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Fat

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WWB
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Eintrag · Westfälisches Wb.

Fat n.

Bd. 2, Sp. 583
Fat n. [verbr.] 1.1. Faß; größeres, zylindrisches, oft bauchig geformtes Behältnis aus Holz oder Metall. Dat hölterne Fatt (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@Tietelsen u. RotheTi). ’n Fatt Hǟringe (Kr. IserlohnIsl Dh). ’n Fättken Boier (Kr. HalleHal Kr. Halle@BorgholzhausenBo). ’n Fatt anschlaun (Kr. TecklenburgTek Me). Roll datt Fāt in enn Keller! (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@KirchveischedeKv). De Fiäte sind līech (leer) (Kr. IserlohnIsl El). Füll mi dat Fatt! (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@RöckinghausenRö). Dat Fat lecket ist undicht (Kr. SteinfurtStf Rh). Dat Fatt tuit seck wīer donne (dicht, undurchlässig) (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@KollerbeckKb). De Fiäter wiart vam Büddeker macht (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@WiemeringhausenWh). Innen Winter stönnen auk doi Fiar met inmakten Saken innen Keller (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Achter dän fetten Fläisk will wi en Fatt Plündermelk (Dickmilch, geronnene Milch) äten (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa). Föör Aale (Jauche) gaff et staonde Faate (WMWB). — Ra.: Int Fatt gōan ein Bad nehmen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Vöör’t Fatt sitten trinken, feiern (WMWB). Dat es ’n hieliget Fatt, blaus dä Bänner dauget nix sagt man von einem Scheinheiligen (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || mehrf.). Dei melket in kein Siew, oader se wäit, dat se en Faat drunger hiat sie sorgt immer vor, ihr geht nichts durch (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). Hä melket in’n Fatt, dat käinen Buan (Boden) hat sagt man etwa, wenn jmd. von seinem Einkommen zu viele Abgaben zu leisten hat (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). Hei es at en Faat oahne Buarm in ihn investiert man vergeblich (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). Dat brenget ’t Fatt int Rollen das gibt den letzten Anstoß (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Eck drinke met dī ūt ǟin Fatt, owwer nit ūt ǟin Glas sagt man abweisend zu jmdm. (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Nicks met oinen innen Fadde häbben jmdm. nicht freundschaftlich verbunden sein, jmdn. nicht leiden können (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). He hätt be mee noch watt int Fättken wir haben noch etwas auszufechten (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh = ROTTMANN || mehrf. Rek). Dat slätt ’m Fatt ’en Bōam’m ūt! Ausruf in höchster Erregung, etwa: Das ist die Höhe! (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Wat? Düppen es käin Fatt antwortet man jmdm., der lästige Fragen (mit wat beginnend) stellt (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). — Sprichw.: Wenn de Arme enmol wat häw, dann häw he kin Fatt (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi || mehrf.). Wenn dat Fatt vull is, denn lopt et awer (Kr. MindenMin Kr. Minden@WindheimWh). ’n Jäger aohne Hund is ’n Fatt aohne Spund (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). Man dröff nich in’n Fatt melken, dat keenen Bodden heff (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr || mehrf.). Auk in grauten Fetern ess faken weunig inne ein großer Körper läßt nicht zwangsläufig auf einen großen Geist