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Kopp

ae. bis Dial. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
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15 in 11 Wb.
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Kopp Pl.

Bd. 4, Sp. 549
Wossidia MeckWBNKopp Pl. Köpp m. Kopf 1. eigentlich mehr oder weniger rundliches Gefäß wie in den Zss. Kes'-, Pipen-, Schröppkopp; einfaches Kopp schon in a. Spr. Schröpfkopf: 'van koppe setthende' (Ro 1523) Jb. 5, 198; Köpp setten Schröpfköpfe setzen, schröpfen früher ein sehr beliebtes Volksheilmittel, z. B. bei Hartspann RoRostock@DierhagenDierh; WaWaren@RogeezRog; ferner bes. Trinkgefäß wie in Drink-, Tassenkopp; in a. Spr. sowohl ein niedriger Becher wie ein mit Fuß versehener Pokal F. Crull Goldschm. 30; 'geschenket koninge Cristen tom koningliken bylegere eynen buten und bynnen overgulden kopp' (Ro um 1520) Schoßrechnung; 'eynen vorgulden kop' (Ro 1532) Wiechm.Hofm. 1, 80; heute Obertasse: 'n Kopp Koffi drinken Wo. Seem. 1, 165; meist im Dim.[] Köppken GüGüstrow@KobrowKobr; MaMalchin@WasdowWasd; Dietz 127; Mi 45a; Jac. 1, 53; Meckl. 20, 83; sonn rechte Hochtitskoffekann, wur tweeundörtig Köppkens up gahn Bri. 7, 240; Zs. Kaffeköppken; oft auch Köppen, bes. in Schö; Kolz 117; Wi Wismar@KirchdorfKirchd; LuLudwigslust@WarlowWarl; teihn Köppens vull heeten Fleedertee Bri. 2, 57; ick heff min richtigen twee Köppens all to Bost 7, 147; auch Köppten MaMalchin@GnoienGnoi; seem. auch Koppje (aus dem Ndl.) Wo. Seem. 1, 165. 2. Hirnschale, Kopf; in dieser Bedeutung hat Kopp in der neueren Mda. das alte Höwt fast völlig verdrängt; Kopp caput Niem. Idiot. 14; Mi 45a a. im eigentlichen Sinne von Mensch und Tier wie in den Zss. Burmeister-, Doden-, Götzen-, Hexen-, Kinner-, Preisterkopp; Blaff-, Blasen-, Bläs'-, Bottermelks-, Brägen-, Brassen-, Bratsch-, Bubi-, Schädel-, Slagen-, Stämm-, Vör-, Waterkopp; Büffels-, Gaus'-, Hääkt-, Hirings-, Hirsch-, Katten-, Kauh-, Ossen-, Pierd'-, Slangen-, Sparlingskopp; auf die Klage dat Veih is so leg' erfolgt der ironische Trost: oh, dei Pierd' hebben jo noch 'n gauden Kopp, weil dieser bei mageren Tieren größer erscheint SchöSchönberg@TestorfTest; Kopp stahn (auf dem) Kopf stehen SchwSchwerin@Groß WelzinGWelz; scherzend warnen Bauarbeiter einen Vorübergehenden: Kopp weg, dor föllt 'n Priem von 't Gerüst WaWaren@Klein LuckowKLuck; übertr. den Kopp trüggtrecken eine Zusage zurücknehmen oder nicht halten RoRostock@WarnemündeWarn; sick den Kopp stöten Mißerfolg haben, Verlust leiden WiWismar@WangernWang; den Kopp ünner 't Lif (unner sick) krigen erkranken WaWaren@Groß GievitzGGiev; Hey. Kam. 25; ... hebben unpäßlich, krank sein, bes. Katzenjammer haben Ro; dem Bezechten hängt dei Kopp twischen dei Hinnerbein Ha Hagenow@RedefinRed; dee (das leichtfertige Frauenzimmer) hett all manchen den Kopp to 'n Hängen bröcht Wa; den Kopp dalleggen sterben RoRostock@KlockenhagenKlock; denn' deiht dei Kopp nich mihr weih der ist tot allgem.; Mantz. Ruh. 14, 76; mi geiht de Kopp woll noch vonein klagt man bei heftigem Kopfschmerz Wa; Trostwort: Wenn man de Kopp noch baben steiht Reut. 5, 358; an ein Kind, das sich leicht verletzt hat: dor is dei Kopp noch borgen RoRostock@DierhagenDierh; oder fragend: is dei Kopp nu af? ebda; zu jem., der sich vor einer Arbeit scheut: dor föllt di dei Kopp nich von af SchöSchönberg@SchlagsdorfSchlagsd; oder: dor is dei Kopp nich fast an das kann den Kopf nicht kosten Wo. Sa.; sprw. unter Kindern, wenn jem. Verschenktes zurückhaben will: eenmal gäben, Kopp afsnäden Wi; einen den Kopp nähmen jem. köpfen, enthaupten Wa; ebenso: einen 'n Kopp körter maken allgem.; auch übertr. mähen WaWaren@JabelJab; trifft ein Mäher auf einen Stein, so heißt es: dei hett dei Kluck 'n Kopp afhaug't MaMalchin@Klein HelleKHelle; oft in Beteuerungen: mi kannst 'n Kopp afhaugen, wenn dat nich wohr is Ro; ick lat mi den Kopp afhacken, ... HaHagenow@WittenburgWitt; ick will minen Kopp tau Pris gäben Ha; dor will ick minen Kopp up missen Pa Parchim@PlauPlau; dor will 'ck minen Kopp henleggen Ro Rostock@KühlungsbornKühl[]; dor sett ik minen Kopp gegen Quitz. 