K. röupet vam 15. A. büs 15. Juli; so manchen Dag. as hei drüəwer röupet, so m. Groschen schleht et Brot op Gummb-Lanterb.
Wenn de K. völ rüppt in de Märt, kriege wej ene guje Lenter (Frühjahr) Geld-Wetten, Geilk-Grotenr.
Wenn de K. to fruhch (früh)
rüp, dann hürt he sovöl edder (eher)
op Geld-Aldekerk.
Wenn em Mai de K. schreit, es de Bauer zom Kühlsätze (Kohl-)
beret Daun-Katzwinkel.
Wenn de K. no Johannesdag singt, dem Bauer winnig Notze brängt Daun-Tettschd, —
git et en dür Johr Sieg, Verbr., —
rüppt hej Messwass en düre Tit Klev.
De K. sengt bes J., dann hirt mer'n nimih; e hät vom Judd en Koh geborgt, die es J. fällig Neuw-Dierd.
Bej de ersten Heuoppers (-haufen)
rüppt de K. niet mehr Klev-Moyland.
De K. lutt (lautet)
so, wei kriegen wahl Regen Mörs-Hombg, Allg.
Den K. brengk et Fruhchjohr met Mörs-Labbeck.
Der G. singt, der Kerwel (Kerbel)
springt, de Höhner legen Ajer (Eier) Kobl-Winning.
Vor Gehannsdag ruft der K. (is er K.) un no G. is er Stossvogel Saarbr-Riegelsbg, Allg. — Die Kinder rufen beim Kuckucksruf:
K., Eierschluck! Kobl, May, Westerw, Siegld, Rip, —
E., Meastmuck! May-Trimbs, —
E., Mosbrut, mak dech et Gat (Loch, Türe)
ut! Kemp.
K., K., legg en Ei ut! Heinsbg.
K., sup en Ei ut, frett de Schale met, wörs de dick un fett! Gummb, —
Dreckschluck! Goar-Halsenb, —
Zuckerguck (Dreckschnut)! Zell, Bernk, Goar, —
Melchzupp! Köln-Sürth, —
K., Dreckschnut! Kreuzn, Goar, Simm.
K., der Dieb, hot mer de Eier ausgehieb! Ruf der Ringeltaube Simm-Laub.
K., K., wo käukst de räus, aus dem Schemricher (Schönenberger)
K.häus! Trier-Paschel.
K., K., meng Moder hat mech dut geschlohn, me Vader hat mech gesse, [] meng Schwester Grietchen hat mech on en holle Bom gedrohn! Prüm-Elchr. — Die Kinder zählen die Rufe, so viele Jahre leben sie noch:
K., K., sa mer doch, wievill Johr lewen ich noch? Rhfrk, Verbr., —
wielang geste (gibst du)
mer noch? Bitb, Verbr.
K. am Hewen, wie lang sall ech lewen? Mettm-Vohwinkel, —
von ewe ... Simm-Schlierschd.
K., K. en em Wald, wievell Johre wer ich alt? Ottw-Wiebelsk, —
im Oweloch, wieviel Johr lef ich noch? Saarbr-Breb, —
im Spreweloch (Star-) Saarbr-Camphsn, —
em Bäreloch Ottw-Schiffw.
Kuckucksknecht, sag mir recht, wieviel Johr ich leben soll; belüg mich nicht, betrüg mich nicht, sonst bist du der rechte K. nicht! Westerw, Eif, Hunsr, —
so (sag)
mer't recht, so mer't wohr, so mer't klor, bieviel Johr ech noch lewen dor! Neuw-Datzeroth, —
kreischt iwer recht, kr. iwer Rhein, wieviel J. eich noch lewe mecht sein! Bernk-Sensw, —
seng mer mei Recht, seng mer op Latein, wei lang ech noch Jongfrau sein! Daun-Strotzbüsch. —
Wenn de K. rüpt in de Maij en gej hät Geld in de Täss (Tasche),
dann häje alltit van dat Gereij (Gereide) (
in de M. ist scherzh. gemeint, denn er ruft doch
K.) Geld-Schravelen.
Hert mer zum erschte Mol de K. senge un kann dann met de Daler klenge, so kann mer dat ganze Johr froh met dem K. senge Bernk-Thalfang (der Glaube ist allg. verbr.).
Wer de K. zuerscht hert, find e Geldbeidel Saarbr-Camphsn.
Wemmer de K. zo erscht hert, soll mer sech op dem Buədem (am Gras) wälzen, dan hot mer et ganz Johr de Bauch net wih Bitb-Dahlem, — keine Rückenschmerzen Hunsr, Siegld, —
soll mer mat den Zähne klappern, dan hot mer et g. J. ken Zähnwih Bitb-Dahlem.