schließen (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). Vulle Fätter klinget nich (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd). Liege Fiäte bunget (tönen) am düllsten (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). Oalle Fiatter rinnet gärne alte Frauen reden gern (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). — Bauernregel: Katuffel in’n Keller, en Schwien int Fatt; nu kann ’t Winter wären (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). — Wetterregel: Ovendräut schwatt, dann giet wuot int Fatt (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HüstenHü). Mai kold un natt, füllt ’n Bur Schür un Fatt (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh = ROTTMANN 23). Is de Januar natt, bliff leer dat Fatt (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DreierwaldeDr). — Rätsel: Vüör ne Gaffel, midden ’n Fatt, ächtern ’n Stiel. Raode, wat is dat: eine Kuh (Kr. SteinfurtStf RECK 91 || ähnl. mehrf.). — 1.2. Behälter, Bottich, in dem Wäsche gespült wird. — 1.3. Behälter, in dem Butter ausgeknetet wird [Kr. MindenMin Kr. HerfordHfd Lippe Höx]. — 1.4. hölzernes Gefäß mit einer als Handgriff verlängerten Daube (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@SüdhagenSu). — 2. Schüssel; niedriges Gefäß [verstr.]. — 3. Maßeinheit für Holzkohlen: 1 Fatt = 1 Zentner bzw. „auf der Hütte“ 2,5 Zentner (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh = GLABL 17,76). ⟨Nom. Sg.: Fat [verbr.], ›Fāt‹ [Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. OlpeOlp Mes, verstr. Kr. ArnsbergArn Kr. BrilonBri Kr. BürenBür Wal], Fas (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Ro). Dat. Sg.: Fat(te) [verbr.], ›Fāte‹ [Kr. LübbeckeLüb Kr. MindenMin Kr. DetmoldDet Kr. HöxterHöx Kr. BürenBür Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Olp]. — Pl.: ›Feªte‹ [Münsterl Mark Hellweg, sonst verstr.], Fät(te) (ä ≠ ›eª‹) [Münsterl Sos], ›Feªter‹ [verstr. bes. OWestf Bri], Fāte [WMünsterl], Fätter (ä ≠ ›eª‹) [verstr.], ›Feªr‹ (Kr. HalleHal Bh)⟩ Zus.: → Ādel~, Am~, Anke~, Anker~, Aske~, Bāde~, Bakke~, Balje~, Bēr~, Biᵉster~, Blō¹d~, Bō²nen~, Bramme~, Brande-wīns~, Brāseke~, Brǖde~, Brūe~, Brüᵉgel~, Bǖke~, Buᵉne~, Buᵉter~, Dāseke~, Dik~, Dinten~, Drank~, Drinken~, Drīte~, Eªte~, Feªge~, Fīkes-bō²nen~, Flē²sk~, Fō¹der~, Fülle~, Fuᵉsel~, Gülle~, Häksel~, Hand~, Hand-waske~, Hǟringes~, Heªrde~, Holt~, Hoªnig~, Hoppen~, Imme~, Inkest~, Iᵉtek~, Jauche~, Kabūs~, Kabūs-kō²l~, Kappes~, Kartūfel~, Kǟse~, Kērne~, Kiste~, Kläffe~, Kneªde~, Kō¹~, Ko¹l~, Kō²l~, Korinten~, Krō¹s~, Krūd~, Kumpest~, Kurre~, Lāger~, Läster~, Līk~, Lō²gen~, Lüᵉgen~, In-māke~, Målt~, Meªl~, Menge~, Miᵉlk~, Molde~, Molken~, Mō¹s~, Oªlig~, Panne-kō¹ken~, Peªper~, Pik~, Piᵉkele~, Piᵉrde~, Plak~, Plat~, Plo¹ge~, Pūdel~, Pulwer~, Rach~, Reªgen~, Ro²ker~, Ruᵉter~, Sad~, Säie~, Sålt~, Sålte~, Sand~, Sāneke~, Schand~, Schelle~, Scheppe~, Schīn~, Schiᵉpel~, Schüᵉtel~, Senk~, Sē²pen~, Ses~, In-sette~, Ssink~, Slabbe~, Slind~, Sloªker~, Sluᵉder~, Sluk~, Smadde~, Smålt~, Smand~, Snaps~, Sneªrke~, Snīde-bō²nen~, Snippel-bō²nen~, Sōde~, Solār~, So²pe~, Spind~, Spo¹l~, Up-spo¹l~, Ūt-spo¹l~, Stāl~, Stengel~, Stil~, Stinke~, Stō²t~, Stuf~, Stūk~, Stükke~, Stumpel~, Stūten~, Suᵉge~, Sülte~, Sülte-mō¹s~, Sūr~, Sūr-kō²l~, Sūr-kumpest~, Sūr-mō¹s~, Swalg~, Swīne~, Swode~, Teªr~, Teªrge~, Tunne~, Waske~, Bī-waske~, Up-waske~, Ūt-waske~, Wāter~, Weske~, Wīe~, Wī-rō²k~, Wiᵉteke~, Wīn~, Wippe~, Wurste~.
5078 Zeichen · 88 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    fatst. N. (a)

