Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gätlich
gätlich , getlich , commodus, aptus, conveniens, mit nebenformen ( s. 2) gättlich oder gettlich (göttlich), auch gattlich, ein altes, in mundarten noch weitverbreitetes wort, das doch aus der schriftsprache nun verbannt ist, obschon es noch Göthen da unentbehrlich war, nicht blosz in briefen; vom ursprunge s. 3 . 1 1, 1@a a) gätlich, passend, bequem, gut für seinen zweck, die hauptsächliche bedeutung: des Malagigi rath schien erstlich gut und gäthlich, in dessen war er doch, in wahrheit, trefflich schädlich. Werder Ariost 26, 2, 1 , gut und gätlich, stabreimende formel die alt sein mag; dasz s…