Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschgebärf.
Grimm (DWB, 1854–1961)
gebär , geber , f. gebaren, haltung, erscheinung, mhd. gebære wb. 1, 148 b , gleich gebärde. 1 1) nhd. z. b.: du bewises…
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modern
DialektGebär
Nachträge (Rheinisch)
Ge-bär -bī˙ə.r vereinz. Merz-Saarhölzb n.: Last, Beschwerden; de Grussen hun och all hir G.
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit gebaer
59 Bildungen · 54 Erstglied · 0 Zweitglied · 5 Ableitungen
Ableitung von gebaer 3 Analysen
ge- + baer
gebaer leitet sich vom Lemma baer ab mit Präfix ge-.
Alternativen: ge-+ba+-er geba+-er
Zerlegung von gebaer 2 Komponenten
gebaer setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
gebaer‑ als Erstglied (30 von 54)
gebärangst
DWB
gebärangst , f. angor muliebris, nixus. Stieler 380 .
Gebäranstalten
Meyers
Gebäranstalten , s. Entbindungsanstalten .
gebärbett
DWB
gebärbett , n. ein ärztlicher ausdruck ( hall. lit. zeit. 1846 s. 801) für kindbett, wochenbett, kreistbett.
gebärde
DWB
gebärde , gebärden , s. geberde , geberden .
gebærdehalp
Lexer
ge-bærde-halp adv. hinsichtlich der gebärde, der erscheinung Trist. 6720.
gebærdekeit
LexerN
ge-bærdekeit stf. Kell. 206,14.
gebärden
Pfeifer_etym
Gebärde, f., bis ins 19. Jh. meist Geberde, ‘eine Empfindung, einen Willen, einen inneren Vorgang ausdrückende Bewegung mit Hilfe der Hände,…
Gebärden-Gruß
GWB
Gebärden-Gruß Bindestrich-Kompos nach der (in der WA wiederhergestellten) Erstfassung von 1821 für die besondere körpersprachl Symbolik, mit…
gebärden [sich ~]
LDWB2
ge|bär|den [sich ~] vb.refl. se comporté, se astilé, se deporté. ▬ er gebärdet sich wie toll al se comporta sciöche n mat.
Gebärdenspiel
FiloSlov
Gebärdenspiel , n мимика , ж
Gebärdensprache
FiloSlov
Gebärdensprache , f язык , м жестов → FiloSlov Zeichensprache, f
Gebärdensprachlexikographie
FiloSlov
Gebärdensprachlexikographie , f лексикография , ж жестовых языков
Gebärdensymbolik
GWB
Gebärdensymbolik Das geistreiche Zusammensein lebelustiger Menschen zeichnet sich vor allem aus durch eine Sprach- und Gebärden-Symbolik. Es…
gebärdig
Pfeifer_etym
Gebärde, f., bis ins 19. Jh. meist Geberde, ‘eine Empfindung, einen Willen, einen inneren Vorgang ausdrückende Bewegung mit Hilfe der Hände,…
Gebärdung
GWB
Gebärdung speziell für eine rhythmische Bewegungsart 3. Rhythmik. Der ganze Körper wird angeregt zum Schritt (Marsch), zum Sprung (Tanz und …
gebærec
Lexer
ge-bærec adj. von schicklichem benehmen. si was tugentlîch gemuot, schône gebærec, envollen guot Mai 11,36 ;
gebären
DWB
gebären , geberen , nebenform von gebaren, wie subst. gebär neben gebar, nur nhd. mit dem folg. gebären im praes. zusammenfallend, denn dies…
gebären
FWB
1. ›(jn). gebären, (Kinder) zeugen, zur Welt bringen‹; auch bezogen auf die Geburt Christi; 2. ›etw. (Blüten, Früchte, Tiere) hervorbringen‹…
Gebärenstuhlgang
GWB
* Gebärenstuhlgang in spött Wiedergabe einer Behauptung von Oken 1) Seine Theorie vom Gebären-Stuhlgang paßt auf sie selbst: denn sie ist ei…
gebärer
DWB
gebärer , m. vater, genitor Maaler 158 d , geberer Dief. 260 a ( s. unter gebären 5, d ), mhd. geberer, im plur. auch von den eltern, s. Lex…
gebärerin
DWB
gebärerin , f. mutter, genitrix gebererin Dief. 260 a , mhd. gebererinne Lexer 1, 752 ; nhd.: du bist der frewd gebährerin. Weckherlin 762 ;…
Gebärerinn
Adelung
Die Gebärerinn , plur. die -en, eine weibliche Person, welche ein Kind gebieret, oder geboren hat; ein im Hochdeutschen wenig gebräuchliches…
Gebärerinnangst
Campe
◬ Die Gebärerinnangst , d. Mz . ungew. die Angst der Gebärerinn, die Kindesnoth. Bang ruft, es ruft nun Gebährerinnangst . — Klopstock.
Gebärfähigkeit
Meyers
Gebärfähigkeit , s. Zeugungsvermögen .
Gebärfieber
Meyers
Gebärfieber , s. Kalbefieber .
gebärhaft
DWB
gebärhaft , fruchtbar, neben bärhaft ( s. gebären II, 1): machen fruchtbar und geberhaft mann und frawen. Paracelsus 1, 827 a , vgl. gebären…
gebärhaft
FWB
1. ›fruchtbar‹; 2. ›fruchtbar von Menschen im sozialen Sinne und menschlichen Kräften‹; ütr. zu 1
gebärhaftig
DWB
gebärhaftig , dasselbe: so seind die frauwen vil mehr in kalten landen dann in warmen geberhaftig. Avent. chr. 33 b .
gebärhaus
DWB
gebärhaus , n. öffentliche, städtische anstalt für arme uneheliche gebärende u. ä., z. b. das öffentliche gebärhaus in Wien.
gebärig
DWB
gebärig , gebärend, oder zum gebären geeignet: wie möcht sich denn in mir erbawen ein frucht, das ich erst wurd geperig? H. Sachs 3, 1, 14 a…
Ableitungen von gebaer (5 von 5)
gebære
Lexer
ge-bære adj. BMZ angemessen, schicklich, gebührend Trist. Engelh. , mit dat. Trist. Gerh. Flore 1195. 7711. j.Tit. 6173. Troj. 19326. tôt de…
Mißgebǟren
Adelung
Mißgebǟren , verb. irreg. neutr. (S. Adelung Gebären ,) welches das Hülfswort haben erfordert, zu früh gebären, eine unzeitige Geburt zur We…
ungebär
DWB
ungebär , f. , zuchtlosigkeit, indecorum, gegentheil von gebär ( th. 4, 1, 1, 1635). mhd. ungebære; mnd. ungebêre (ungebeir, n. städtechr. 1…
ungebære
Lexer
un-gebære stf. BMZ s. v. a. ungebærde Lampr. Walth. Warn. si begîngen mit strîte sulich ungebêre Herb. 6988. sich huop ein ung. von dem reck…
ungebæren
Lexer
un-gebæren stn. lâ dîn ungebâren ( wehklagen ) sîn Rul. 51,16.
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Cotta, M. (2026). „gebaer". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/gebaer/dwb
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Cotta, Marcel. „gebaer". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/gebaer/dwb. Abgerufen 9. May 2026.
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Cotta, Marcel. „gebaer". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/gebaer/dwb.
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