Soviel mol der K. schreit, soviel Mark gilt's Kor em J. Wend-Berschw. Lässt sich ein K. nahe bei einem Hause sehen, so wird in demselben bald jmd. sterben MGladb-Korschenbr. — RA.:
Dat sall min doch wäll ene K. sin das ist mir gleichgültig Klev, Geld, MGladb.
Et es all ene K., ene Sangk der erzählt stets dasselbe, es werden immer die nämlichen Gedanken wiederholt Rees, Mörs. Der ist so schlau, eifrig
wie e G. Wend.
De hellt (holt)
esö sehr (schnell)
af wie e junge K. er hat guten Appetit Bernk-Dhron.
Hache (keuchen)
wie e j. K. Siegld-Obersd.
Den drenkt wie e K. Prüm-Ihren.
Er hilt (hält)
sich uf äner Leier wie e K. sagt stets dasselbe Simm-Horn.
Op Hoəp (Hoffen)
leəve wie de K. Kemp-Breyell.
So schlau wie de K. Wend-Dörrenb.
Er is de K. unner der Herd (Herde) von einem, der nur geduldet ist Wend-Dörrenb.
In de Mai legge alle Mösskes (Vögel)
en Ei, behalwe (nur)
de K. en de Schriet, die l. in de Mai noch niet Klev-Goch.
Wenn de K. röpp (ruft) wenn es Frühling ist Meiderich.
Mer soll net ihər bärföss lofe, bes de K. röf Köln-Sürth.
K. röpp, Hosen üttrecken! Rees-Brünen.
Wenn der K. röft, moss mer der Schenke aschnäre (anschneiden) Siegld-Buschhütten, —
es der Sch. reif Koch.
De K. röpp, der Haver blött [] (blüht),
et Kore (Roggen)
steht en Oəhre (Ähren) MGladb-Bockert.
De K. sengt sagt der Arbeiter zum Arbeitgeber, um anzudeuten, dass der Lohn steigen müsse WBitb.
De hürt de K. net mih rofe (schreie, senge, peife) er wird vorm nächsten Frühjahr sterben Rip, Allg.;
de sall de Mai'schen (im Mai)
K. nit mehr hören Geld-Nieukerk.
Mer hert de K. nummen (nur)
en Zeit am (im)
Johr nur einmal ist dies Vergnügen gestattet Wittl-Binsf.
Ene K. lehrt den anern peifen ebd. Et es iəhder (eher)
mögelek, dät ene K. et Sanktus söngt, as dät men enen Eəsel va sin Gewännd (Gewohnheit)
bröngt Heinsb.
Be de K. schreit äən de Wald, so kömmt et wieder eraus May-NMendig.
Er hält sich op enem Gesang wie der G. lässt sich nicht von seiner Meinung abbringen Altk-Bachenbg. Der Magere seiht aus,
as wann de K. hen ausgesoff hätt Bitb, Trier;
dem hot de K. och den Orsch ausgesoff Trier-Stdt, Kobl-Bend.
Bleib hucke, wuste (wo du)
best, de K. scheisst der in dei Nest! gehst du aus einer Stelle weg, in die du später wieder hineinwillst, so wirst du sie gewöhnlich von einem andern besetzt finden Goar-Weiler.
Dau kimmst, wenn der K. ausgeflog es zu spät Neuw-Dierd.
Mat de Fraleiden as et wie mat de K.ən; et irscht Johr, da sen se Singvigel, un hernocher get et Raubvigel Bitb-Seimerich.
De Kölsche K. wise ein Kind am Kopf in die Höhe heben Siegld-Buschhütten.
Wenn de Wend wäihjt (weht),
w. den Hahn kräihjt (kräht),
w. de K. regiert, alle Mädjes, die freje (freien),
mar eke noch niet! Klage der Jungfrau Klev, Mörs. — Im
Kinderld. Der K. hat en Ei gelat (gelegt)
e gene koppere (kupfernen)
Ketel; he sat, ich so (sollte)
et neit sane (sagen)
; do sat ich et, do schlog he mich, do guf he mich e Kiesebrut (Käsebrot),
do schweg ich Eup, Aach, Heinsb (Var.), —
en den isern Kessel, on wann de dat nit glöwen wollt, ech han derbi gesessen Gummb-Remperg, —
gelagt en de gröne Ginster usf. Dür-Merode.
Eio, popeio, der K. let en Eio en den depen Sifen (Talschlucht),
Papa well et grifen, Mama well et packen, Kend well et schmacken Wippf-Holpe.
K. hät met Görderich gedanzt, drimoəl öm enne Stüver; Stöuhl on Bänk, die wolle sich schloəhn, K. ging dertöschestoəhn Kemp-SPeter.
