Eintrag · Campe (1807–1813)
- Anchors
- 7 in 7 Wb.
- Sprachstufen
- 4 von 16
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- 19
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- 22
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.
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1050–1350
Mittelhochdeutschgebërdestfn.
Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg
ge-bërde , ge-bêrde , ge-bêre stfn. s. gebærde, s. gebære.
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1200–1600
Mittelniederdeutsch(ge)bêrde
Mittelniederdeutsches Wb.
(ge)bêrde , -bêrt Aussehen; Bewegung, Gebärde; Gebahren, Benehmen (s. [ge]bêr, bêre).
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschGebêrde
Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege
Die Gebêrde , plur. die -n. 1) Überhaupt, die Bewegung des Leibes, oder einzelner Theile desselben, in Ansehung ihrer si…
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SprichwörterGeberde
Wander (Sprichwörter)
Geberde 1. An geberden kennet man das gemüeth. – Henisch, 1386, 30. 2. An Geberden mercket man, was im hertzen steckt. –…
Verweisungsnetz
38 Knoten, 32 Kanten
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit geberde
14 Bildungen · 11 Erstglied · 1 Zweitglied · 2 Ableitungen
Ableitung von geberde 2 Analysen
ge- + berde
geberde leitet sich vom Lemma berde ab mit Präfix ge-.
Alternativen: geberden+-e
Zerlegung von geberde 2 Komponenten
geberde setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
geberde‑ als Erstglied (11 von 11)
Geberdenausdruck
Campe
○ Der Geberdenausdruck , des — es , d. Mz . ungew. der Ausdruck der Empfindungen und Gedanken durch Geberden, und die Art und Weise dieses A…
Geberdenkunde
Campe
○ Die Geberdenkunde , o. Mz . die Kunde, Kenntniß der Geberden und dessen was sie ansdrucken sollen (Pantomimik ).
geberdenkunst
DWB
geberdenkunst , f. mimik, pantomimik. Engel mimik 1, 23 u. ö., vgl. Adelung. auch nl. gebarenkunst.
Geberdenlehre
Campe
○ Die Geberdenlehre , o. Mz . die Lehre, wie man Empfindungen und Gedanken durch ausdruckvolle und verständliche Geberden ausdrucken solle (…
geberdenlos
DWB
geberdenlos , ohne geberdenspiel: weil wir wirklich eine sehr geberdenlose nation sind. W. v. Humboldt an Göthe s. 106 .
Geberdenmacher
Campe
Х Der Geberdenmacher , des — s , d. Mz . w. d. Ez. der allerlei Geberden macht (Gesticulator ).
geberdenspäher
DWB
geberdenspäher , m. ausspäher der mienen und geberden ( wegen der mienen s. das folgende ): doch hab ich immer sagen hören, dasz geberdenspä…
geberdenspiel
DWB
geberdenspiel , n. die gebärdung als spiel, gesticulation: ich erinnere dieses um gewisser Medeen willen, die hie und da ihr gebehrdenspiel …
geberdenspieler
DWB
geberdenspieler , m. mimiker, nl. gebarenspeler.
geberdensprache
DWB
geberdensprache , f. sprache mittelst geberden: die tonsprache verdrängte die natursprache des ganzen menschen, die physionomische, die gebä…
Geberdentanz
Campe
○ Der Geberdentanz , des — es, Mz. die — tänze , ein Tanz, in welchem irgend eine Leidenschaft oder sonst etwas durch Geberden vorgestellt w…
‑geberde als Zweitglied (1 von 1)
Ableitungen von geberde (2 von 2)
Mißgeberde
Campe
Die Mißgeberde , Mz. — n , eine widerliche, unangenehme Geberde; weniger als Ungeberde (Grimasse ).
ungeberde
DWB
ungeberde , f. n. , seitenstück zu geberde. es kann diesem fast gleich sein: minnesangs frühl. 164, 8 hs. E; sterbendes geberd Gryphius th. …