Jugend Kleinschr B(FestschrGronemeyer 373) [Lavater?] [Nov/Dez 74?]
; vereinzelt Zusammenschr ‘von Jugendauf’ (zB GWBT1,290,5
); gut 1000 Belege, dabei deutliche Schwerpunkte bei 1aγ
, 1aδ
, 3b. — Bei Goethes Gebrauch von ‘Jugend’ als Lebensabschnitt (1a) sind die unfesten zeitlichen Grenzen zu beachten: mal ist die Kindheit mit einbegriffen, mal ist eine entsprechende begriffliche Abgrenzung impliziert.1) Jugend ist eng an die Konzepte Bildung u Erziehung2) sowie an die Entfaltung der Subjektivität gekoppelt. Sie endet mit dem Eintritt in die bürgerliche Gesellschaft. 1
als Lebens- u Entwicklungsabschnitt, frühe Altersstufe a
mit Bezug auf Menschen: Lebenszeit von der Geburt od dem Ausgang der Kindheit bis zur Mündigkeit; Jugendzeit α
als Lebensstufe eigenen Rechts: glückliche, erfüllte Zeit, Zeit der Liebe u der starken, unmittelbaren Gefühle, der Zukunftshoffnung, Unabhängigkeit u Kraft, auch als (heimatlicher) Schonraum vor dem Eintritt in die Erwachsenenwelt; mehrfach in Klage über ihre Vergänglichkeit; je einmal ‘goldne Tage der J.’, ‘goldene Zeiten der J. und Liebe’ Glückliche J.! Glückliche Zeiten des ersten Liebesbedürfnisses! GWB21,85,2 Lj I 15~51,56,18 ThS I 16 [
Hzg zu Eugenie:] So mußte dir der J. heitres Glück | Bei’m ersten Eintritt in die Welt verschwinden GWB10,269 NatT 454 In der J. traut man sich zu dass man den Menschen Palläste bauen könne und wenn’s um und an kömmt so hat man alle Hände voll zu thun um ihren Mist beiseite bringen zu können GWBB4,192,7 Lavater 6.3.80 [
Tasso, allein:] Es ist so groß, so weit, was vor dir liegt; | Und hoffnungsvolle J. lockt dich wieder | In unbekannte lichte Zukunft hin! GWB10,152 Tasso 1187 [
Dichter:] So gib mir auch die Zeiten wieder, | Da ich noch selbst im Werden war, | .. Gib ungebändigt jene Triebe, | Das tiefe schmerzenvolle Glück, | Des Hasses Kraft, die Macht der Liebe, | Gib meine J. mir zurück! GWB14,15 Faust I 197 GWB11,146,6 Stella II GWB29,22,12 DuW 16 GWB37,63,23 Arianne an Wetty GWBB2,233,21 Gfin Stolbg 13.2.75
uö in vergleichender Bewertung neben ‘Alter’; einmal mit Bezug auf körperliche Wachstums- u Zerfallsprozesse Was man in der J. wünscht, hat man im Alter die Fülle GWB27,1 DuW II Vorspr Kaum hast du die Fehler der J. begangen, | So mußt du die Fehler des Alters begehn GWB3,234 ZXen I 91 In der J. bald die Vorzüge des Alters gewahr zu werden. Im Alter die Vorzüge der J. zu erhalten. Beydes ist nur ein Glück GWB34
2,104,11f Reise Schweiz 1797 Fasz 2 Und das Alter wie die J., | Und der Fehler wie die Tugend | Nimmt sich gut in Liedern aus GWB1,12 An die Günstigen 10 GWBB14,175,13 Orville [13.]9.99 K GWBB17,181,16 Prz August 6.8.04 K GWBB27,219,7 Zelter 7.11.16 GWBN8,188,18 AllgKnochLehre 5
