Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
frummen
frummen , heute frommen, welches man nachsehe. ahd. frumjan und, da durch assimilation mj zu mm wird, frumman, mhd. frumen, frümen, vrumen, vrümen. aber zu den wie formelhaft erscheinenden verbindungen dieses verbums mit dem acc., welche oben sp. 246 angeführt sind, ist noch nach einer aufzeichnung J. Grimms mësse frumen, mësse frümen nachzutragen, das den sinn von messe lesen hat: und alsô hilfet man dën sêlen mit zwelf leie almuosen. daz minneste under dën zwelfen daʒ ist lieht unde wahs brennen, das beste unde daʒ grœste ist mësse frumen. Berthold Pf. 332, 20 ; swenne ich nû gestirbe, sô hâ…