Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grabmal n.
grabmal , n. , vereinzelt grabesmal ( im vers ) Herder 11, 396 S. und ( ebenfalls im vers ) gräbermal Storm ges. w. (1889) 8, 192 ; moderne dichterchar. 126 Arent-C.-H.; A. Miegel ( s. u. 1 a). das wort, als zusammensetzung von grab mit mal in dessen bedeutung ' zeichen ' ( s. mal 2 f, teil 6, sp. 1496), ist zufrühest in Luther s bibelübersetzung nachzuweisen ( s. u. 1 a) und scheint sonst im 16. jh. nur in unmittelbarer anlehnung an diesen gebrauch verwandt zu werden ( s. Mathesius unter 2 d); im 17. jh. jedoch wird es rasch sprachläufig und nun auch lexikalisch verzeichnet. die heute allein …