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Fet

an. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
Anchors
7 in 5 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
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17
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47

Eintrag · Westfälisches Wb.

Fet n.

Bd. 2, Sp. 639
Fet n. [verbr.] 1. Fett als Nahrungsmittel. Dat raue Fett (Kr. BeckumBek Vh). Schīr Fett (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe). Dat Fett ūtkraiseln (ausglühen) (Kr. OlpeOlp Dh). De Frugge lett et Fätt out (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@NatzungenNz). Dat Fett krisket in de Panne (Kr. BürenBür Kr. Büren@MeerhofMh). Fätt un Späck (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@NeuenheerseNh). Fett ann’e Eärappeln daun (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Fellkartuffel un Öllge, dor krigg jede Kartuffel sien Fett ein sättigendes Gericht: Pellkartoffeln und Öl (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@FrotheimFr). — Ra.: Sau smiarg os ault Fett sehr schmutzig (von einer Person) (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Dat Fätt van dr Zoppe nyemmen das Beste für sich nehmen (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@ObermarsbergOm || ähnl. mehrf.). De schitt di ’t Fett ook nich in’t Moos (in de Arften) er gönnt dir nichts (WMWB). Häi es oll (wie) häit Fett er ist ungenießbar, unausstehlich (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@GehlenbeckGb). Süipel sind dat halwe Fätt sagt man, wenn sich jmd. über zu mageres Essen beschwert (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). Licke Fett, denn schiste käine Knaoken sagt man, wenn man jmdn. grob abweist (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa || ähnl. mehrf.). — Sprichw.: Beter ’n Lius in’n Käal oll (als) gar nien Fett (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@GehlenbeckGb || mehrf. Kr. TecklenburgTek nördl. OWestf). Biärter ’ne Lius in Pott os gar kein Fett (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@HerfordHf || mehrf. Kr. LübbeckeLüb Hfd). — Sagw.: Me maut sparsam sin, sagge de Frau, doa verkoffte sei et Fett un schmiäre de Schau met Buetter (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). — Berufsspott: Schmett schitt Fett, schitt Isen un Staul, / schitt ’n glönigen Dübel an’n Paul (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). — Spez.: 1.1. Flomen, Bauch- und Nierenfett vom geschlachteten Schwein [verstr. nördl. (Kr. MindenMin Kr. BielefeldBie Kr. LemgoLem Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Lhs)]. — 1.2. Schmalz [Kr. LübbeckeLüb Kr. MindenMin Kr. HerfordHfd Kr. BielefeldBie Lippe]. — 2.1. Fett für industrielle Zwecke [verstr.]. — Ra.: Dat gäit jo ase Fett das funktioniert reibungslos (Kr. BrilonBri GRIGT 15). — Sprichw.: Et es kein Liär sou stief, et niemet doach noach Fett ahn (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). — 2.2. (Lampen-)Öl, Petroleum [verstr. bes. südl.]. Et es kain Fett mär op de Lampe (Kr. IserlohnIsl Is). — 3.1. Anhäufung von Fettgewebe im Körper von Menschen und Tieren. — Ra.: Et gett me wie ne Ziee, hei jäiret Fett innewendig er ist sehr mager (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@BrilonBr || mehrf.). Hä hiett sou vüell Fett op de Ribben as de Hippe (Ziege) op de Knaie dass. (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd). Dem es kain Lot Fett em Wiäge dass.; er kann tüchtig arbeiten (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || mehrf.). Dat sett Fett an davon wird man dick (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). He häff Fett ansett’t er ist dick geworden (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). He kann von sin Fett liäwen äs de Griewel (Dachs) in’n Winter er ist sehr dick, hat sehr zugenommen (Münsterl WA-GENF 89). Dïen gaiht et Fätt an er hat einen Schmerbauch, ist sehr dick (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@NatzungenNz). He tïert vön sīn egen Fett dass. (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). He is in sin ēgen Fett domp’m sagt man von einem Verstorbenen, der stark übergewichtig war (Kr. SteinfurtStf Rh). He bröet sik dat Fett ut de Watbro’en (Waden) sagt man von jmdm., der ständig seine Füße an den Ofen hält (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt). — Sprichw.: Fett drivet boaven, un wann ’t van en douen Rüen es (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd || mehrf.). Et Fett will uowen swemmen, un wann ’t ak vanner Uise (Kröte) is (Kr. BürenBür Kr. Büren@SalzkottenSk || mehrf.). De eene kummt in sinen Fett ümme, de annere is nicks as Haut un Knaken (Kr. MindenMin Xy). — Rätsel: Fiar Fett un hingen Fett, in der Midde Holt un Isen; wat is dat? Antwort: Pferd, Pflug, Fuhrmann (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@AttendornAt). — 3.2. Haut (grob) (Frbg.) (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh). — 3.3. Schleim (der rotgelben Wegschnecke): Mittel gegen Halsschwindsucht (Kr. MindenMin Kr. Minden@WietersheimWt). — 4. fruchtbare Erde (WMWB). Daor driff dat Fett van de Grund wegg (WMWB). — Wortspiel (mit Bed. 1): Dä Erappels laiwet dat Fett, sou guet op’m Lanne as en dä Panne man soll nicht am Notwendigen sparen (die krfr. Stadt WittenWit die krfr. Stadt Witten@WittenWi || mehrf.). — 5. Fett als das Beste: Ertrag, Lohn, Verdienst; Reichtum, Wohlstand in Wendungen wie: He sitt in’t Fett er ist sehr reich, wohlhabend (Münsterl WAGENF 88). Hä swemmt bis öäwer de Ōan’n im Fett dass. (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Denn es dat Fett int Fuüa koket er ist um den Lohn seiner Arbeit gekommen, er hat vergeblich gearbeitet (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). — Sprichw.: Fett sett Fett aan Reiche werden leicht immer reicher (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd). Fett will immer bowwen schwemmen sagt man, wenn ein Reicher mal wieder Glück, Vorrang hat (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@WesekeWs || mehrf. Bor). — 6. Strafe, Nachteil in Wendungen wie: Heï hïet seīn Fätt er hat seine (gerechte) Strafe, Belohnung erhalten (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Bh || mehrf.). He heff sin Fett al kräggen dass. (Kr. CoesfeldKos Gb || mehrf.). Dai heät seïn Fett weäg dass. (z.B. einen gesundheitlichen Schaden) (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Al). die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor hesse din Fett! sagt man nach gebührender Strafe (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh). Do heß dīn Fett, do smiä di met du hast es nicht besser verdient; sagt man, wenn man jmdm. die Wahrheit gesagt hat (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@DülmenDü || mehrf. westl. Münsterl). Giff em sin Fett! gib ihm das, was er verdient, z.B. Strafe (Münsterl WAGENF 89). Zus.: → Āpen~, Buᵉter~, Darm~, Das~, Dünne~, Flō¹men~, Gō²se~, Häksen~, Hāmel~, Har~, Hō¹ner~, Jüᵉden~, Kam~, Kläien~, Klawen~, Knoªken~, Krāgen~, Krants~, Krīske~, Krül~, Kwabbel~, Lampen~, Mauen~, Melke~, Mensken~, Mone~, Müggen~, Nāgel~, Nēren~, Ōr~, Plükke~, Pracher~, Rinder~, Rüᵉden~, Rüᵉsel~, Schape~, Scheppe~, Schrōwen~, Ssīpel~, Snāgel~, Spek~, Splitter~, Stinke~, Swīne~, Wāgen~, Wurste~.
4917 Zeichen · 127 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    fetst. N. (a)