3, 209; gekoppelt mit Kragen: Kopp un Kragen tom Pand setten: C. Reinh. Holtrev. 139; Kopp un Kragen verspälen beim Kartenspiel Wi; em geiht 't an Kopp un Kragen Ha Hagenow@RedefinRed; mit Kopp un Kragen Reut. 2, 254; hett nich Kopp oder Kragen (das Blatt im Rätsel) Wo. V. 1, 326; mit Stiert: 'Schmeckt nicht na Fisch noch Flesch, hefft wedder Kop noch Stert' Laur. Schg. 3, 350; mit Noors: Kopp un Noors 'ist trotz seines garstigen Namens ... ein sehr graziöser Tanz, der mit dem englischen Matrosentanze Hornpipe viel Gemeinschaftliches hat' Glob. 13, 244b; von enger Freundschaft: dat is all' ein Kopp un Noors HaHagenow@RedefinRed; vom Jähzornigen: dei is glik Kopp un Noors in einßen RoRostock@Nienhagen bei DoberanNHagD; von einem schlecht gemähten Schwad: Kopp un Noors liggt all' in eins SchöSchönberg@SchlagsdorfSchlagsd; ein kurz gebautes Schiff is blot Kopp un Noors RoRostock@WarnemündeWarn; starke Drohung: du sast œwer Kopp un Noors tau sitten kamen HaHagenow@RedefinRed; eine schlecht gebundene Garbe oder eine schlecht aufgesetzte Kornmiete hett nich Kopp oder Noors WaWaren@JabelJab; RoRostock@Kloster WulfshagenKWulfsh; auch: din Snack hett nich Kopp oder Noors ist ganz unsinnig Wa; sprw.: wer mit 'n Kopp dörch dei Welt will, sall 'n Noors woll mitnähmen RoRostock@KlockenhagenKlock; Tadel für unbedachtes, verkehrtes Tun: ümmer 'n Kopp in 'n Noors! Lu; derbe Abfertigung eines Großsprechers: du hest in 'n Kopp, wat ick in 'n Noors heff StaStargard@WokuhlWok; abweisende Antwort auf die Frage wo wist du hen mit de Koh? Wo de Kopp henwiest, will ick hen, wo de Noors henwiest, kam ick her Wa; vom Übereiligen: dei kümmt mit 'n Kopp 'n halben Dag ihrer as mit 'n Noors GüGüstrow@GülzowGülz; mit Bein ebenso: dei hett 't so hild, wenn dei Kopp in Doberan is, sünd dei Bein noch in Reitwisch (RoRostock@RethwischRethw) Ro Rostock@Nienhagen bei DoberanNHagD; sprw. vom Vergeßlichen: wer 't nich in 'n Kopp hett, möt 't in dei Bein hebben Bri. Volkssp. 23; wenn dei Kopp nich arbeit't, lopen dei Bein sick dot MaMalchin@LelkendorfLelk; vom Schwachen, ironisch auch vom Faulen: bi denn' is dei Kopp willig, œwer dei Bein sünd wacklig Schw; scherzhafter Rat: dreih di man ümmer mit 'n Kopp nah baben un mit de Been nah unnen, denn föllst ok nich üm StaStargard@Groß SchönfeldGSchönf; im Dim. sprw.: wenn dat Köppken drunken hett, willn dei Bein danzen PaParchim@PlauPlau; mit Faut: Holl di Kopp un Fäuten warm, Slah ok nich tau vull dei Darm, Holl dei Achterdör di apen, Wat Leg's sall di denn bedrapen? Bri. Volkssp. 24; He schmeichelt ehr von Kopp to Foht A. Reinh. Dokt. 12; Von Köppen bät tau Fäuten Puls Leiw 21; wo den Minschen sin Kopp raugen sall (im Grabe), dor dragen sin Fäut em hen Ro Rostock@DierhagenDierh; 'du wrdest my nicht lange by den VOethen faste holden, wen my de Dodt by dem Koppe hedde' Gry. Wed. K 8b; dunn ... hadden de lübschen Börgers ehren eigen Burmeister ... den Kopp vör sin Fäut leggt (enthauptet) Bri. 3, 44; mit Tehn (Zehe): dei[] (der Sagenkundige) is vull von 'n Kopp bet an 'n Tehn, un in 'n grisen Boort sitt ok noch wat Wa; in Vergleichen: dat wir man arm bi uns, wi wiren väl Kinner un dorbi Köpp as dei Bullen MaMalchin@IvenackIv; Dei is alle Dag' dick un dun, Hett 'n Kopp as 'n Pagelun (Truthahn, Puter) RoRostock@MüritzMür; 'n Kopp so dick as 'n utwussen Körbs, blot inwennig holl un boll SchwSchwerin@PampowPamp; 'n Kopp as 'n Immenrump PaParchim@GoldbergGoldb; ... as 'n wismarsch Plummenviert GüGüstrow@BützowBütz; ... as 'n Schäpel Wa; dei hett 'n Kopp, wenn ein denn' in 'n Sack hett, kann hei em gor nich drägen WaWaren@Groß GievitzGGiev; zur Zählung von Mensch und Vieh: dei Hüerbaas kreg för jeden Kopp 'n Daler RoRostock@RibnitzRibn; Kopp an Kopp stunn dat vull Minschen Gü; von Zwergen der Sage: dat hett all' ein Kopp un Kopp wääst LuLudwigslust@KarenzKar; nicks as Kopp un Kopp Göhl; WaWaren@WalowWal; för jere Kopp Veih 'n Daler Meckl. 