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kō¹ken

mnd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
Anchors
8 in 6 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
Verweise rein
1
Verweise raus
3

Eintrag · Westfälisches Wb.

kō¹ken V.

Bd. 3, Sp. 854
kō¹ken V. 1.1. Neujahrskuchen mit Hörncheneisen backen [WMünsterl Rek]. Hen Kōken gn (von Knechten und Mägden sowie Jungverheirateten um Neujahr (zwischen Weihnachten und Dreikönigstag)) zum Urlaub ins Elternhaus gehen (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RamsdorfRd). — 1.2. (von Knechten und Mägden sowie Jungverheirateten um Neujahr) zum Urlaub ins Elternhaus gehen [WMünsterl]. — 2. sich aneinandersetzen; aneinanderkleben (Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus). ⟨Zum Beleg: hen bzw. en Kō¹ken [WMünsterl Rek], Kō¹ken [Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Rek], in’t Kō¹ken (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh); aber in de Kō¹ken (vgl.Kō¹ke) [Stf]⟩
540 Zeichen · 12 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    koken

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +2 Parallelbelege

    koken, sw. v. kochen.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    koken

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

    2Koks m. ‘fester Brennstoff, der bei der Verschwelung von Stein- oder Braunkohle entsteht’, um 1800 entlehnt aus engl. c…

  3. modern
    Dialekt
    koken

    Mecklenburgisches Wb. · +3 Parallelbelege

    koken Kuchen backen: 'Myt der clyen konde ik kuken' Red. Ost. 1370.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit koken

56 Bildungen · 41 Erstglied · 13 Zweitglied · 2 Ableitungen

koken‑ als Erstglied (30 von 41)

kôkenbecker(e)

MNWB

kôkenbecker(e) , -backer , kuͦken- , m. , Kuchenbäcker , Konditor. —

Kō¹kendiᵉkel

WWB

Kō¹ken-diᵉkel m. Schüssel, in der der Pfannkuchen aufgetragen wird (Frbg.) ( Mes Ot).

kokene, koke

LW

koken·e·koke

kokene, koke, f. Küche; Versamlungsort des Rates (in Lüneburg, Braunschweig etc.); alles was zur Küche gehört = Hoflager.

Kō¹kenfisīte

WWB

Kō¹ken-fisīte f. Besuch der Knechte und Mägde im Elternhaus während der Winterferien ( WmWb ).

Kō¹kenīsern

WWB

koken·isern

Kō¹ken-īsern n. [WMünsterl Kos Rek Gel Bek Dor Enr Isl] zangenartiges Kuchen- oder Waffeleisen zum Backen der Neujahrskuchen.

Kō¹kenkǟrl

WWB

Kō¹ken-kǟrl m. [Hal] a) Kuchenbäcker, -verkäufer auf Jahrmärkten. — b) Backware in Form eines „Kerls“ mit Rosinen (zu Weihnachten) ( Hal Bh)…

kokenko

LW

kok·enko

koken-ko, Kuh, die (zur Herrentafel) geliefert werden muss.

koken als Zweitglied (13 von 13)

afkōken

MNWB

afkōken , swv. , abkochen.

jârkôken

MNWB

jar·koken

° jârkôken , swv. , zu Weihnachten um jârkôken bitten (Gött. Stat. 19).

mânkôken

MNWB

mank·oken

° mânkôken mit Mohnsamen gebackener Kuchen (Zs. Schl.-H. Gesch. 49, 81). —

pannekôken

MNWB

panne·koken

° pannekôken (-kocken) , swv. : 1. schlemmen , gep.-et geschlemmet gepanketêret und ên gût mö̂tlîn gehat (Nic. Gryse Spegel X 1 ∨ ). — 2. si…

revekoken

KöblerMnd

revekoken , Pl. Vw.: s. rēvekūten

rü̂kekôken

MNWB

ruk·e·koken

*° rü̂kekôken , m. : wohlriechendes Backwerk ? (Nd. Jb. 43, 79: Braunschweig 1575).

slîrkôken

MNWB

° slîrkôken (schlyerkuchen) feines Gebäck (Chr. d. d. St. 16, 453 Anm. 2).

spēlekôken

MNWB

spele·koken

° spēlekôken , pl. , „14 tortas qui vocantur spelekoken ” (Cod. trad. Westfal. 4, 140).

upkōken

MNWB

(upkōken) , ° upkāken , swv. : etw. gar kochen , „ wenn se andere gedencken ynt Solt vnde in den Poth tho houwende ... vpthokakende vnd vpth…

Ableitungen von koken (2 von 2)

kokene

KöblerMnd

kokene , F. Vw.: s. kȫkene

verkoken

Pfeifer_etym

2Koks m. ‘fester Brennstoff, der bei der Verschwelung von Stein- oder Braunkohle entsteht’, um 1800 entlehnt aus engl. cokes, dem häufig geb…