Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fucken
fucken , schlüpfen, behende sein. kärnt. ( Lexer 104 ), dann: geschwinden fortgang haben. so in der grafschaft Mark, bei Wöste volksüberlieferungen 111 , der ebenda anführt et well nit fucken, es will nicht schnell von der hand gehn, aber auch däärèin fucken, schlagen und stoszen ( Frommann 3, 366, 17 ), eigentlich wol geschwind drein fahren. jenes et well nit fucken auch in der gegend von Elberfeld ( Frommann 4, 262 ). dagegen mit lang gewordenem u und übergang jenes k in ch göttingisch-grubenhagenisch fûchen, intransitiv: betriegen, unehrlich sein, unredlich handeln ( Schambach 282 a ), welc…