32, 89; dreihunnertföftig Schap, dat heit all' Kopp, wat Kopp is nach der bloßen Kopfzahl Schw Banzk; von Gänsen: Kopp för Kopp vier Schilling GüGüstrow@GülzowGülz; ick hadd' fifundörtig Kopp Rindveih LuLudwigslust@EldenaEld; in dieser Verwendung noch oft Höwt (s. d.); mit Präpositionen; an: einen an 'n Kopp kamen an jem. herankommen, mit jem. Verbindung gewinnen MaMalchin@DörgelinDörg; der Menschenscheue lett sick nich an 'n Kopp kamen Varch; in: eine weibliche Person mit reichlichem Hutschmuck hett väl up 'n Kopp, wenig in 'n Kopp HaHagenow@BoizenburgBoiz; sick in 'n Kopp kratzen am Kopf, in den Haaren Gü; œwer: œwer Kopp kopfüber HaHagenow@LübtheenLübth; auch œwer Kopps StaStargard@KoldenhofKold; Drohung: du schalst äverkop wegkamen Mantz. Ruh. 25, 64; a. Spr.: 'Do kumpt he avr den Kop herundr' (Ro 1605) Wiechm.-Hofm. 3, 19; tau: wat (gaut) tau Kopp kamen einer Aufgabe (gut) Herr werden, etwas bewältigen MaMalchin@LuplowLupl; Gü; RoRostock@RibnitzRibn; Loep. 70; ... seihn GüGüstrow@GülzowGülz; bes. gut ackern und stark düngen Gü; PaParchim@DobbertinDobb; WaWaren@JabelJab; tenn's: t'ends minen Kopp (an meinem Kopfende) Reut. 7, 456; tens Koppen (am Kopfende des Betts) Gild. Bolt 188; 'tens Kopp Camm. Tüg 21; tensköppen Seem. Hä. 80; tins Koppen rupkladdern Wa; üm: du ... snackst di eins noch üm 'n Kopp Bri. 5, 112; up: hei hett woll früher väl up 'n Kopp danzt heißt es scherzend vom Kahlköpfigen MaMalchin@TeterowTet; einen up 'n Kopp stellen: Reut. 5, 141; einen wat up 'n Kopp tauseggen jem. etwas ins Gesicht sagen: Derb. 2, 176; ... anbefählen: Reut. 6, 381; alls (wat, dat Geld) up 'n Kopp haugen durchbringen, verschwenden Ha Hagenow@BelschBelsch; StaStargard@FeldbergFeldb; wat up eigen Kopp daun auf eigene Verantwortung PaParchim@PlauPlau; vör: wenn du 't nich upkrigen kannst, ward 't di vör 'n Kopp bunnen sagt man zum Kinde, das seine Mahlzeit nicht aufessen will WaWaren@EldenburgEld; morgen ward wedder vör 'n Kopp treckt heißt es an einem Feiertage vom kommenden Werktage, an dem wieder gearbeitet werden muß, wie vom Zugochsen KLuck; einen vör den[] Kopp springen jem. 'vor den Kopf stoßen', kränken oder abschrecken MaMalchin@GielowGiel; einen wat vör 'n Kopp seggen auf den Kopf zusagen: Bri. 2, 266. b. als Sitz von Bewußtsein, Gedanken, Gedächtnis, Verstand: dei Kopp wir weg ich war bewußtlos Schö; di slöppt jo dei Kopp zum Schlaftrunkenen gesagt PaParchim@SpornitzSporn; ick snid' min Nägel, wenn mi dat in 'n Kopp kümmt mir einfällt Plau; dat hebben wi noch in 'n Kopp das wissen wir noch, daran denken wir noch WiWismar@KirchdorfKirchd; wer weit, wat dat Wäder in 'n Kopp hett beabsichtigt Poel; dei See hett Unwäder in 'n Kopp WaWaren@JabelJab; sick wat tau (in 'n) Kopp setten auf etwas achten, sich etwas einprägen SchöSchönberg@KlützKlütz; Ro Rostock@TessinTess; PaParchim@DarzeDarz; ... nähmen sich etwas (als fixe Idee) in den Kopf setzen RoRostock@TessinTess; sick ordentlich tau Kopp seihn (sich etwas genau überlegen) Reut. 6, 29; mennigein is anners tau Kopp hat andere Gedanken, ist anderer Meinung, anders gesonnen RoRostock@AlthagenAHag; wat ut 'n Kopp krigen etwas vergessen SchöSchönberg@KlützKlütz; sick wat nich ut 'n Kopp bringen laten an einem Gedanken festhalten, sich etwas nicht ausreden lassen StaStargard@MirowdorfMirowd; wat ut 'n Kopp lihren etwas auswendig lernen WaWaren@JabelJab; ... seggen auswendig aufsagen SchöSchönberg@SchlagsdorfSchlagsd; einen den Kopp verkilen jem. den Kopf verkeilen, etwas einreden RoRostock@DierhagenDierh; dat (die Fragen Wo.s) kem ehr ierst so an 'n Kopp verwirrte sie so Ma Malchin@LuplowLupl; dörch Sorg' un Gram heff ick minen