Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
humpe f.
humpe , humpen , f. und m. groszes trinkgefäsz. auffallend ist, dasz dieses wort bis jetzt vor dem 17. jahrh., wo es im östlichen Mitteldeutschland vorkommt und von da aus sich verbreitet, nicht nachgewiesen werden kann, da es doch als ein uraltes sich durch die vergleichung verwandter sprachen kennzeichnet: es entspricht genau dem griech. κύμβος gefäsz, becher, κύμβη gefäsz, becher, kahn, ohne nasal κύβας urne, aschenkrug, sanskr. kumbha-s topf, krug, urne, aschenkrug ( Fick 45 ), und gehört zu jener wurzel, die auch in haube, haufe und haupt liegt und sp. 565. 583. 596 besprochen wurde. wenn…