uö mit Bezug auf die Verbindung von Dichtergenerationen Fremde Nationen lernen erst später unsere Jugend-Arbeiten kennen; ihre Jünglinge .. sehen ihr Bild in unserm Spiegel .. ziehen uns in ihre Gemeinschaft und täuschen mit dem Schein einer rückkehrenden J. GWBN6,221,13 MuR(409) GWBN6,221,2 MuR(408)
in Abgrenzung zu ‘Kindheit’ [
Evadne:] Der schöne Knabe [
Elpenor] tritt feyerlich vor seinem Volke aus der beschränkten Kindheit niederem Kreise auf der beglückten J. erste Stufe GWB11,370,34 Elp
1 I 1~11,4 Elp
2 40 [G/Riemer]
iSv Jünglings- bzw Jungfrauenalter; ‘Blüte, Flor der J.’ zugleich iSv Jungfräulichkeit, jugendliche Schönheit (in Berührung mit 2) vom Anfang der vollkommenen J. [
la parfaite adolescence] bis zum Ende der Mannheit GWB45,268,4 Diderot,Malerei GWB45,262,22 Diderot,Malerei Anm GWB11,143,11 Stella I
personifiziert u als Sinnbild, auch im Maskenzug Warum bin ich vergänglich, o Zeus? so fragte die Schönheit. | Macht’ ich doch, sagte der Gott, nur das Vergängliche schö
n. | Und die Liebe, die Blumen, der Thau und die J. vernahmen’s; | Alle gingen sie weg, weinend, von Jupiters Thron GWB1,350 VierJahresz 36(566) [
Antiope:] Laß’ mir den Knaben [
Elpenor], sprach ich, biß die J. ihn zum ernstern Leben ruft GWB11,383,30 Elp
1 I 4~11,24 Elp
2 509 [G/Riemer] GWB13
1,302,10 Götz
3 IV
uö(selten) β
in kritischer Sicht als von Illusionen u Fehlern, auch Krankheit u Mühsal geprägte defizitäre Epoche Leere Zeiten der J.! und leere Träume der Zukunft! | Ihr verschwindet, es bleibt einzig die Stunde mir nur GWB1,266 Alexis u Dora 35 Der Wahn seiner [
Wilhelms] J. zerstreute sich wie eine schöne Nebelwolke, die sich um einen dürren Berg bewegt GWB52,34,11 ThS IV 7 [
Evadne zu Elpenor:] das Glück .. begünstigt die J. wohl in ihren Fehlern, doch mit den Jahren fordert es mehr GWB11,377,1 Elp
1 I 2~11,13 Elp
2 253 [G/Riemer] GWB26,53,21 DuW 1 GWB42
1,518 Carlyle,Schiller Plp
uö γ
als Zeit früher, lebenslang prägender Erfahrungen u Eindrücke, der Entstehung u Entwicklung bleibender Gewohnheiten, Eigenschaften u Fertigkeiten; häufig ‘von (früher/erster) J. auf/an’, ‘seit der (ersten/frühsten) J.’, auch ‘von J. (her)’, einmal ‘von J. u Kindheit auf’ mich [
Wilhelm] selbst, ganz wie ich da bin, auszubilden, das war dunkel von J. auf mein Wunsch und meine Absicht GWB22,149,3 Lj V 3 ich mich .. erinnere, daß er [
Goethes Vater] .. mich von meiner frühesten J. an mit diesen .. Handelsherren bekannt machte GWB27,56,8 DuW 6 Ich kannte die Welt genug, um zu wissen, unter wie vielen Gefahren ein Kind .. heraufwächs’t, und es schien mir, als wenn sie seit der Zeit meiner J. sich für die gegenwärtige Welt noch vermehrt hätten GWB22,350,23 Lj VI [
Iphigenie zu Thoas:] Von J. auf hab’ ich gelernt gehorchen, | Erst meinen Eltern und dann einer Gottheit GWB10,80 Iph
2 1825~39,390,9 Iph
1 V 3 [