    Köbler Anfrk. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    fat , st. N. (a) nhd. Gefäß, Fass ne. vessel ÜG.: lat. vas MNPs Hw.: vgl. as. fat*, ahd. faz E.: germ. *fata-, *fatam, s…

  2. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    fatAdj.

    Köbler Afries. Wörterbuch

    fat , Adj. Vw.: s. fatt

  3. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    fatst. N. (a)

    Köbler An. Wörterbuch

    fat , st. N. (a) nhd. Gefäß, Decke, Kleid Vw.: s. huð- Hw.: s. fata (1); vgl. ae. fæt (1), anfrk. fat, as. fat*, ahd. fa…

  4. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    fatsubst. subst.

    Findebuch (Mhd. Wortschatz) · +1 Parallelbeleg

    * fat subst. s. *faut subst.

  5. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    fatN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    fat , N. Vw.: s. vat (2)

  6. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    fat

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    fat , m. fatuus, fr. fat, das sich Schiller für geck, thor, narr gestattet: der dümmste fat, der ärmste wicht. 26 b . an…

  7. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Fat

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Fat (franz., spr. fatt), Geck, Einfaltspinsel.

  8. modern
    Dialekt
    Fatn.

    Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Fat n. [verbr.] 1.1. Faß; größeres, zylindrisches, oft bauchig geformtes Behältnis aus Holz oder Metall. Dat hölterne Fa…

  9. Spezial
    фат

    Russ.-Dt. Übers. (ru-de)

    фат устар. см. RDWB2 пижон

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit fat

329 Bildungen · 291 Erstglied · 33 Zweitglied · 5 Ableitungen

fat‑ als Erstglied (30 von 291)

Fata Morgana

Pfeifer_etym

Fata Morgana f. ‘durch bestimmte atmosphärische Bedingungen erzeugte Luftspiegelung, Trugbild, Sinnestäuschung, Wunschbild’. Gleichbed. ital…

fatal

DWB

fatal , fatalis, ingratus, molestus, unglückbringend, unangenehm, lästig, noch nicht bei Henisch , Stieler, Frisch, zuerst bei Adelung aufge…

fatale

MNWB

fat·ale

+ fatale (fatali) , n. , Rechtsmittelfrist bei der Appellation.

Fatālien

Adelung

fata·lien

Die Fatālien , sing. inus. in den Rechten, die den Parteyen bestimmte Zeit, innerhalb welcher etwas bey Verlust seines Rechtes geschehen muß…

fatalis

MLW

fata·lis

fatalis , -e. script. fact-: MLW p. 95, 34 . usu subst.: MLW p. 95, 9 . ad fatum pertinens – zum Schicksal, Verhängnis gehörend, schicksalha…

fatalism

LDWB1

fatalism [fa·ta·lịsm] m. Fatalismus m.

Fatalismus

Pfeifer_etym

fatal Adj. ‘unangenehm, peinlich’ geht aus von lat. fātālis ‘verhängnisvoll’, das vom Subst. lat. fātum ‘Götterspruch, Schicksal’ abgeleitet…

Fatalist

Pfeifer_etym

fata·list

fatal Adj. ‘unangenehm, peinlich’ geht aus von lat. fātālis ‘verhängnisvoll’, das vom Subst. lat. fātum ‘Götterspruch, Schicksal’ abgeleitet…

fatalistich

LDWB1

fata·listich

fatalistich [fa·ta·lị·stich] adj. (-cs, -ca) fatalistisch, schicksalsergeben, gottergeben.

Fatalist(in)

LDWB2

Fa|ta|list(-in) m./f. fatalist(-a) m.(f.)

fatalistisch

Pfeifer_etym

fatalist·isch

fatal Adj. ‘unangenehm, peinlich’ geht aus von lat. fātālis ‘verhängnisvoll’, das vom Subst. lat. fātum ‘Götterspruch, Schicksal’ abgeleitet…

fatalität

DWB

fatalität , f. casus, malum, unangenehmer, peinlicher vorfall.

fatalitas

MLW

fatalitas , -atis f. fatum – Schicksal : Const. imp. II 274,1 p. 385,6 (a. 1250) ⌊quin -is⌋ fatalitatis (quem felicitatis var. l. ; i. morta…

fatalité

LDWB1

fata·lite

fatalité [fa·ta·li·tẹ́] f. 1 Fatalität f. , Verhängnis n . 2 Missgeschick n ., Unheil n . 3 (desgrazia) Unglück n .

fataliter

MLW

fatal·iter

adv. fataliter . 1 fati decreto, secundum fata – durch Schicksalsfügung, dem Schicksal entsprechend : Unibos 186,1 compulsus sum (sc. subulc…

Fata Morgāna

Meyers

Fata Morgāna (ital., franz. Fée Morgain , mittelhochd. feimorgân, fâmorgân ), in der bretonischen Sage die zauberkundige Stiefschwester des …