Kopp (mein Gedächtnis) verluren PaParchim@LübzLübz; der Gedankenlose, Vergeßliche hett sinen Kopp in 'n Hus' laten WiWismar@PoelPoel; sprw.: wenn dei Kopp fählt, löppt jeder gegen 'n Bom dem gedankenlos Handelnden mißlingt alles HaHagenow@DreilützowDreil; wo is min Kopp? (wo habe ich meine Gedanken?) säd' dei (betrügerische) Möller, dor nehm hei tweimal Matt Boiz; vom Verrückten heißt es: em is de Kopp losdrög't Schw oder dee is in 'n Kopp stäken as de Gos Wa; büst woll in 'n Kopp nich klauk? fragt man jem., der etwas Törichtes sagt oder tut GüGüstrow@Groß WokernGWok oder man sagt ihm: dor schüdden jo dei Pierd' dei Köpp œwer HaHagenow@WittenburgWitt; du glöwst woll, ick bün up 'n Kopp follen du hältst mich wohl für dumm SchöSchönberg@ArpshagenArpsh; up sinen dummen Kopp losgahn aufs Geratewohl losgehen, etwas beginnen Wa; zu Wo. äußerte ein Arbeiter: Se ehr Kopp is 'n lütt bäten anners as min, dor is all mihr dörchgahn Wi; Gottlieb ... lihrte sick, dat em de Kopp rokte Reut. 2, 270; behöllern Kopp gutes Gedächtnis Mi 45a; klüftigen Kopp 'heller Kopf' ebda; ick hadd' bannigen Kopp tau lihren lernte sehr leicht RoRostock@RibnitzRibn; im Sinne von 'kluger Kopf' häufig der Gen. Sg. Kopps als allgemeiner Sg.-Kasus verwendet: he hett Kopps er ist gescheit Nd. Kbl. 4, 6; auch: hei hett gaud' Kopps WaWaren@ZiddorfZidd; dei is bäter bi Kopps as ick MaMalchin@KämmerichKämm; dei hett jo Kopps dortau den nötigen Verstand dazu HaHagenow@RedefinRed. c. als Sitz von Gemüt und Willen: einen an 'n Kopp stöten jem. kränken, beleidigen[] SchöSchönberg@SchlagsdorfSchlagsd; sick wat tau Kopp gahn laten sich etwas zu Herzen nehmen Wa; Bri. 2, 266; 'n gedülligen Kopp hebben geduldig sein Schö Schönberg@SchlagsdorfSchlagsd; he weit gor nich mit 'n Kopp to bliben vör Freud' Wa; einen den Kopp beiden sich jem. widersetzen ebda; vom Eigensinnigen: dee hett 'n Kopp (sinen Kopp) för sick StaStargard@GrammertinGramm; Ha; auch mit Zusätzen wie as ne Toggbänk Wa; Camm. Vadd. 34 oder as ne Snickerbänk (s. Snittker) StaStargard@Hohen ZieritzHZier; auch: dei hett 'n Kopp, dei up em (up 'n Rump) paßt RoRostock@BörgerendeBörg; HaHagenow@RedefinRed; 'He steit up sinen Kopp, un blifft bi sinen Sinn' (Ro 1715) Kohf. Hg. 16, 3; jedwerein blew ... up sinen Kopp bestahn Reut. 2, 317; hei besteiht up sinen Kopp as dei Hund up 'n Noorsknaken WaWaren@SchwastorfSchwast; sprw.: dei ümmer up sinen Kopp besteiht, dei kümmt am Enn' ok up den Kopp tau stahn Muss. Spr. 14; wer ümmer up sinen Kopp besteiht, ward licht däsig Bey. Swin. 49; Wi möt ehr eens de Bicht verhür'n, Den Kopp ehr wedder stell'n (zurechtsetzen) Bri. 1, 109; vom Launischen: dee hett hüt wedder sinen Kopp upsett't Ro; di (dem launischen Kinde) steiht dei Kopp woll verkihrt HaHagenow@BelschBelsch; is hei hüt gaut an 'n Kopp? gut gelaunt GüGüstrow@KobrowKobr. Dim. Köppiken, Köpping (Ro, Gü Anf. 19. Jahrh.) Dietz 127. d. übertragen auf das obere oder vordere Ende lebender und lebloser Dinge; so heißt es vom starkwüchsigen Korn: dat waßt sick noch 'n Kopp af GüGüstrow@BützowBütz; vom Flachs: de Flaß smitt Köpp Samenkapseln StaStargard@TriepkendorfTriepk; dei Kleewer lett den Kopp all hängen bei großer Hitze SchwSchwerin@PampowPamp; de Tüffel laten de Köpp hängen wenn die Stauden vertrocknen Wa; vgl. Zss. wie Flaß-, Kamellen-, Kleewer-, Kohl-, Saatkopp; das meist upknocken genannte Zusammendrehen der reinen Flachssträhnen heißt auch Köpp andreihen Sta; Kopp das obere Ende der gebundenen Garbe Schö; Ha; Sta; der obere, drehbare Teil der Holländer Windmühle (meist Kapp) Wi Wismar@NeuburgNBurg; die hölzerne Halbkugel auf der Bank des Spinnrades, Fuß des Koppgestells Ma; Gü; Zs. Spaulkopp dass. Ro; das Vorderende des Bäs'boms Ro; Sta; der inwendigen Tragbalken des Hauses Bär. Ges. 4, 2, 145; Sohlenspitze des Pfluges HaHagenow@LübtheenLübth; auch des Hakens: dei Hak geiht up 'n Kopp zu forsch RoRostock@ElmenhorstElm; die