Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kleinod n.
kleinod , n. eine eigne substantivische bildung von klein. I I. Die formen. I@a a) die eigentliche form ist kleinot, wie noch im 16. jh. vorwiegend geschrieben ( aus andern gründen doch auch jetzt noch gesprochen ) wird. den nhd. lautgesetzen entsprechend ist aber vielmehr das volksmäszige kleinet ( s. e ), und das alte volle -ôt fürs nhd. eine auffallende erscheinung ( s. h ). I@b b) mhd. kleinôt, daneben aber und wol öfter daʒ kleinœte oder kleinœde. ahd. nicht bezeugt, es ist anzunehmen chleinôt und chleinôti, chleinôdi, mit derselben doppelform wie in daʒ heimôt und heimôti (heimuodi), ält…