De K. op dem Tune (Zaun)
sot, sot, soterlot, do kom en Schur, un hei wor nat (nass),
un do kom wier Sunnenschin, do kom wier S., do wor min K. wier drüg un fin! Gummb, Barm, —
sot un all di ripe Prume frot; he fr. se all allein un gof mej bloss de Stein; ik schmiət ün op de Hop (Haufen),
do liep he dem Baum herop MülhRuhr, —
satt in en hohgen Bom un brok de beide Ben un riep, o Gott, bu (wie)
sall ek duhn, ek sett hier ganz allen (allein)
! Rees-Isselbg.
Der G. on der Öjjel (Eule),
dät sin zwiə schüəne Vöjjel; der G. hät sech doat gelacht op der hohge Boche (Buche);
die Kenner, die net bäre (beten)
wonn (wollen),
die sonn (sollen)
awwer och net floche (fluchen) Siegld-Nauholz.
K. wor am [] Muhren schrappen, woss nit, wie he et an soul (sollte)
packen; pack an, on du bös dran! Abzählr. Mettm-Wülfr, Düss-Unterb.
De K. on de Pimpelmes (Meise),
die songen enen Vers, on wenn mej dat niet glöwen will, den leck mej mar den Ärss! Rees-Ringenbg.
Bäcker, scheiss Drecker, siewen Elen, K.! Trier-Mehring.
Holländer, Brobänder, Speckfreisser, K.! Geilk-Baesw. Die Singdrossel singt:
Die Wasserrolle, die Kuckucksrolle NBerg. — In
Scherzfragen. Wie röft der G., voar em Schwanz oar henner em Schw.? er ruft K. Siegld.
Häs du den K. ens ‘
no Jehannsdag’
schreien hören? er schreit doch stets K. Gummb.
Wer hot de K. schunn emol gehert ‘
iwer'm Rhein’
rufe? Goar-Werlau. — Im
Kindersp. K., findscht mei Neschtche nit! Verbergesp.; von einem Kinde wird ein Steinchen versteckt, die andern müssen es suchen; wer den Stein gefunden hat, muss ihn nun verstecken Ottw-Theley;
K., such dein Nestchen! Neuw-Dierd;
K. ( u. )
spielen Verstecksp.; Ausruf:
K., et ös! Bernk-Berglicht, Kreuzn-Weiler (Sachen werden versteckt); der Ausruf beim Verstecksp. ist ziemlich allg.
K. (nu)! Allg.;
Guguksbo! Wend-Dörrenb;
K. machen aus dem Versteck neckend herausgucken, von Kindern Allg. —
Volksbr. De K. holle den Frühling einholen Altk; in Altk-Dermbach ist dies ein Ausflug nach irgendeinem Nachbarort in Arbeitskleidung; in Altk-Hommelsbg muss derjenige den
K. h. in der Kroppacher Schweiz, der zuletzt geheiratet hat, in Köttingen der Familienvater, der im neuen Jahr zuerst Familienzuwachs erhielt, in Seelb das jüngste Ehepaar, in Steinebach derjenige, der zuerst nach Ostern geheiratet hat, in Schürdt der Gemeindevorsteher; in Steineroth gehen die Burschen zum Zechen in eine am Walde gelegene Wirtschaft; wenn sie zurückkehren, zeigen sie eine Schachtel vor u. erklären, sie hätten den
K. darin geholt.
K. scheren, dem K. der Beck (Schnabel)
sch. Reisbrei oder Käse essen zu Pfingsten (damit der K. nach Pf. nicht mehr rufen soll) Jül-Stetternich Linnich, Heinsb. — 2. übertr. a. persönl. α. euphemist. Teufel (
der K. un senge Köster sein Anhang NBerg;
dem K. seng Köster Wiedehopf Malm-Rocherath Krinkelt), in Verwünschungen u. Flüchen;
der K. noch emol! Ausruf des Entsetzens, Unwillens Rip, Allg.;
verdreiht on de Kapp on de K.! Mörs-Orsoy;
no holl et der K.; der K. soll dech holle (krige); nu holl mech doch der K.! Rip, Allg.;
der K. mag wiəte (wissen),
wo die et Geld herneəhme! MGladb, Allg.;
dat wäss der K.! Bernk, Allg.;
dat gläb der K.! das ist ja selbstverständlich (Fluch) Birkf;
do es der K. em Spill Bo;
wärschde nure beim K.! Saarbr;
gih bei de K.! Trier;
zum K. nomol! Saarbr, Allg.;
zom K. zo! Rip;
dat es allewei zom K. verloren, verdorben Mosfrk, Allg.;
dorop gef ek min Nös (Nase)
niet an de K.! Geld.
