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koken

mnd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
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8 in 6 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

koken

koken

2Koks m. ‘fester Brennstoff, der bei der Verschwelung von Stein- oder Braunkohle entsteht’, um 1800 entlehnt aus engl. cokes, dem häufig gebrauchten Plural von coke ‘Koks’; im Dt. in der Folge als Singular verstanden. Herkunft unbekannt. – (ver)koken Vb. ‘Koks herstellen’ (19. Jh.). Kokerei f. (19. Jh.).
305 Zeichen · 13 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    koken

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +2 Parallelbelege

    koken, sw. v. kochen.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    koken

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

    2Koks m. ‘fester Brennstoff, der bei der Verschwelung von Stein- oder Braunkohle entsteht’, um 1800 entlehnt aus engl. c…

  3. modern
    Dialekt
    koken

    Mecklenburgisches Wb. · +3 Parallelbelege

    koken Kuchen backen: 'Myt der clyen konde ik kuken' Red. Ost. 1370.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit koken

56 Bildungen · 41 Erstglied · 13 Zweitglied · 2 Ableitungen

koken‑ als Erstglied (30 von 41)

kôkenbecker(e)

MNWB

kôkenbecker(e) , -backer , kuͦken- , m. , Kuchenbäcker , Konditor. —

Kō¹kendiᵉkel

WWB

Kō¹ken-diᵉkel m. Schüssel, in der der Pfannkuchen aufgetragen wird (Frbg.) ( Mes Ot).

kokene, koke

LW

koken·e·koke

kokene, koke, f. Küche; Versamlungsort des Rates (in Lüneburg, Braunschweig etc.); alles was zur Küche gehört = Hoflager.

Kō¹kenfisīte

WWB

Kō¹ken-fisīte f. Besuch der Knechte und Mägde im Elternhaus während der Winterferien ( WmWb ).

Kō¹kenīsern

WWB

koken·isern

Kō¹ken-īsern n. [WMünsterl Kos Rek Gel Bek Dor Enr Isl] zangenartiges Kuchen- oder Waffeleisen zum Backen der Neujahrskuchen.

Kō¹kenkǟrl

WWB

Kō¹ken-kǟrl m. [Hal] a) Kuchenbäcker, -verkäufer auf Jahrmärkten. — b) Backware in Form eines „Kerls“ mit Rosinen (zu Weihnachten) ( Hal Bh)…

kokenko

LW

kok·enko

koken-ko, Kuh, die (zur Herrentafel) geliefert werden muss.

koken als Zweitglied (13 von 13)

afkōken

MNWB

afkōken , swv. , abkochen.

jârkôken

MNWB

jar·koken

° jârkôken , swv. , zu Weihnachten um jârkôken bitten (Gött. Stat. 19).

mânkôken

MNWB

mank·oken

° mânkôken mit Mohnsamen gebackener Kuchen (Zs. Schl.-H. Gesch. 49, 81). —

pannekôken

MNWB

panne·koken

° pannekôken (-kocken) , swv. : 1. schlemmen , gep.-et geschlemmet gepanketêret und ên gût mö̂tlîn gehat (Nic. Gryse Spegel X 1 ∨ ). — 2. si…

revekoken

KöblerMnd

revekoken , Pl. Vw.: s. rēvekūten

rü̂kekôken

MNWB

ruk·e·koken

*° rü̂kekôken , m. : wohlriechendes Backwerk ? (Nd. Jb. 43, 79: Braunschweig 1575).

slîrkôken

MNWB

° slîrkôken (schlyerkuchen) feines Gebäck (Chr. d. d. St. 16, 453 Anm. 2).

spēlekôken

MNWB

spele·koken

° spēlekôken , pl. , „14 tortas qui vocantur spelekoken ” (Cod. trad. Westfal. 4, 140).

upkōken

MNWB

(upkōken) , ° upkāken , swv. : etw. gar kochen , „ wenn se andere gedencken ynt Solt vnde in den Poth tho houwende ... vpthokakende vnd vpth…

Ableitungen von koken (2 von 2)

kokene

KöblerMnd

kokene , F. Vw.: s. kȫkene

verkoken

Pfeifer_etym

2Koks m. ‘fester Brennstoff, der bei der Verschwelung von Stein- oder Braunkohle entsteht’, um 1800 entlehnt aus engl. cokes, dem häufig geb…