Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gleichmut m.
gleichmut , m. , älter auch f. seit dem 17. jh. neben älterem gleichmütigkeit ( s. d. ) bezeugt, dem es im 19. jh. und namentlich im jüngsten gebrauch den vorrang abgewinnt. als fem. verhältnismäszig nur selten, aber z. b. durchweg bei Herder, vgl. deiner gleichmuth 11, 379 S.; mit solcher gleichmuth 16, 337 u. ö., gelegentlich noch bis tiefer ins 19. jh. hinein: mit eben der gleichmuth Tieck schr. (1828) 8, 3 ; 11, 290; jene ... gleichmut Platen 1, 198 Redlich; s. auch H. Paul dtsche gr. 2, 105 . 1 1) fast ausschlieszlich als bezeichnung einer gleichbleibenden seelischen verfassung, einer gle…