Tipp, tapp, Huhnerdef, häs min Höuhnerkes [] ja so lef, häs min eins gestohlen, de K. sall di holen, he sall di legen op de Desch, he sall di schniən we en Fesch, he sall di legen op en Teller, he sall di schniən klen wie en Heller! Ess-Schuir. — β. Neckn. von Dörfern,
z. B. Bärger K.ən derer von Saarbg-Borg,
Däler K.ə derer von Kreuzn-BurgSponh u. so derer von Kreuzn-Boos Rüdesh Schönebg Sommerloch, Meis-Meckenb, Wend-Merzw, Saarbg-Borg Castel, Trier-Besselich Cönen Herl Hinzert Irrel Köwerich Liersbg Longuich Naurath Schleich Schönenbg Sitzerath, Wittl-Minh, Bernk-Lückenbg, Simm-Schlierschd Spesenr, Goar-Manneb, May-SJohann, Daun-Gees Wiesbaum, Altk-Mudersb (Pl. allg. auch
-kər); die Bewohner von Simm-Schlierschd werden vor der Kirmes in Heinzerath gefragt:
is der K. bald fett? (wie denn alle diese Dörfer Kirmes ihren K. schlachten sollen); die von May-SJohann haben Kirmes, wenn der K. nicht mehr ruft; man sagt, sie hätten ihn gefangen u. verzehrt;
dat Dorf hot de K. verhannelt uf Grombieren Ottw-Aschb.
Alles, wat no Wiesbaum hert, hat ebbes de Kopp verdreht; heren se den K. schreien, lofen se no Hillesheim Daun. — γ. vom Menschen verächtl. αα. vorwitziger Mensch Bitb-Speicher. — ββ. einer, der schlau zu betrügen versteht NBerg. — γγ. lang aufgeschossener
M. Monsch-Mützenich. — δδ.
scheeler K. Schielender Ess. — εε.
heə es der K. van allemann er lässt sich von jedem zum Besten halten;
ene K. van ene Mensch Einfaltspinsel Aach-Stdt. — δ.
blinde K. Pferdebremse, –fliege Ess-Karnap, Dinsl, Rees-Drevenack Schermbeck. — b. sachl. α. Harzfluss bei Steinobstbäumen, bes. am Kirschbaum (
falsche K. an Zwetschenbäumen Monsch-Rötgen) Bernk-Wintrich, Neuw-HeimbWeis, Bo, MülhRh-BGladb, Bergh-Hüchelhv, Dür-Derichsw, Monsch-Rötgen, Jül-Koslar Tetz, Aach-Merkst, Geilk, Heinsb, MGladb, Grevbr, Kemp-SPeter. — β. der an Weiden oft auftretende speichelartige Ausfluss Jül-Tetz. — γ. Pflanzen. αα. gemeiner Sauerklee, oxalis acetosella Daun-Esch Katzwinkel, Prüm, Malm, Monsch, Eup, Siegld-Wilgersd. — ββ. Schlüsselblume Saarl-Stadt (nach
frz. coqueluchon). — γγ. Weidenröschen Kreuzn-Bretzenh. — δδ. Tannenzapfen Neuw-Rengsd;
gugərt Bitb-Hütting. — δ. Geräte. αα. der Blasbalg im Hammerwerk Gummb, Lennep;
en dubbelten K. zwei nebeneinander, von demselben Hebel getrieben. — ββ. ein Stück Holz, das in ein Rad am Wellbaum des Webstuhls fällt, um dieses zum Stehen zu bringen; es kann vom Weber durch ein Seil fallen gelassen u. weggezogen werden Bitb-NWeis. — γγ. ein Kinderspielzeug aus Ton, zum Blasen von Tönen Trier-Stdt. — δδ. Weidenpfeife Merz-Saarhölzb. — ε. scherzh. Dachlucke, –fenster Schleid-OReifferschd, Altk-Breitschd Friesenhg Weierseifen, Gummb-Belmicke Brüchen Attenb Zwerstall, Waldbr-OElling,
[]Rees-Hamminkeln, Klev-Schenkenschanz. — ζ. Nasenrotzfaden Altk-Bachenbg, Gummb-Berghsn. — η. Kothaufen Jül-Kirchbg. — θ. Abort unter Tage, im Bergwerk Siegld, Altk. — ι. der preussische Adler;
der K. drop sette lote ein Schriftstück stempeln lassen Eup;
wenn de K. mar dronder steiht, dann ös dat gut Mörs; bes. die Pfändungsmarke des Gerichtsvollziehers;
dor häwwe se de K. drop gesatt Geld, Allg.;
de krit der K. ageklev Rip, Allg.