lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

fat

as. bis spez. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
Anchors
13 in 11 Wb.
Sprachstufen
9 von 16
Verweise rein
24
Verweise raus
123

Eintrag · Westfälisches Wb.

Fat n.

Bd. 2, Sp. 583
Fat n. [verbr.] 1.1. Faß; größeres, zylindrisches, oft bauchig geformtes Behältnis aus Holz oder Metall. Dat hölterne Fatt (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@Tietelsen u. RotheTi). ’n Fatt Hǟringe (Kr. IserlohnIsl Dh). ’n Fättken Boier (Kr. HalleHal Kr. Halle@BorgholzhausenBo). ’n Fatt anschlaun (Kr. TecklenburgTek Me). Roll datt Fāt in enn Keller! (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@KirchveischedeKv). De Fiäte sind līech (leer) (Kr. IserlohnIsl El). Füll mi dat Fatt! (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@RöckinghausenRö). Dat Fat lecket ist undicht (Kr. SteinfurtStf Rh). Dat Fatt tuit seck wīer donne (dicht, undurchlässig) (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@KollerbeckKb). De Fiäter wiart vam Büddeker macht (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@WiemeringhausenWh). Innen Winter stönnen auk doi Fiar met inmakten Saken innen Keller (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Achter dän fetten Fläisk will wi en Fatt Plündermelk (Dickmilch, geronnene Milch) äten (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa). Föör Aale (Jauche) gaff et staonde Faate (WMWB). — Ra.: Int Fatt gōan ein Bad nehmen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Vöör’t Fatt sitten trinken, feiern (WMWB). Dat es ’n hieliget Fatt, blaus dä Bänner dauget nix sagt man von einem Scheinheiligen (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || mehrf.). Dei melket in kein Siew, oader se wäit, dat se en Faat drunger hiat sie sorgt immer vor, ihr geht nichts durch (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). Hä melket in’n Fatt, dat käinen Buan (Boden) hat sagt man etwa, wenn jmd. von seinem Einkommen zu viele Abgaben zu leisten hat (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). Hei es at en Faat oahne Buarm in ihn investiert man vergeblich (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). Dat brenget ’t Fatt int Rollen das gibt den letzten Anstoß (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Eck drinke met dī ūt ǟin Fatt, owwer nit ūt ǟin Glas sagt man abweisend zu jmdm. (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Nicks met oinen innen Fadde häbben jmdm. nicht freundschaftlich verbunden sein, jmdn. nicht leiden können (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). He hätt be mee noch watt int Fättken wir haben noch etwas auszufechten (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh = ROTTMANN || mehrf. Rek). Dat slätt ’m Fatt ’en Bōam’m ūt! Ausruf in höchster Erregung, etwa: Das ist die Höhe! (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Wat? Düppen es käin Fatt antwortet man jmdm., der lästige Fragen (mit wat beginnend) stellt (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). — Sprichw.: Wenn de Arme enmol wat häw, dann häw he kin Fatt (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi || mehrf.). Wenn dat Fatt vull is, denn lopt et awer (Kr. MindenMin Kr. Minden@WindheimWh). ’n Jäger aohne Hund is ’n Fatt aohne Spund (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). Man dröff nich in’n Fatt melken, dat keenen Bodden heff (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr || mehrf.). Auk in grauten Fetern ess faken weunig inne ein großer Körper läßt nicht zwangsläufig auf