Hauptquelle · Adelung (1793–1801)
Innere
Innere , des Beywort, welches vermittelst des e von dem vorigen Vorworte gebildet worden, und keinen Comparativ, wohl aber einen Superlativ hat, der, die, das innerste; was inwendig in einem Dinge ist und geschiehet, in dem Inwendigen gegründet ist, im Gegensatze des äußern. Es ist vornehmlich der höhern und anständigern Schreibart eigen, so wie man im gemeinen Leben dafür innerlich gebraucht. Der innere Vorhof des Tempels. Der innere Theil der Stadt. Das Innere des Hauses. Der innere Rath, in den Städten ein Ausschuß weniger Personen aus dem ganzen Rathe, welche die gewöhnlichen Geschäfte der…