    Köbler An. Wörterbuch

    fet , st. N. (a) nhd. Schritt Hw.: s. fetr, fit, fjǫt, fōtr E.: germ. *feta-, *fetam, st. N. (a), Schritt; idg. *pedó-, …

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    fetN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    fet , N. Vw.: s. vet (2)

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Fet

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Fet , A., Pseudonym des russ. Dichters Afanassij Afanasjewitsch Schenschin (s. d.).

  4. modern
    Dialekt
    Fet

    Rheinisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Fet -ē-, –E- = Streich, Laune, Einfälle s. Fät.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit fet

754 Bildungen · 579 Erstglied · 173 Zweitglied · 2 Ableitungen

fet‑ als Erstglied (30 von 579)

Fetǟrs

WWB

Fet-ǟrs Fettmäse f. Fettpolster neben dem Darm (beim Hund) ( Hal Bh).

fetâh

AWB

fetâh s. feddah.

Fetan

Meyers

Fetan ( Ftan ), Luftkurort im schweizer. Kanton Graubünden, im Unterengadin, Bezirk Inn, 1648 m ü. M., 400 m über dem Inn und dem Kurhaus Ta…

fetar

KöblerAs

fetar , st. M. (a) nhd. Fessel (F.) (2), Fußfessel ne. fetter (N.) Hw.: s. fiteri*; vgl. ahd. fezzara* (sw. F. (n)) Q.: H (830) E.: s. germ.…

Fetbröie

WWB

fet·broeie

Fet-bröie f. Fettbräue Brühe, in der das „Brauchbare des Eingeweides“ gekocht wird ( Alt Pb).

Fetbükse

WWB

fet·buekse

Fet-bükse f. mit Fett verschmierte Hose. Treck diene schmeerige Fettbuxe uut! (WMWB).

FETCH

DWB2

FETCH m. s. fittich . Casemir

fetcide

AWB

fetcide Gl 3,618,31 s. pheitidi.

Feteler

MeckWB

fete·ler

Feteler m. Kleinbinder (Ro 1400) Jb. 21, 43.

feten

ElsWB

fete n , s. förchte n .

feteo

MLW

feteo v. foeteo. Weber

feter

KöblerMhd

feter , sw. M. Vw.: s. vetere

Feterān

WWB

fete·ran

Feterān m. [verstr.] 1. Kriegsveteran; jmd., der (bes. beim Militär) altgedient ist, sich in langer Dienstzeit bewährt hat. En Wetterān van …

fetes

MLW

[ fetes sim . v. faex. ] Weber

Fetesci

Meyers

Fetesci ( Feteschti ), Ort im rumän. Kreise Jalomitza, an der Borcea, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Bukarest-F.-Tschernawoda-Constantza u…

Fetfah

Herder

fet·fah

Fetfah , Fetwah, in der Türkei Richterspruch des Mufti.

Fetfeªdere

WWB

Fet-feªdere f. Fettfeder, Feder an der Fettdrüse bes. der Gans. — Ra.: Hä trecket de Lǖ gēäne ne Fettfēä ūt er übervorteilt gerne andere Leu…

Fetflakken

WWB

Fet-flakken m. Fettfleck (WMWB). ¶ Vgl. → ~plak .

fetfreªten

WWB

fet-freªten V. (+ sik ) sich mästen ( Dor Wl).

fet als Zweitglied (30 von 173)

beroufet

KöblerMhd

*beroufet , (Part. Prät.=)Adj. nhd. beraubt, bestraft Vw.: s. un- Hw.: vgl. mnd. berōvet E.: s. beroufen, roufet W.: nhd. DW-

bestraffet

KöblerMnd

*bestraffet , Adj. nhd. bestraft Vw.: s. un- E.: s. bestraffen

dempfet

KöblerMhd

*dempfet , (Part. Prät.=)Adj. nhd. gedämpft Vw.: s. ver- E.: s. dempfen (1) W.: nhd. DW2-

erschepfet

KöblerMhd

*erschepfet , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „erschöpft“ Vw.: s. un- E.: s. erschepfen W.: nhd. erschöpft, (Part. Prät.=)Adj., erschöpft, DW2-

gedöfet

KöblerMnd

*gedöfet , (Part. Prät.=)Adj. nhd. getauft Hw.: vgl. mhd. getoufet* E.: s. ge, dȫpen W.: s. nhd. getauft, (Part. Prät.=)Adj., getauft, DW 5,…

geimpfet

KöblerMhd

*geimpfet , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. un- E.: s. impfen W.: nhd. geimpft, (Part. Prät.=)Adj., geimpft, DW-

