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Guckguck

nhd. bis GWB · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Guckguck

Bd. 2, Sp. 843
Der Guckguck, des -s, plur. die -e, ein Waldvogel von der Größe einer Taube, der auf dem schwärzlichen Schwanze weiße Flecken hat, und den Nahmen von seinem bekannten Geschreye führet; Cuculus canorus L. Cuculus vulgaris Klein. Der Guckguck ruft seinen eigenen Nahmen aus, sagt man von jemanden, der an andern Fehler tadelt, die er doch selbst an sich hat. Bey dem großen Haufen ist der Guckguck oft eine versteckte Benennung des Teufels. Daß dich der Guckguck! Anm. Im Oberd. Guggauch, Gugger, Gauch, (S. dieses letztere,) im Nieders. und bey den Hochdeutschen Niedersachsen Kukuk, im Dän. Kukkuk, Giog, Kikmand, im Schwed. Gök, im Isländ. Gaukr, im Norweg. Gög, im Angels. Gaec, Geac, im Engl. Gawk, Cuckoo, im Franz. Cocu, im Böhm. Kukacza, im Pohln. Kukulka, im Pers. Coucou, im Lat. Cuculus, im Griech. κυκκυξ, alle als eine Nachahmung seines eigenthümlichen Geschreyes. Im Nieders. wird er auch Mayvogel genannt, weil er in diesem Monathe wieder zu uns zurück kommt.
974 Zeichen · 24 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Guckguck

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Der Guckguck , des -s, plur. die -e, ein Waldvogel von der Größe einer Taube, der auf dem schwärzlichen Schwanze weiße F…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Guckguck

    Goethe-Wörterbuch

    Guckguck s Kuckuck Elke Dreisbach E.D.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit guckguck

18 Bildungen · 18 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von guckguck 2 Komponenten

guck+guck

guckguck setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

guckguck‑ als Erstglied (18 von 18)

Guckgucksblume

Adelung

guckguck·s·blume

Die Guckgucksblume , plur. die -n, eine Art Lichtröschen, welche auf den feuchten Wiesen Europens wächset; Lychnis Flos cuculi L. Guckgucksn…

guckgucksbruder

DWB

guckguck·s·bruder

-bruder , m. , zu guckguck 4: diesmal ein ärztliches attest dabei, vielleicht von einem seiner medizinischen guckucksbrüder J. Krebs Rübezah…

guckgucksdank

DWB

guckguck·s·dank

-dank , undank: gibt ... den schandtlichen guckuksdank C. Dieterich nach Fischer schwäb. 6, 2078 ;

guckgucksgesang

DWB

guckguck·s·gesang

-gesang : dasz er seinen guckucksgesang immer, doch ohne grundt wiederhole quelle des 16. jh. bei Fischer schwäb. 6, 2078 ;

guckguckskrug

DWB

guckguck·s·krug

-krug , zu guckguck 4: der in Wittenberg hinter dem guckguckskruge die heilige theologie studirte J. Krebs Rübezahl 1, 112 ;

guckguckslakai

DWB

guckguck·s·lakai

-lakai : ( der wiedehopf ) ist ein zugvogel, der vor dem guckguck kommt und daher guckguckslakai genannt wird Oken allgem. naturgesch. 7, 20…

guckgucksspeichel

DWB

guckguck·s·speichel

-speichel Pritzel-Jessen 224 ; teil 5, 2529; so findet man ( von der schaumzikade ) schaum, welcher ... den namen guckgucksspeichel ... hat …

guckgucksstein

DWB

guckguck·s·stein

-stein : der thonschiefer ... führt den trivialnamen gukukstein A. G. Werner oryktognosie (1792) 72 ;

guckguckstanz

DWB

guckguck·stanz

-tanz , ein volkstanz, getanzt nach einem liede, in dem das wort guckuck wiederkehrt Fischer schwäb. 6, 2078 ;