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h¹den

mhd. bis spez. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
Anchors
13 in 10 Wb.
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27

Eintrag · Westfälisches Wb.

h¹den V.

Bd. 3, Sp. 258
ho¹den V. [verbr.] 1.1. auf jmdn., etwas aufpassen, dass ihm bzw. der Sache nichts zustößt oder dass er bzw. es keinen Schaden anrichtet. Dat Hus un de Blagen höen (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt). Inne höüen das Haus hüten, zu Hause bleiben (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@RöckinghausenRö || mehrf. nördl. OWestf). — 1.2. auf die auf der Weide befindlichen Tiere achten, sie beaufsichtigen. Kögge höen (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LengerichLe). Schpe hoen (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe). Oss ek kamm, wass ’e ant Hin (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@HiddenhausenHi). Dä Schaiper hott annen Himmel bei dicht gedrängten Wolken (Kr. MindenMin Kr. Minden@RehmeRe). — Paarformel: Hoien un Hiärgen (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@NeuenheerseNh). — Ra.: He is ant Hodn ist betrunken und torkelt (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh). — 2. (+ sik). — 2.1. sich in Acht nehmen, sich vorsehen. Du höß di nich gnouch vodd’n Führ (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@TwiehausenTw). Do hött ’e sik et twedde Mol vöä (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 2.2. sich auf etwas gefasst machen. Do heät sik kāiner vör hott das hat niemand geahnt (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Al). ⟨Inf.: ›ho¹(e)n‹ [verbr.], ›ho¹den‹ [verstr.]. Präs.: 3. Pers. Sg.: hot [Kr. MindenMin Tek], höt [WMünsterl Kr. SteinfurtStf Lippe Kr. BeckumBek Kr. WiedenbrückWie Kr. HöxterHöx die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Kr. SoestSos Kr. BürenBür Kr. IserlohnIsl Kr. ArnsbergArn Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Wal], het [Kr. MeschedeMes Olp]. Prät.: 1./3. Pers. Sg.: hodde [Kr. SteinfurtStf Kr. TecklenburgTek Kr. HerfordHfd Lippe Kr. MünsterMün Kr. HalleHal Kr. BeckumBek Kr. WiedenbrückWie die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Kr. SoestSos Ennepe-Ruhr-KreisEnr Kr. IserlohnIsl Wal], hot [WMünsterl Rek], horre [Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Arn], hotte [Kr. LemgoLem Kr. PaderbornPad Bri], hödde [Min]; Pl.: hodden [Lippe Kr. HöxterHöx Kr. WiedenbrückWie Wal], horren [Mes], hotten [Bri], hödden [Kr. HerfordHfd Kr. HöxterHöx Dor], hönnen [die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Isl], hörren [Sos]; Part.: -hot [verbr.]⟩ ¶ WWB-Source:238:RhWbRhWb 3,1037: hüten; WWB-Source:207:NdsWbNdsWb 6,444: hoden. — Vgl.→ ²hǖden.
1373 Zeichen · 53 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    hôdenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    hôden swv. s. hüeten.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Hoden

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

    Hode m. f., heute vornehmlich Hoden m., ‘männliche Keimdrüse’, ahd. hōdo (um 800), mhd. hōde ist verwandt mit lat. cutis…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Hoden

    Goethe-Wörterbuch

    Hoden nur pl Peter Sauschwanz .. hinten wo am Arsch die H. klunckern DjG 3 5, 195,3 HanswurstsHochz Plp B38,257,20 d’Alt…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Hoden

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Hoden , wesentlicher Theil der männlichen Zeugungstheile, die samenbereitende Drüse des Mannes u. der männlichen Thiere.…

  5. modern
    Dialekt
    Hodenm.

    Pfälzisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Hoden 1 m. : 1. 'männliche Samendrüse bei Mensch und Tier', gew. Pl. Hode (hōdə) [verbr. vorn. VPf], Hore (hōrə) [manche…

  6. Spezial
    Hoden

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ho|den m. (-s,-) 1 ‹anat› parëdl (-i) m. , testicul (-ui) m. 2 ‹pop› ü (üs) m. ▬ die Hoden abbinden (bei Tieren) strënje…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit hoden

58 Bildungen · 46 Erstglied · 10 Zweitglied · 2 Ableitungen

hoden‑ als Erstglied (30 von 46)

Hodenbruch

SHW

Hoden-bruch Band 3, Spalte 643-644

Hodensack

SHW

Hoden-sack Band 3, Spalte 643-644

hodenbalg

DWB

hoden·balg

hodenbalg , m. tunicae testiculorum, hodensack. Maaler 227 d .