einen großen Geist schließen (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). Vulle Fätter klinget [] nich (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd). Liege Fiäte bunget (tönen) am düllsten (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). Oalle Fiatter rinnet gärne alte Frauen reden gern (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). — Bauernregel: Katuffel in’n Keller, en Schwien int Fatt; nu kann ’t Winter wären (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). — Wetterregel: Ovendräut schwatt, dann giet wuot int Fatt (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HüstenHü). Mai kold un natt, füllt ’n Bur Schür un Fatt (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh = ROTTMANN 23). Is de Januar natt, bliff leer dat Fatt (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DreierwaldeDr). — Rätsel: Vüör ne Gaffel, midden ’n Fatt, ächtern ’n Stiel. Raode, wat is dat: eine Kuh (Kr. SteinfurtStf RECK 91 || ähnl. mehrf.). — 1.2. Behälter, Bottich, in dem Wäsche gespült wird. — 1.3. Behälter, in dem Butter ausgeknetet wird [Kr. MindenMin Kr. HerfordHfd Lippe Höx]. — 1.4. hölzernes Gefäß mit einer als Handgriff verlängerten Daube (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@SüdhagenSu). — 2. Schüssel; niedriges Gefäß [verstr.]. — 3. Maßeinheit für Holzkohlen: 1 Fatt = 1 Zentner bzw. „auf der Hütte“ 2,5 Zentner (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh = GLABL 17,76). ⟨Nom. Sg.: Fat [verbr.], ›Fāt‹ [Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. OlpeOlp Mes, verstr. Kr. ArnsbergArn Kr. BrilonBri Kr. BürenBür Wal], Fas (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Ro). Dat. Sg.: Fat(te) [verbr.], ›Fāte‹ [Kr. LübbeckeLüb Kr. MindenMin Kr. DetmoldDet Kr. HöxterHöx Kr. BürenBür Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Olp]. — Pl.: ›Feªte‹ [Münsterl Mark Hellweg, sonst verstr.], Fät(te) (ä ≠ ›eª‹) [Münsterl Sos], ›Feªter‹ [verstr. bes. OWestf Bri], Fāte [WMünsterl], Fätter (ä ≠ ›eª‹) [verstr.], ›Feªr‹ (Kr. HalleHal Bh)⟩ Zus.: → Ādel~, Am~, Anke~, Anker~, Aske~, Bāde~, Bakke~, Balje~, Bēr~, Biᵉster~, Blō¹d~, Bō²nen~, Bramme~, Brande-wīns~, Brāseke~, Brǖde~, Brūe~, Brüᵉgel~, Bǖke~, Buᵉne~, Buᵉter~, Dāseke~, Dik~, Dinten~, Drank~, Drinken~, Drīte~, Eªte~, Feªge~, Fīkes-bō²nen~, Flē²sk~, Fō¹der~, Fülle~, Fuᵉsel~, Gülle~, Häksel~, Hand~, Hand-waske~, Hǟringes~, Heªrde~, Holt~, Hoªnig~, Hoppen~, Imme~, Inkest~, Iᵉtek~, Jauche~, Kabūs~, Kabūs-kō²l~, Kappes~, Kartūfel~, Kǟse~, Kērne~, Kiste~, Kläffe~, Kneªde~, Kō¹~, Ko¹l~, Kō²l~, Korinten~, Krō¹s~, Krūd~, Kumpest~, Kurre~, Lāger~, Läster~, Līk~, Lō²gen~, Lüᵉgen~, In-māke~, Målt~, Meªl~, Menge~, Miᵉlk~, Molde~, Molken~, Mō¹s~, Oªlig~, Panne-kō¹ken~, Peªper~, Pik~, Piᵉkele~, Piᵉrde~, Plak~, Plat~, Plo¹ge~, Pūdel~, Pulwer~, Rach~, Reªgen~, Ro²ker~, Ruᵉter~, Sad~, Säie~, Sålt~, Sålte~, Sand~, Sāneke~, Schand~, Schelle~, Scheppe~, Schīn~, Schiᵉpel~, Schüᵉtel~, Senk~, Sē²pen~, Ses~, In-sette~, Ssink~, Slabbe~, Slind~, Sloªker~, Sluᵉder~, Sluk~, Smadde~, Smålt~, Smand~, Snaps~, Sneªrke~, Snīde-bō²nen~, Snippel-bō²nen~, Sōde~, Solār~, So²pe~, Spind~, Spo¹l~, Up-spo¹l~, Ūt-spo¹l~, Stāl~, Stengel~, Stil~, Stinke~, Stō²t~, Stuf~, Stūk~, Stükke~, Stumpel~, Stūten~, Suᵉge~, Sülte~, Sülte-mō¹s~, Sūr~, Sūr-kō²l~, Sūr-kumpest~, Sūr-mō¹s~, Swalg~, Swīne~, Swode~, Teªr~, Teªrge~, Tunne~, Waske~, Bī-waske~, Up-waske~, Ūt-waske~, Wāter~, Weske~, Wīe~, Wī-rō²k~, Wiᵉteke~, Wīn~, Wippe~, Wurste~.
7729 Zeichen · 217 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    fatst. N. (a)

