Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geheil
geheil , ganz, vollständig, im 16. jahrh. bei einem Norddeutschen: den leyen reichet nur ein theil des sacraments und nicht geheil. Arn. Glaser phasma Frischl. 5, 2 . es ist das nd. gehêl Sch. u. L. 2, 32 b , nl. geheel, d. i. mit ge- verstärktes heel ( engl. whole), hd. heil, s. d. 4. übrigens war auch mhd. geheil in gebrauch, wenigstens im westen, md., s. wb. 1, 650 a . und auch um 1500 dort noch gehêl, z. b. vom untern Main: auch wyst man eim faude einen gehelen hof ( zu seiner verfügung ). weisth. 1, 528; vgl. von heute rhein. hêl, ganz unter heil 4.