Hodenbarren

ElsWB

hoden·barren

Hode n barre n m. Schimpfwort für männliche Personen: Dis is t e langer H. ein langer Tölpel Geud.

hodenbruch

DWB

hoden·bruch

hodenbruch , m. bruch mit eintretung des darmes in den hodensack: hodenbruch, gschwulst der hoden, ramex, hernia Maaler 227 d ; dasz gegicht…

hodenbrüchig

DWB

hoden·bruechig

hodenbrüchig , adj. ramicosus, herniosus Maaler : er ist hodenbrüchig bisz ann hals. er heiszt ein man, aber der nam ist an im verlorn. S. F…

Hodenförmig

Campe

hoden·foermig

○ Hodenförmig , adj . u. adv . die Form, Gestalt eines Hodens habend. I der Pflanzenlehre heißt eine Knollenwurzel hodenförmig (testiculata …

Hodenfresser

RhWBN

hoden·fresser

Hoden-fresser hūtə- Pl.: Neckn. für die Bewohner von Zell-Traben ; nach der Volksüberlieferung sollen sie bei einer Kirmes einmal statt wie …

Hodengarn

PfWB

hoden·garn

Hoden-garn n. : ' Garn aus Hoden 2 1 ', Hodegaare [ KU-W'mohr ]. a. 1773: 1 gebund Hodengarn [Kurpf. 1588-90, Invent. Rothselberg].

Hodengasse

PfWB

hoden·gasse

Hoden-gasse f. : im Volksmund die Hirtengasse in HB-O'bexb, Hodengass.

hodengeschwulst

DWB

hoden·geschwulst

hodengeschwulst , f. : wider die hodengeschwulst netze ein leinin tüchlein in diesem wasser und legs warm über die klösz. Tabernaem. 1247 .

Hodenhaut

Campe

hoden·haut

Die Hodenhaut , Mz. die — häute , in der Zergliederungskunst, die innere Hodenhaut , die innere sehr dehnsame und mit vielen Gefäßen versehe…

hoden, huden

LW

hoden·huden

hoden, huden, sw. v. 1. verstecken, verbergen. 2. Acht haben auf etwas, hüten; abs. Vieh hüten. — Refl. sich hüten.

hodenkern

DWB

hoden·kern

hodenkern , m. Highmori corpus, ein weiszer, ungefähr einen halben zoll langer körper am obern theile jeder testikel, der den aus den hoden …

Hodenklüngel

PfWB

hoden·kluengel

Hoden-klüngel m. : ' dummer, grobschlächtiger Mensch ', Hodeklingel [ KL-O'arnb ]; vgl. Hodenwickel 2 a. Vgl. Els. II 74 Hodenbarren.

Hodenknöpfe

PfWB

Hoden-knöpfe Pl. : 'Klöße aus roh geriebenen Kartoffeln', Hodeknepp [Pirmas Kühn Hamet 114]. Syn. s. Grundbirnenknopf 1.

Hodenkopf

PfWB

hoden·kopf

Hoden-kopf m. : 1. 'Kopf mit wirrem und zerzaustem Haar', Hodekopp [mancherorts NWPf], Hore- [ KU-A'glan ]; vgl. Hodenwickel 1. — 2. a. 'Men…

hodenkoriander

DWB

hoden·koriander

hodenkoriander , m. coriandrum testiculatum, kleiner koriander. Nemnich 2, 1122 , von der form des samens.

Hodenkrankheiten

Meyers

Hodenkrankheiten werden, abgesehen von Entwickelungsfehlern und falscher Lage des Hodens (s. Kryptorchismus), in den folgenden hauptsächlich…

Hodenkuh

RhWB

hoden·kuh

Hoden-kuh hudəkō: Ahrw-Königsf Sinzig f.: Samenkapsel der Herbstzeitlose.

Hodenleitstrang

Campe

hoden·leitstrang

○ Der Hodenleitstrang , des — es, Mz. die — stränge , in der Zergliederungskunst, ein Strang von Zellgewebe, welcher bei ungebornen Knaben i…

hodenlos

DWB

hoden·los

hodenlos , adj. eviratus. Maaler 227 d : der hodenlos man darf keiner das maul smirn. fastn. sp. 222, 16 .

hodenmännlein

DWB

hoden·maennlein

hodenmännlein , n. als liebkosung: was? .. mein kleins hodenmänlin, ich glaub du hast in die kannen geguck? Garg. 137 b .

hoden als Zweitglied (10 von 10)

behoden

KöblerMnd

behoden , sw. V. Vw.: s. behȫden

Bock(s)hoden

Idiotikon

Bock(s)hoden Band 2, Spalte 994 Bock(s)hoden 2,994

inhoden

KöblerMnd

inhoden , sw. V. Vw.: s. inhȫden

Ableitungen von hoden (2 von 2)

behoden

KöblerMnd

behoden , sw. V. Vw.: s. behȫden

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „hoden". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 13. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/hoden/wwb
MLA
Cotta, Marcel. „hoden". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/hoden/wwb. Abgerufen 13. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „hoden". lautwandel.de. Zugegriffen 13. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/hoden/wwb.
BibTeX
@misc{lautwandel_hoden_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„hoden"},
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