Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gleif m., n.
gleif , m., n. , die schrägung, besonders die abgeschrägte wandung bei fensteröffnungen und türen, zu gleifen oder gleif ( s. d. ), in spuren noch auf alemannischem boden nachlebend, ursprünglich auch dem niederdeutschen und niederländischen nicht unbekannt ( s. u. ); neben gleif begegnen auch die formen gleipf und glef ( s. u. ), als plural auch glaiffer, s. Fischer schwäb. 6, 2046 ( aus dem 18. jh. ): dô erdâhte er in dem sin daz er sich hinden rihte an in ( den drachen ) dâ die schuopen hetten gleif von dem umbesweif die heidin, redaction III B v. 1437 Pfannmüller; dâmit er ( Christus ) an …