geloufet

KöblerMhd

*geloufet , Adj. nhd. „(?)“ E.: s. geloufen W.: nhd. DW-

geruofet

KöblerMhd

*geruofet , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „gerufen“ Vw.: s. un- E.: s. geruofen W.: nhd. DW-

geschaffet

KöblerMhd

*geschaffet , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „geschafft“ Vw.: s. un- Hw.: s. geschaft (3); vgl. mnd. *geschaffet? E.: s. geschaffen W.: nhd. gescha…

gescherpfet

KöblerMhd

*gescherpfet , Adj. Vw.: s. abe- E.: s. scherpfen W.: nhd. DW-

gestraffet

KöblerMnd

*gestraffet , (Part. Prät.=)Adj. nhd. gestraft, bestraft, getadelt Vw.: s. un- Hw.: vgl. mhd. *gestrāfet? E.: s. straffen (1) W.: s. nhd. ge…

gestrāfet

KöblerMhd

*gestrāfet , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „gestraft“ Vw.: s. un- Hw.: vgl. mnd. *gestraffet? E.: s. gestrāfen, ge, strāfen, strāfe W.: nhd. gestr…

hoffet

KöblerMhd

*hoffet , (Part. Prät.=)Adj. nhd. gehofft Vw.: s. ver- E.: s. hoffen

koufet?

KöblerMhd

*koufet? , Adj. nhd. gekauft Vw.: s. un- E.: s. koufen

roufet

KöblerMhd

*roufet , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „rauft“, gerauft Vw.: s. be- E.: s. roufen W.: nhd. DW-

rīfet

KöblerMhd

*rīfet , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. be- E.: s. rīfen (1) W.: nhd. DW-

schaffet

KöblerMhd

*schaffet , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. ver- E.: s. schaffen (1)

schepfet

KöblerMhd

*schepfet , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. ent- E.: s. schepfen

schopfet

KöblerMhd

*schopfet , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. er- E.: s. schopfen (2)

strīfet

KöblerMhd

*strīfet , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. ge- E.: s. strīfen

stumpfet

KöblerMhd

*stumpfet , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. be-, ver- E.: s. stumpfen

tiefet

KöblerMhd

*tiefet , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. ver- E.: s. tiefen

unkoufet?

KöblerMhd

*unkoufet? , (Part. Prät.=)Adj. nhd. ohne zu verkaufen seiend E.: s. un, koufet, koufen W.: nhd. DW- L.: Hennig (unkoufet)

veraffet

KöblerMhd

*veraffet , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. un- E.: s. veraffen

verhepfet

KöblerMhd

*verhepfet , (Part. Prät.=)Adj. nhd. erschüttert Vw.: s. un- E.: s. verhepfen, hepfen

verkoufet

KöblerMhd

*verkoufet , (Part. Prät.=)Adj. nhd. verkauft Vw.: s. un- Hw.: vgl. mnd. *vörkȫpet? E.: s. verkoufen W.: nhd. verkauft, (Part. Prät.=)Adj., …

A(n)sūffet

Idiotikon

A(n)sūffet Band 7, Spalte 351 A(n)sūffet 7,351

abegescherpfet

KöblerMhd

abegescherpfet , (Part. Prät.=)Adj. nhd. abgeschnitten E.: s. abe, ge, scherpfen W.: nhd. DW2- R.: sinewel abegescherpfet: nhd. abgerundet L…

aͤfet

MNWB

° ōvetwerk (aͤfet-) , n. : (kollekt.:) eßbare Früchte von Bäumen und Sträuchern, Obst, dî dâr ō. sellen und vorkôpen (Fidicin 1,18).

Alpdorffet

Idiotikon

Alpdorffet Band 13, Spalte 1507 Alpdorffet 13,1507

Ableitungen von fet (2 von 2)

empfeten

MWB

empfeten swV. → impfeten MWB 1 1588,52;

Fete

Pfeifer_etym

Fete f. ‘Fest, Party’. Frz. fête ‘Fest, Feier’ (aus lat. fēsta, dem substantivierten Femininum zum Adjektiv fēstus, s. Fest) wird im 18. Jh.…