Dorothea:] der Mutter Sinn ist wie mein eigenes Wesen, | Und der äußeren Zierde bin ich von J. nicht fremde GWB50,253 HermDor VIII 41 GWBB39,54,11 Knebel 24.12.24 GWBB8,179,15 Merck 10.2.87 [
für: enfance] GWB41
2,231,11 Übs:LeGlobe
uö(häufig) δ
als Gegenstand der lebensgeschichtlichen Erinnerung, bezogen auf frühe, vergangene Ereignisse, Erfahrungen u Erlebnisse; häufig ‘in früh(st)er/erster J.’ iSv in der Kindheit; einmal bildhaft ‘in den Seen der J. durch die Erinnerung gebadet werden’ [
Wilhelm:] ich werde mich des Eindrucks .. zeitlebens erinnern, als .. die alten Kunstbilder der frühsten J. wieder vor mir standen GWB23,165,17 Lj VIII 3 Alle Träume meiner J. seh’ ich nun [
in Rom] lebendig GWB30,199,1 ItR~B8,37,21 Weim FreundeWeimarer Freundeskreis 1.11.86 (Glockenklang und Chorgesang.) .. [
Faust:] Dieß Lied verkündete der J. muntre Spiele, | Der Frühlingsfeier freies Glück GWB14,43 Faust I 779 Der gute Herr [
der Graf] .. war .. stolz darauf, sich der geringsten Umstände seiner J. erinnern zu können GWB23,294,21 Lj VIII 10 GWB10,6 Iph
2 79~39,326,7 Iph
1 I 2 GWBB6,284,7 ChStein 3.6.84 GWBB26,312,19 Zelter 26.3.16 GWB13
1,235,26 Götz
3 II
uö(häufig) b
mit Bezug auf Tiere u Pflanzen die meisten Wasservögel mausen sich zweimal im Jahre, und so erscheint derselbe Vogel im Frühling und im Herbste, in der J. und im Alter in anderer Farbenhülle GWB34
1,142,20 KuARheinMain die Blätter der Palme durchgängig aus geraden Fasern bestehend, welche nur in frühster J. zusammenhängen GWBN7,50,20 SpiralTend Das Buschwerck ist in seiner schönsten J. GWBB3,223,11 ChStein [14.5.78] GWBN6,407,25 MetamIns GWBN13,93,15 Morph Plp
‘Jahrszeit der J.’ für Frühling AA4,19 Werth I c
mit Bezug auf Nationen Der Freiheitssinn und die Vaterlandsliebe, die man aus den Alten zu schöpfen meint, wird in den meisten Leuten zur Fratze. Was dort aus dem ganzen Zustand der Nation, ihrer J. .. hervorging, wird bei uns eine ungeschickte Nachahmung Gespr(Gr6,181) Riemer 18.11.06 GWBN3,109,16 FlH II d
mit Bezug auf die Entwicklung der Kunst GWBN3,92,20 FlH II [Meyer] 2
als Eigenschaft: Jugendlichkeit, Zustand des Jungseins a
mit Bezug auf Menschen: jugendliches Alter, geringe Zahl an Lebensjahren; jugendliches Wesen, auch unabhängig vom Lebensalter u iZshg mit Verjüngungsthematik, assoziiert mit Schönheit, Ursprünglichkeit, Kraft uä, aber auch Leichtsinn, Unerfahrenheit uä; mit Attr wie ‘ewig, frisch, lieblich, neu, rasch’; wiederholt ‘zweite J.’, ‘Fülle, Glanz, Kraft der J.’ [
Tasso zu Antonio:] Ich schäme mich der Unerfahrenheit | Und meiner J. nicht GWB10,155 Tasso 1264 Wie ich dich liebe | Mit warmem Blut, | Die du mir J. | Und Freud’ und Muth | Zu neuen Liedern | Und Tänzen gibst GWB1,73 Wie herrlich leuchtet 31 J. ist Trunkenheit ohne Wein; | Trinkt sich das Alter wieder zu J., | So ist es wundervolle Tugend GWB6,204 DivSchenk 2f Ich veranlaßte Ferdinanden zu baden im See; wie herrlich ist mein junger Freund gebildet! .. welch eine Fülle der Form, welch ein Glanz der J. GWB19,213,13 BrSchweiz I Sie haben mir eine zweyte J. verschafft und mich wieder zum Dichter gemacht, welches zu seyn ich so gut als aufgehört hatte GWBB13,7,23 Schiller 6.1.98 GWB17,133,7 GrCoph I 4 GWB10,89 Iph