Fatan

MeckWB

Fatan m. Handgriff: dei Fatan (des Handstocks) wir 'n (geschnitzter) Vagel Wi KGörn ; Ro Ribn . Subst. Imperat. von anfaten, daher beide Sil…

fatatus

MLW

fata·tus

* fatatus , -a, -um. (Fata; cf. ital. fatato; v. Battaglia, Dizionario. V. 1968. p. 715 ) fascinatus, vi magica praeditus – behext, mit magi…

Fatbänder

WWB

fat·baender

Fat-bänder m. [SWestf] Böttcher; Handwerker, der Tonnen, Fässer und andere hölzerne Gefäße herstellt. — Ra.: Hai kann friäten e ne Fātebänge…

Fatband

WWB

fat·band

Fat-band n.(m.) [verbr.] Reifen aus Holz oder Metall, der das aus Dauben zusammengesetzte Faß zusammenhält. ⟨ Genus: n. [verbr.], m. [verstr…

fatbr

WWB

fat·bar

fatbar Adj. [WMünsterl] empfänglich, empfindlich für Krankheiten.

Fatbend

WWB

fat·bend

Fat-bend n. [ Det Höx Wbg] Reifen aus Holz oder Metall, der das aus Dauben zusammengesetzte Faß zusammenhält. ¶ Vgl. → ~band .

Fatbēr

WWB

fat·ber

Fat-bēr n. [verstr.] Faßbier; Bier, das vom Faß gezapft wird. — Spez.: Fatebeuer „stark eingebrautes obergäriges Bier, das mit Wasser verdün…

Fatbesme

WWB

fat·besme

Fat-besme m. [verstr. westl.] Spülbesen, (aus Heidekraut oder Waldbeersträuchern hergestellter) kleiner Besen zum Reinigen von Spülstein und…

Fatbinder

WWB

fat·binder

Fat-binder m. [OWestf SWestf, verstr. Münsterl] 1. Böttcher; Handwerker, der Tonnen, Fässer und andere hölzerne Gefäße herstellt. — Ra.: Hai…

fat als Zweitglied (30 von 33)

kēsifat?

KöblerAnfrk

*kēsifat? , st. N. (a) Hw.: vgl. as. kēsifat*, ahd. kāsifaz* Son.: vgl. as. Gl (Brüssel, Bibliothèque Royale 9987-91) Nom.? Sg. kiese uath c…

alofat

KöblerAs

alofat , st. N. (a) nhd. „Bierfass“, Bierkrug, Biergefäß, Gefäß, Kanne, Trinkgefäß ne. jug (N.), beerjug (N.), beervessel (N.) Hw.: vgl. ahd…

alufat

KöblerAs

alu·fat

alufat , st. N. (a) Vw.: s. alofat*

eichpfat

KöblerMhd

eichpfat , st. M. nhd. Eichenpfad Q.: Urk (1265) E.: s. eich, pfat W.: nhd. DW2- L.: WMU (eichphat N90 [1265] 1 Bel.), MWB 1, 1512 (eichphat…

fifat

MeckWBN

Wossidia MeckWB fifat vivat; lustig, üppig: fifat läben mehrf.; dor geiht 't ümmer fifat her Wa; hüt abend geiht 't fifat, un morgen ward Wa…

gruozpfat

KöblerMhd

gruozpfat , st. M., st. N. nhd. Gewohnheit des Grüßens Q.: Teichn (1350-1365) (FB gruozphat) E.: s. gruoz, pfat W.: nhd. DW-

hellepfat

KöblerMhd

hellepfat , st. M., st. N. nhd. „Höllenpfad“, Pfad zur Hölle, tief gelegener Pfad, Hohlpfad Q.: Frl (1276-1318), JMeissn, Urk E.: s. helle (…

himelpfat

KöblerMhd

himelpfat , st. M. nhd. Himmelspfad, Weg zum Himmel, Maria Q.: Sigeher (1250-1270) E.: s. himel, pfat, phat W.: nhd. Himmelpfad, M., Himmelp…

hirtenpfat

KöblerMhd

hirtenpfat , st. M. nhd. Hirtenpfad Q.: HvBer (1325-1330) E.: s. hirte, phat, pfat W.: nhd. Hirtenpfad, M., Hirtenpfad, DW- L.: Lexer 408c (…

huðfat

KöblerAn

huðfat , st. N. (a) nhd. Ledersack zum Schlafen Hw.: s. hūð I.: Lw. mnd. hūdevat E.: s. hūð, fat L.: Vr 264b

