Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fortbringen
fortbringen , 1 1) alere, educare, aufbringen, in die höhe bringen: die frau ist schwach, sie kann das kind nicht fortbringen; im sand können die pflanzen nicht fortgebracht werden. 2 2) promovere, excolere: jedoch wer es auch in unserer teutschen (sprache) halten will und zierlich fortbringen kan, der mag es thun. Weckherlin vorr. zu den weltl. ged.; er öfnet unsers herzens thor, wenn sie sein wort in unser ohr als edlen samen streuen. er gibet kraft demselben wort und wenn es fället, bringt es fort und lässets wol gedeihen. P. Gerhard 31, 12 ; so will doch gott nicht durch bloszes beten, son…