Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krawall m.
krawall , m. tumultus, ein merkwürdiges, zugleich ziemlich neues und doch altes wort. 1 1) während es bis vor kurzem in den wbb. meist fehlte, ist es jetzt allgemein gebraucht. 1@a a) von einem vorübergehenden aufruhr, bei dem der straszenlärm die hauptsache ist: straszenkrawall, arbeiterkrawall, brotkrawall ( wegen brottheuerung ), schneiderkrawall ( Gervinus gesch. des 19 . jh. 8, 672); schade dasz ich nicht in Paris bin, ich sähe gar zu gern einmal etwas andres als einen Münchener bier- oder Lolakrawall. Max Waldau nach der natur 2, 266 . in der Paulskirche i. j. 1848 sprach Welcker von ein…