Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hutzel f.
hutzel , f. etwas eingedorrtes, geschrumpftes ( vergl. unten hutzeln), namentlich 1 1) gedörrtes obst, äpfel- oder birnenschnitz. die form hutzel, in den schriftlichen denkmälern bevorzugt, ist die oberdeutsche, namentlich im bairischen sprachgebiete gewöhnlich ( Schm. 1, 1195 Fromm.; in Tirol. Fromm. 5, 230 ; in Böhmen. 6, 172), während mitteldeutsch das stammhafte u mit o wechselt: im nassauischen hutzel und hotzel Kehrein 203 ; ebenso hessisch. Vilmar 176 ; in Düringen und Obersachsen gilt nur hotzel, eine form die auch Bürger in der schriftsprache anwendet: hu! ich will ihn trillen, zerren…