Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Gelage n.
Gelage n. ‘üppiges Gastmahl’ stammt aus dem nd.-nl. Bereich, vgl. mnd. gelach ‘Trink-, Tischgesellschaft, Gildenmahlzeit, Zeche’, mnl. ghelach, ghelāghe ‘Festmahl, Zeche’, nl. gelag ‘Trinkgelage, Zeche’. Über niederrhein. gelōch, geloyg (14. Jh.) dringt das Wort in vielen Formen ins Md. und Obd., vgl. hess. gloge (15. Jh.), glag (16. Jh.), omd. gelach (Anfang 16. Jh.), Gelack (17. Jh.), obd. gloch, gelōch (16. Jh.). Im 18. Jh. setzt sich Gelag, im 19. Jh. Gelage als korrekt empfundene Form der Literatursprache durch. Die Kollektivbildung zu den Formen von legen (s. d.) bedeutet eigentlich ‘(zu…