Spitze des Fischerbootes: vörn in 'n Kopp WiWismar@RedentinRed; das Vorderteil des Frachtschiffes: dat Schipp liggt up 'n Kopp weil es vorn zu schwer beladen ist RoRostock@DierhagenDierh; Wi Wismar@KirchdorfKirchd; selbst von einer Krankheit sagt Reut.: so 'n Snuppen ... brök 'ne annere, swore Krankheit den Kopp af 6, 422; dazu stellen sich Zss. wie Brus'-, Dauknadel-, Knöpnadels-, Spill-, Wellkopp und für plump gebaute Schiffe Butz-, Dickkopp; von der bewegt werdenden See: he kriggt Köpp Wo. Seem. 2, 172; vom Abtragen des oberen Teils eines Heu- oder Erdhaufens: den Kopp afstöten Ha Hagenow@LoosenLoos; Kopp auch ein kleines Stück Land: dei[] Eckenmeiger güng' ümmer rundüm üm den Kopp, den sei afmeigen deden WaWaren@RogeezRog; 'n Kopp Dannen ein kleines Kieferngehölz HaHagenow@RedefinRed; LuLudwigslust@ConowCon; SchwSchwerin@PeckatelPeck; Gewichtsmaß, z. B. für Hanf: 'n Kopp Hemp is weniger as 'n Stein (= 10 kg) Hemp RoRostock@RibnitzRibn; weitere Fälle s. ob. 2 a. e. der Volksglaube schreibt in vielen Fällen ein Trüggwarts-œwern-Kopp-Smiten vor; so das der Strangös' oder der Snick, womit man über eine Warze gestrichen hat, um sie zu entfernen RoRostock@Nienhagen bei DoberanNHagD; StaStargard@NeubrandenburgNBrand; oder das des Feldsteins durch die Wöchnerin, die vor ihrem Kirchgang ausgehen will und nicht hinsehen darf, wohin dieser fliegt Wa Waren@PenzlinPenzl; engelsch Kopp heißt das Spiel, bei dem entweder ein pyramidenförmiger Haufe kleiner Steine mit einem größeren umzuwerfen oder damit ein auf einem großen Stein liegender kleiner herunterzuwerfen ist; der Aufsetzer muß, um abgelöst zu werden, einen der Mitspielenden, der den von ihm geworfenen Stein wiederholen will, mit einer Rute anschlagen, bevor dieser das Mal erreicht Wi; SchwSchwerin@LankowLank. f. von der Unzahl der noch nicht genannten Zusammensetzungen bezeichnen z. B. Personen nach ihrer Wesensart Brummel-, Butt-, Dick-, Dœs'-, Dœz-, Drus'-, Dull-, Düs'-, Düwels-, Flopps-, Giz-, Gluder-, Gnatz-, Gnaus'-, Gnitter-, Haster-, Iwer-, Kluft-, Klüüster-, Knorren-, Krabben-, Krakeel-, Kratz-, Krawwel-, Kreitel-, Kriwwel-, Krus-, Mops-, Muff-, Mutten-, Pfiff-, Pliets-, Quer-, Ques'-, Raaster-, Schaaps-, Schul-, Schuter-, Slus'-, Storr-, Stuß-, Truer-, Wramp-, Wrœgelkopp; nach ihrem Beruf Bleck-, Hassel-, Ratzen-, Ritzenkopp; nach ihrer Haarfarbe Blag'-, Flaß-, Füer-, Gäl-, Rot-, Voßkopp; nach ihrer Haartracht Gras-, Strudel-, Swedenkopp; den Kahlköpfigen Blatz-, Blitz-, Kahl-, Kritkopp; Schelt- und Spottwörter sind Buff-, Bullen-, Dösch-, Duns'-, Dwatsch-, Fratzen-, Glœs'-, Kas'-, Musch-, Pomuchels-, Pröl-, Quatsch-, Sluchter-, Snarz-, Snorrer-, Sœl-, Torf-, Trankopp; Glotzkopp; der Dummkopf heißt Bomben-, Botter-, Brömsen-, Butz-, Strohkopp; ein gut gekämmtes Kind Glattkopp, ein schlecht oder nicht gekämmtes Klatter-, Klatt-, Klœter-, Pudel-, Rug'-, Talter-, Zottelkopp; ein weinerliches und launisches Blarr-, Brensch-, Bröll-, Garr-, Lun-, Mul-, Quarr-, Quirr-, Quitterkopp; Kinderschreck sind Speck-, Spitzkopp; Tiere, bes. Kühe, erhalten nach Merkmalen am Kopf Eigennamen wie Bliß-, Breit-, Bunt-, Grot-, Hart-, Kort-, Scheif-, Sprenkel-, Stäwel-, Witt-, Zwickelkopp; ein Ochsenname ist Spadenkopp; Bezeichnungen für Pferde Flœz-, Kunen-, Muhren-, Rammskopp; Gattungsnamen von Fischen sind Breit-, Krüz-, Paff-, Slacker-, Zägenkopp; der Gänserich heißt Kägel-, die Ente Düker-, der Wiedehopf Lus'kopp; Holsterkopp ist eine Art harter Semmeln, Preßkopp eine Wurstart; ferner: dreihköppig; gris-, grot-, poll-, pudel-, schier-, swart-, voßköppt.[] FN.: 'halber Schweinskopf'; Bullen-, Häunergräber- (Hünen-), Rupen-, Smäd'kopp; breitkoppen Slagg, spitzkoppen Barg; Köppken-, Köppelberg. — Mnd. kop. — Br. Wb. 2, 845; 846; Dä. 249a; Da. 113a; Kü. 2, 180; Me. 3, 256; Schu. 12.
19510 Zeichen · 218 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    koppM.