2 2031~39,399,12 Iph
1 V 6 GWB23,184,16 Lj VIII 4 GWB14,302 Faust I Plp
uö als in Dichtungen ausgedrückte Geisteshaltung sende .. Ihnen einen Gesang eines wunderlichen Gedichtes
3) .. Es ist eine gewisse anmuthige freye Weltansicht drinne und eine hübsche J. GWBB12,31,2 Schiller 4.2.97 GWBB9,309,18 Jacobi 15.6.92 b
mit Bezug auf Tiere u Pflanzen Der Elephantenschädel ist deshalb merkwürdig, weil bey dessen J. .. die Suturen größtentheils noch wohl zu erkennen sind GWBB34,58,28 d’Alton 28.12.20 GWB20,307,10 Wv II 9 c
mit Bezug auf die Kunst Ob, wie Begünstiger jenes neu hervorgesuchten alten Geschmacks hoffen, die Kunst auf solche Weise sich wieder erheben werde? ob ihr ein frommer Geist, neue J., frisches Leben einzuhauchen sei? GWB49
1,23,14 Neudt relig-patriotKunst [Meyer/G] 3
metonym für: junger Mensch, junge Leute a
für (eine) einzelne Person(en), mehrfach mit PossPron mit Bezug auf einen bestimmten Menschen in seiner Jugendzeit bzw Jugendlichkeit [
Adelbert:] Hier hing der alte Berlichingen, unsre J. ritterlich zu üben einen Ring auf GWB39,27,22 Götz
1 I [
Nichte zum Ritter:] Erlangen Sie .. daß meine J. in einem fremden Lande nicht größern Erniedrigungen ausgesetzt werde, als ich in diesem leider schon dulden mußte GWB17,245,22 GrCoph V 8 Der Catalog abwechselnder Flötzarten hat mich .. an jene Zeiten erinnert wo eine mobile J. dergleichen Vorkommenheiten selbst gern in Augenschein genommen GWBB38,112,7 CarlAug 19.4.24 GWB27,51,26 DuW 6 GWBB32,222,9 GfBrühl 2.4.20 GWB32,178,10 ItR
uö ‘dämonische J.’ mit Bezug auf Byron GWBB37,175,4 Ottilie 18.8.23
im hymnischen Anruf mit Bezug auf den personifizierten Fluß Seht den Felsenquell, | .. Über Wolken | Nährten seine J. | Gute Geister GWB2,53 Mahomets Gesang 5 b
kollektiv, generalisierend: junge Menschen, die (meist männliche) junge Generation4); häufig mit Bezug auf Bildung u Erziehung; auch mit Attr wie ‘deutsch, revolutionär, hoffnungsvoll, frisch, lieb, ungeduldig’ die J. will lieber angeregt als unterrichtet sein GWB27,183,4 DuW 8 [
General:] Wer mag auf Nationen trauen! | .. Denn bei dem Volk, wie bei den Frauen, | Steht immerfort die J. oben an GWB14,205 Faust I 4079 [
Baccalaureus:] Dieß ist der J. edelster Beruf! | Die Welt sie war nicht eh’ ich sie erschuf GWB15
1,99 Faust II 6793 [
Hermann:] wäre die Kraft der deutschen J. beisammen, | An der Gränze, verbündet, nicht nachzugeben den Fremden, | O, sie sollten uns nicht den herrlichen Boden betreten GWB50,216 HermDor IV 98 Lasset ja das Manuscript [
