Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewende n.
gewende , n. , in dieser form treffen verschiedenartige bildungen zusammen. nur vorübergehend — weil durch die schreibung der neueren sprache abgesprengt — fügt sich in diesen zusammenhang das collectiv zu wand, paries ein, s. DWB gewände sp. 5284; unlöslich dagegen haben sich die formen, die aus umlautserscheinungen an gewand zu erklären sind, mit anderen verbunden, die auf ein selbständiges fem. wende hinweisen, das in engerer beziehung zum verbum wenden steht. schon bei gewand, gewann ( vgl. sp. 5319) wurde auf die umgelauteten formen aufmerksam gemacht, die sich aus dem casussystem dieses …