    Köbler Afries. Wörterbuch

    kopp , M. nhd. Kopf, Becher ne. head (N.), cup (N.) Vw.: s. brein- Hw.: s. kopkin; vgl. krimgot. *kop, an. koppr, ae. co…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    kopp

    Mittelniederdeutsches Wb.

    °* koprôr (kopp-) Dachspeier, oder l. kopperrôr ? (Mitt. Lüb. Gesch. 7, 25).

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Kopp

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Kopp , des -es, plur. die -e, oder die Koppe, plur. die -n, ein eßbarer Fisch im Oberdeutschen, S. Adelung Kaulhaupt…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kopp

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Kopp , Ulrich Friedrich, geb. 1762 zu Kassel, einige Zeit bei dem dortigen Hofarchive angestellt, später privatisirend, …

  5. modern
    Dialekt
    Kopp

    Schweizerisches Idiotikon · +3 Parallelbelege

    Kopp Band 3, Spalte 404 Kopp 3,404

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kopp

718 Bildungen · 429 Erstglied · 288 Zweitglied · 1 Ableitungen

kopp‑ als Erstglied (30 von 429)

koppern

SHW

kopp-ern Band 3, Spalte 1671-1672

koppablōð

KöblerAn

koppablōð , st. N. (a) nhd. Blut das beim Schröpfen abgenommen wird I.: Lw. mnd. mnl. koppen, Lw. lat. cuppa, cūpa E.: s. mnd. mnl. koppen; …

koppan

MeckWB

kop·pan

Wossidia koppan ( -an betont) 'am Kopfe', nur in der Rda. hei is nich gaut koppan er ist nicht gut bei Laune, ist übelgelaunt Gü Güstrow@Gül…

Koppány

Meyers

Koppány (spr. kóp-pānj), Fluß, s. Kapos .

