Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hänschen
hänschen , die mitteldeutsche verkleinerungs- und koseform des namens Hans, der mehr oberdeutschen Hansel, Hänslein ( s. d. ) gegenüber: wo ist denn mein allerliebstes Hensichen? Luther 3, 405 a . es steht in allgemeiner verwendung wie Hans 1 ( sp. 455): was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr, wo es den gegensatz des kindes zum manne hervorhebt; und wofern sich lauter grobheit an dem zarten Hänszgen zeigt, so bleibt Hansz in alten tagen dieser tugend auch geneigt. Philander v. d. Linde verm. ged. (1710) s. 66 ; was Hänschen versäumt, holt Hans nicht mehr ein. Bürger 67 b . als name ei…