Eintrag · Schweizerisches Idiotikon
Grafen
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Lautwandel-Kette
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Grimm (DWB, 1854–1961)
grafen , vb. , älter meist gräfen, in den grafenstand erheben. das part. prät. wird im älteren nhd. zuweilen ohne präfix…
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Wortbildung
82 Bildungen · 79 Erstglied · 2 Zweitglied · 1 Ableitungen
SHW
Grafen-land Band 2, Spalte 1435-1436
SHW
Grafen-stuhl Band 2, Spalte 1435-1436
SHW
Grafen-wald Band 2, Spalte 1435-1436
DWB
grafenamt , n. , die summe der mit dem gerichtsvorsitz verbundenen hoheitlichen rechte und pflichten eines grafen. älter nur für lokale, nic…
DWB
grafenapfel , m. , mundartlich für gravensteiner ( s. d. ); vgl. Fischer schwäb. 3, 785 ; schweiz. id. 1, 369.
Meyers
Grafenau , Bezirksamtsstadt im bayr. Regbez. Niederbayern, an der Kleinen Ohe und der Staatsbahnlinie Zwiesel-G., 611 m ü. M., hat eine kath…
Meyers
Grafenbänke , s. Graf und Fürstenrat .
DWB
grafenbank , f. , sitz und vertretung der reichsgrafen im früheren reichstag; vgl. die jüngeren bezeichnungen grafenkollegium, grafenkurie: …
DWB
grafenbann , m. 1) gräfliche gerichtsbarkeit und befehlsgewalt, deren miszachtung unter strafandrohung steht ( vgl. bann teil 1, sp. 1113). …
DWB
grafenbede , f. , eine an den grafen oder landesherrn abzuführende mittelalterliche steuer: ab omni precaria et exactione, quod vulgo dicitu…
Meyers
Grafenberg , Irrenanstalt, s. Ludenberg .
DWB
grafenbrief , m. , das bei der erhebung eines adligen in den grafenstand ausgestellte diplom: ( von einem ) grafenbrief soll tax bezalt werd…
DWB
grafenburg , f. : sie waren ... kaum mehr eine tagreise von der alten grafenburg entfernt Rosegger schr. (1895) II 8, 332 .
DWB
grafending , n. , grafengericht; vgl. schon gravedinc ( mnl. 1152) in: dt. rechtswb. 4, 1056 und die genitivverbindung des greven ding Sachs…
DWB
grafendiplom , n. : neulich hielten sie ( mitglieder einer geheimgesellschaft ) den postwagen an und nahmen ihm nichts als ein grafen-diplom…
MeckWBN
Wossidia Grafendochter f. Grafentochter S. Neum. Volksm. 157.
Meyers
Grafeneck , Schloß, s. Münsingen 1).
DWB
grafenfamilie , f. : in den alten herzogthümern waren noch ungemein viele dynasten und alte grafenfamilien, die ihre grafschaften nach und n…
Meyers
Grafenfehde , dänische , Bezeichnung des 1534 bis 1536 von Lübeck und dessen Verbündeten mit Dänemark geführten Krieges. Der Name G. rührt d…
PfWB
Graf(en)-feld n. : FlN. in RO-Cölln (ehemaliger Besitz der Grafen von Randeck), Groffeld, amtl. Graffeld [Christmann in: PfH 1970, S. 89]. —
DWB
grafenfutter , n. , mittelalterliche naturalabgabe; vgl. unter graf 6: die grafschaft ze Partenchirchen ... mit vogetei, mit gerihte, mit gr…
DWB
grafengedinge , n. , soviel wie grafending ( s. d. ): onse scoute ende die scepene sellen bannen tgraefgedinghe ... te Haerlaem ofte Egmonde…
DWB
grafengeld , n. , im frühnhd. bezeichnung einer steuer; vgl. dazu unter graf 6: alle degheynne de in dem kerspell to Hoeswinkel geven 6 D to…
DWB
grafengericht , n. , in älterer form grevenrichte ( s. u. ). im anschlusz an graf 1 d als bezeichnung meist niederer regionaler gerichte: ne…
DWB
grafengerichtstag , m. : ein iglicher, der ein gemeinsman zu Belheim werden will, der soll uf den heutigen grafengerichtstag unserm gn. h. u…
DWB
grafengeschlecht , n. : von dem edelsten grafen geschlecht von Cecilia winterteil d. heiligen leben (1471) 224 a ; dieweil es aber ain so al…
DWB
grafengewalt , f. , in der geschichtswissenschaft für den ganzen umfang der macht- und herrschaftsbefugnisse des mittelalterlichen grafen: d…
DWB
grafengut , n. 1) in älterer sprache benennung bestimmter gutswirtschaften, die ursprünglich wohl zur ausstattung eines grafenamts gehörten;…
DWB
grafenhafer , m. , eine in älterer zeit dem grafen oder landesherrn zufallende naturalabgabe, vgl. unter graf 6: davon han die vorg. von Ilw…
DWB
grafenhaus , n. 1) in poetischer sprache, schlosz oder burg eines grafen: der könig hält aus alter zeit noch grosze stücke auf den alten Nes…
KöblerMhd
begrafen , sw. V. Vw.: s. begraven
DRW
markgrafen, Adjektiv auf den Markgrafen von Baden als Münzherrn bezogen sich bis uff halbvasten ... abzutund aller frembder müntzen, es syen…
KöblerMhd
begrafen , sw. V. Vw.: s. begraven
Cotta, M. (2026). „grafen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 11. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/grafen/idiotikon
Cotta, Marcel. „grafen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/grafen/idiotikon. Abgerufen 11. May 2026.
Cotta, Marcel. „grafen". lautwandel.de. Zugegriffen 11. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/grafen/idiotikon.
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