Koppappel

MeckWB

kopp·appel

Wossidia Koppappel m. Apfelsorte, sehr groß, mit festem Fleisch, aber nicht sehr haltbar Ro Rostock@Doberan Dob ; Retsch; Dierh; zu Klümp ve…

Kopparbeit

MeckWB

kopp·arbeit

Wossidia Kopparbeit f. Kopfarbeit: Kopparbeit grippt an, Herr Paster, dat seih ick an 'n Ossen, hett dei Buer seggt Wo. V. 2, S. 356; ..., s…

Kopparberg

Meyers

Kopparberg ( Stora-K., Falu-Län ), schwed. Län, das nördlichste des eigentlichen Schweden, das die Landschaft Dalarne (s. d.) umfaßt, grenzt…

Koppball

MeckWB

kopp·ball

Wossidia Koppball m. Kopfball, Ballspiel, von vier Knaben gespielt, bei dem der Ball über den Kopf zu werfen ist Wa Waren@Rogeez Rog .

Koppband

MeckWB

kopp·band

Wossidia Koppband Pl. -bänn', -bänner m., n. Kopfband 1. um den Kopf oder die Kopfbedeckung geschlungenes Band: 'Geschwistere, wann sie unte…

koppbom

MeckWB

kopp·bom

Wossidia koppbom Adv. kopfüber abwärts: nu sall 't koppbom gahn den Berg hinunter (1889) Sta Stargard@Wulkenzin Wulk .

Koppbräken

MeckWB

kopp·braeken

Wossidia Koppbräken n. Kopfzerbrechen, nur liter.: wo vel Koppbrekens sei äwer ehre nigen Mitbörger bröcht hadden Reut. 3, 39; hett dat aber…

Koppbrett

LothWB

kopp·brett

ElsWB PfWB RhWB Kopp brett u. Kopp end Kopfende des Bettes.

Koppbrummen

MeckWB

kopp·brummen

Wossidia Koppbrummen n. Kopfbrummen: der Verschuldete hett Koppbrummen Sta @ Us .

koppdal

MeckWB

kopp·dal

Wossidia koppdal Adv. kopfabwärts: de Sweet lep em ümmer koppdal Sta Stargard@Miltzow-Holzendorf Miltz ; mit gesenktem Kopf: dor leg' hei (d…

Koppdauk

MeckWB

Wossidia Koppdauk -o- m. Kopftuch, bes. das der Binderin in der Ernte; übertr. heißt es von einer schlecht gebundenen Garbe: dei hett 'n Kop…

koppdörch

MeckWB

kopp·doerch

Wossidia koppdörch Adv. mit hindurchgestecktem Kopf: dei Trecklinös' (beim Treideln) koppdörch œwer dei Schuller Ha Hagenow@Lübtheen Lübth .

Koppdünger

MeckWB

kopp·duenger

Wossidia Koppdünger m. Kopfdünger, Dünger, der obenaufgestreut, nicht untergeackert wird Sta. Kü. 2, 181.

koppdumm

MeckWB

kopp·dumm

Wossidia koppdumm 'kopfdumm'; von an der Drehkrankheit leidenden Schafen Lu Ludwigslust@Groß Schmölen GSchmöl .

Koppdun

MeckWB

kopp·dun

Wossidia Koppdun f. Kopfdaune; Volksbrauch: bevor die Gössel zum ersten Male ausgetrieben werden, schneidet man ihnen die Koppdunen mit eine…

koppech

LothWB

kopp·ech

koppech adj. D. Si. 1. gewölbt, höckerig: e koppiche Wan gewölbte Getreideschwinge. baier. 1, 1272 koppicht, koppet; DWB Gr. Wtb. 5, 1791 . …

Koppechkät

LothWB

Koppechkät f. D. Si. Wunderlichkeit.

Koppedenz

RhWB

Koppedenz = Kompetenz (s. d.);

Koppedrœhne

MeckWB

Wossidia Koppedrœhne im Tupfreim: Koppedrœhne, Zippe, zippe Hœhne Wo. V. 3, 315.

koppeke

KöblerMnd

kopp·eke

koppeke , N. nhd. kleine Schale (F.) (2), Obertasse E.: s. kop, kope, ken L.: Lü 183b (koppeke)

kopp als Zweitglied (30 von 288)

Ölkopp

MeckWB

Wossidia Ölkopp m. Schelte für einen dummen, langweiligen Menschen Sta Stargard@Alt Strelitz AStrel .

Aantenkopp

MeckWBN

Wossidia Aantenkopp m. Entenkopf; bildl. sehr mageres Schaf Pa Parchim@Woosten Woost .

Altarskopp

LothWB

altar·s·kopp

Altars-kopp m. Flh. gewöhnliches Gesicht, wie die früher roh gearbeiteten Gesichter der Heiligen am Altar: e Gesicht wie'n A.