klingenpfat

KöblerMhd

klingenpfat , st. M. nhd. „Klingenpfad“, Fußpfad durch eine Schlucht Q.: VirgSt (13./14. Jh.), VirgW E.: s. klinge (2), pfat W.: nhd. (ält.)…

kēsifat

KöblerAs

kēsifat , st. N. (a) nhd. Käsefass, Käsegefäß ne. cheesepot (N.) ÜG.: lat. calathus Gl Hw.: vgl. ahd. kāsifaz* (st. N. a); anfrk. kēsifat Q.…

liohtfat

KöblerAs

lioht·fat

liohtfat , st. N. (a) nhd. „Lichtgefäß“, Leuchter ne. lantern (N.) ÜG.: lat. lanterna H Hw.: vgl. ahd. liohtfaz (st. N. a) Q.: H (830) I.: L…

līnepfat

KöblerMhd

līnepfat , st. M. nhd. Leinpfad, Treidelpfad Q.: Urk (1180), WeistGr E.: s. līne, pfat W.: nhd. (ält.) Leinpfad, M., Leinpfad, DW 12, 708 L.…

minnenpfat

KöblerMhd

minnenpfat , st. M. nhd. Liebespfad Q.: WvÖst (1314) (FB minnenphat) E.: s. minne (1), pfat W.: nhd. DW-

mülpfat

KöblerMhd

mülpfat , st. M. nhd. „Mühlpfad“, Pfad zu einer Mühle, Pfad bei einer Mühle Q.: Urk (1292) E.: s. mül, pfat W.: nhd. DW- L.: WMU (mülpfat N5…

praffat

KöblerMnd

praffat , N., F. Vw.: s. prīvāt (1)

prîfât

MNWB

prîfât s. 1+ prîvât.

proffat

KöblerMnd

proffat , N., F. Vw.: s. prīvāt (1)

refat

Lexer

refant , refat s. reventer; , rêfal s. reinval.

rihtpfat

KöblerMhd

rihtpfat , st. M., st. N. nhd. „Richtpfad“ ÜG.: lat. limes Gl Q.: Gl (15. Jh.?) E.: s. rihten, pfat W.: nhd. Richtpfad, M., Richtpfad, DW 14…

rôkfat

KöblerAs

rôkfat , st. N. (a) nhd. „Rauchfass“, Räuchergefäß ne. censer (N.) ÜG.: lat. acerra GlVO, (incensum) H, vas turis GlVO Hw.: vgl. ahd. rouhfa…

skėnkifat

KöblerAs

skėnkifat , st. N. (a) nhd. Schenkgefäß ne. decanter (N.) ÜG.: lat. calathus GlPP Hw.: vgl. ahd. skenkifaz* (st. N. a) Q.: GlPP (11. Jh.) I.…

slitepfat

KöblerMhd

slitepfat , st. M. nhd. Schlittenpfad, Schlittenweg Q.: Urk (1295) E.: s. slite, pfat W.: s. nhd. Schlittenpfad, M., Schlittenpfad, DW- L.: …

stênfat

KöblerAs

stên·fat

stênfat , st. N. (a) nhd. „Steinfass“, Steingefäß, steinerner Krug (M.) (1), irdenes Gefäß ne. earthen vessel (N.) ÜG.: lat. hydria lapidea …

tugentpfat

KöblerMhd

tugentpfat , st. M. nhd. Tugendpfad Q.: DvA (1250-1272) E.: s. tugent, pfat W.: nhd. Tugendpfad, M., Tugendpfad, DW 22, 1676 L.: Hennig (tug…

Ableitungen von fat (5 von 5)

befāten

WWB

be-fāten V. (+ sik ) sich eingehend beschäftigen, auseinandersetzen ( Min Ha).

erfāten

WWB

er-fāten V. erfassen, ergreifen ( Det Is = PLATE-NAUWB).

Fāte

WWB

Fāte Leiter → Fārd (unter fāren ).

Verfat

MeckWB

Verfat m. 1. eig. Verfassung, Gemütsstimmung Mi 101 a ; hei hadd em jo ... woll wedder in en ruhigen Verfat bröcht Reut. 6, 107; Gü Kobr ; (…

verfaten

MeckWB

verfaten 1. abfassen, schriftlich niederlegen: 'szo hadde se de copien alhir in desser matrikel vorvatet unnd gestellet' (1553) Jb. 17, 254;…