‘Prometheus’- Fragment] nicht zu offenbar werden, damit es nicht im Druck erscheine. Es käme unserer revolutionären J. als Evangelium recht willkommen GWBB33,28,4 Zelter 3./11.5.20 GWB22,106,22 Lj IV 16 GWB34
1,89,9 KuARheinMain GWB47,37,27 PropylAnz GWB16,338 Epimen 67
uö(häufig) in vergleichender, komplementärer Betrachtung neben ‘Alter, die Alten’ der immer sich wiederholende Streit zwischen dem Alter und der J. GWB7,97,4 DivNot [
Neoterpe:] Der J. Führer sei das Alter; beiden sei, | Nur wenn sie als Verbundne wandeln, Glück beschert GWB13
1,9 PaläophronNeoterpe 122 da .. die J. vorlaut, das Alter aber kleinlaut ewig sein wird, so ist der eigentlich reife Mann immer zwischen beiden geklemmt GWB42
2,236,4 MuR(963) Die J. ist vergessen | Aus getheilten Interessen; | Das Alter ist vergessen | Aus Mangel an Interessen GWB3,320 ZXen V 1261 GWB50,258 HermDor IX 53 GWB3,273 ZXen III 636 GWB24,339,4 Wj II 5
uö iUz ‘Bürger’, mit Bezug auf die Rechtsstellung (nur in amtl Schr) Unruhe auf einer .. Akademie [
Jena] .. wo man nicht die Bürger einer Stadt, die gebohrnen Einwohner eines Landes vor sich sieht, sondern die Auswahl einer hofnungsvollen J. A2,284,20 Publicandum [6./13.]8.92 K A(LA I 1,63,32) NachrEröffnBergbIlmenau 24.2.84
uö(selten) ‘akademische, studierende J.’ für Studenten; einmal ‘medizinische J.’ für Medizinstudenten Wo soll .. Disciplin [
an der Univ] herkommen, wenn sich alles für gleich erklärt, und die sämmtliche studirende J. sich als Masse consolidirt hat GWBB31,237,3 Welden [17.?7.19] K GWBB16,204,3 Hendrich 21.3.03 GWB35,33,4 TuJ 1794
uö ‘weibliche J.’ für junge Frauen, einmal für Mädchen; ‘männliche J.’ für Jünglinge Die weibliche J. [
um Natalie] hatte nach und nach das Zimmer verlassen, um ihren kleinen Beschäftigungen nachzugehn GWB23,166,1 Lj VIII 3 Bei dieser Empfänglichkeit für sinnliche und sittliche Schönheiten .. mußte die Schönheit männlicher J. mehr als alles auf ihn [
Cellini] wirken GWB44,354,20 CellAnh XII GWB13
2,241,3 Vorsp EröffnHbgTheat Schema GWBN1,333,17 FlD 840
→ GWB
Geognosten- GWB
Helden- GWB
Schul- Syn zu 1a
GWB
Jugendjahre GWB
Jugendleben GWB
Jugendzeit GWB
Kindheit 1) vgl Adelung2 2,1445: “In engerer Bedeutung stehet sie dem männlichen Alter entgegen, und begreift die Lebenszeit von dem ersten bis 25sten oder 30sten Jahre. In der engsten Bedeutung, wo sie auch noch von der Kindheit unterschieden wird, macht sie das so genannte Jünglingsalter aus.” 2) vgl WMauser, Naturell. Die Erfindung des Konzepts ‘Jugend’ aus dem Geist der Frühaufklärung. In: Festschrift Pietzcker, 2001,105—123, hier 109 3) vgl MA8.2,303 4) Zu Goethes Zeit wurde “Jugend als eigenständige, produktive Altersstufe [ .. .] weitgehend nur den männlichen Heranwachsenden zugestanden” (GOesterle, Jugend — ein romantisches Konzept?, 1997,10). Bernd HamacherB.H.