Bäs'kopp

MeckWB

bas·kopp

Wossidia Bäs'kopp Wäs'bom- m. der Kopf des Bindebaums, das Endstück, das durch eine Einkerbung, um die das Bindeseil geschlungen wird, abget…

Balkenkopp

WWB

balken·kopp

Balken-kopp nach außen herausragendes Ende des Balkens im Hausgerüst ( Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt Bor Kr. Borken u. die krfr. Sta…

Besanskopp

MeckWBN

besan·s·kopp

Wossidia Besanskopp m. seem. Spitze des Besanmastes: de Jung' müßt den Flœgel nah 'n Besaanskopp rupbringen Wo. Seem. 1, 50.

Blackkopp

LothWB

black·kopp

Black-kopp [blakop Bi. ; plakop Bo. ; plákap D. Si. — Pl. blakep; Demin. blakepəl] 1. subst. m. Kahlkopf, Glatze : ich hau der äni uf de B. …

Bläs'kopp

MeckWB

blaes·kopp

Wossidia Bläs'kopp m. Kopf mit einer Glatze oder einem weißen Fleck Wi; darin steckt mnd. blese f. ( s. MeckWB Bläs' ).

Blaffkopp

MeckWB

blaff·kopp

Wossidia Blaffkopp m. grob für Kopf: ick hau di an 'n Blaffkopp Sta Stargard@Schönbeck Schönb .

Blag'kopp

MeckWB

blag·kopp

Wossidia Blag'kopp m. Mensch mit roten Haaren Ro; Schö Schlagsd.

Blarrkopp

MeckWB

blarr·kopp

Wossidia Blarrkopp m. der Stierkopf im mecklenburgischen Wappen Jb. 17, 393; Monh. 4, 22; übertr. viel weinendes Kind Wa.

Blasenkopp

MeckWB

blasen·kopp

Wossidia Blasenkopp m. aufgedunsener Kopf Wa; Säufer Ha Hagenow@Redefin Red .

Bleckkopp

MeckWB

bleck·kopp

Wossidia Bleckkopp m. iron. Klempner Monh. 6, 541; eig. Rda.: 'n Bleckkopp hebben Katzen jammer haben Ha Hagenow@Belsch Belsch .

Blisskopp

MeckWB

bliss·kopp

Wossidia Blisskopp m. Kopf mit einem hellen Stirnfleck Wa Waren@Jabel Jab .

Blotkopp

MeckWBN

blot·kopp

Wossidia Blotkopp m. bloßköpfig, ohne Kopfbedeckung, s. strumpsöck Adv.

Blottkopp

LothWB

blott·kopp

Blott-kopp Bi. (Plotte-kopp Fo. ) Glatze, Kahlkopf. — ElsWB els. 1, 459 u. schwäb. 1, 1237 Bluttkopf.

Botterkopp

MeckWB

botter·kopp

Wossidia Botterkopp m. Dummkopf Ma Malchin@Gülzow Gülz ; Wo. in Nd. Kbl. 9, 85; vgl. MeckWB Botter 3; im Volksmund auch der Reiche öft.; wen…

Bottermelkskopp

MeckWB

bottermelk·s·kopp

Wossidia Bottermelkskopp m. rundes, frisches Gesicht: dee hett 'n richtigen Bottermelkskopp Sta Stargard@Strelitz Strel .

Brägenkopp

MeckWB

braegen·kopp

Wossidia Brägenkopp m. Schädel, ä. Spr.: Schill.-Lübb. 1, 417 b ; 'ock etlike Snyder narrisch, errisch unde gryllisch in erem Bregenkoppe we…

Bratschkopp

MeckWB

bratsch·kopp

Wossidia Bratschkopp m. Kopf in der Drohung: ick hau di an 'n Bratschkopp Schö Schönberg@Schlagsdorf Schlagsd .

Bratzkopp

MeckWB

bratz·kopp

Wossidia MeckWBN Bratzkopp m. dicker Kopf Pa Parchim@Suckow Suck ; Ma Malchin@Gülzow Gülz ; Ro Rostock@Klockenhagen Klock ; Camm. Tied. 11; …

breinkopp

KöblerAfries

brein·kopp

breinkopp , st. M. (a) nhd. „Hirnkopf“, Hirnschale ne. skull Q.: F E.: s. brein*, kopp W.: saterl. brejncoppe L.: Hh 12a, Rh 667b

Breitkopp

MeckWB

breit·kopp

Wossidia Breitkopp m. Breitkopf; mehrf. als Kuh- und Ochsenname Ha Hagenow@Eichenhof Eich ; Lu Ludwigslust@Warlow Warl ; Schö Schönberg@Glet…

Brenschkopp

MeckWB

Wossidia Brenschkopp m. Schreihals Sta Stargard@Triepkendorf Triepk .

Ableitungen von kopp (1 von 1)

koppe

DWB

koppe , m. rabe, mhd. und mundartl. noch nhd., selten; vgl. DWB koppen 6. bei Had. v. Laber 529 wird ein rabe angeredet: kopp weidgeselle, i…