    Köbler Anfrk. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    fat , st. N. (a) nhd. Gefäß, Fass ne. vessel ÜG.: lat. vas MNPs Hw.: vgl. as. fat*, ahd. faz E.: germ. *fata-, *fatam, s…

  2. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    fatAdj.

    Köbler Afries. Wörterbuch

    fat , Adj. Vw.: s. fatt

  3. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    fatst. N. (a)

    Köbler An. Wörterbuch

    fat , st. N. (a) nhd. Gefäß, Decke, Kleid Vw.: s. huð- Hw.: s. fata (1); vgl. ae. fæt (1), anfrk. fat, as. fat*, ahd. fa…

  4. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    fatsubst. subst.

    Findebuch (Mhd. Wortschatz) · +1 Parallelbeleg

    * fat subst. s. *faut subst.

  5. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    fatN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    fat , N. Vw.: s. vat (2)

  6. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    fat

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    fat , m. fatuus, fr. fat, das sich Schiller für geck, thor, narr gestattet: der dümmste fat, der ärmste wicht. 26 b . an…

  7. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Fat

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Fat (franz., spr. fatt), Geck, Einfaltspinsel.

  8. modern
    Dialekt
    Fatn.

    Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Fat n. [verbr.] 1.1. Faß; größeres, zylindrisches, oft bauchig geformtes Behältnis aus Holz oder Metall. Dat hölterne Fa…

  9. Spezial
    фат

    Russ.-Dt. Übers. (ru-de)

    фат устар. см. RDWB2 пижон

Verweisungsnetz

150 Knoten, 146 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 3 Hub 1 Wurzel 2 Kognat 4 Kompositum 131 Sackgasse 9

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit fat

501 Bildungen · 291 Erstglied · 205 Zweitglied · 5 Ableitungen

fat‑ als Erstglied (30 von 291)

Fata Morgana

Pfeifer_etym

Fata Morgana f. ‘durch bestimmte atmosphärische Bedingungen erzeugte Luftspiegelung, Trugbild, Sinnestäuschung, Wunschbild’. Gleichbed. ital…

fatal

DWB

fatal , fatalis, ingratus, molestus, unglückbringend, unangenehm, lästig, noch nicht bei Henisch , Stieler, Frisch, zuerst bei Adelung aufge…

fatale

KöblerMnd

fat·ale

fatale , N. nhd. Rechtsmittelfrist bei der Appellation E.: vgl. lat. fātālis, Adj., verderbenbringend; vgl. lat. fātum, N., Missgeschick, Le…

Fatālien

Adelung

fata·lien

Die Fatālien , sing. inus. in den Rechten, die den Parteyen bestimmte Zeit, innerhalb welcher etwas bey Verlust seines Rechtes geschehen muß…

fatalis

MLW

fata·lis

fatalis , -e. script. fact-: MLW p. 95, 34 . usu subst.: MLW p. 95, 9 . ad fatum pertinens – zum Schicksal, Verhängnis gehörend, schicksalha…

fatalism

LDWB1

fatalism [fa·ta·lịsm] m. Fatalismus m.

Fatalismus

Pfeifer_etym

fatal Adj. ‘unangenehm, peinlich’ geht aus von lat. fātālis ‘verhängnisvoll’, das vom Subst. lat. fātum ‘Götterspruch, Schicksal’ abgeleitet…

Fatalist

Pfeifer_etym

fata·list

fatal Adj. ‘unangenehm, peinlich’ geht aus von lat. fātālis ‘verhängnisvoll’, das vom Subst. lat. fātum ‘Götterspruch, Schicksal’ abgeleitet…

fatalistich

LDWB1

fata·listich

fatalistich [fa·ta·lị·stich] adj. (-cs, -ca) fatalistisch, schicksalsergeben, gottergeben.

Fatalist(in)

LDWB2

Fa|ta|list(-in) m./f. fatalist(-a) m.(f.)

fatalistisch

Pfeifer_etym

fatalist·isch

fatal Adj. ‘unangenehm, peinlich’ geht aus von lat. fātālis ‘verhängnisvoll’, das vom Subst. lat. fātum ‘Götterspruch, Schicksal’ abgeleitet…

fatalität

DWB

fatalität , f. casus, malum, unangenehmer, peinlicher vorfall.

fatalitas

MLW

fatalitas , -atis f. fatum – Schicksal : MLW Const. imp. II 274,1 p. 385,6 (a. 1250) ⌊quin -is⌋ fatalitatis (quem felicitatis var. l. ; i. m…

fatalité

LDWB1

fata·lite

fatalité [fa·ta·li·tẹ́] f. 1 Fatalität f. , Verhängnis n . 2 Missgeschick n ., Unheil n . 3 (desgrazia) Unglück n .

fataliter

MLW

fatal·iter

adv. fataliter . 1 fati decreto, secundum fata – durch Schicksalsfügung, dem Schicksal entsprechend : MLW Unibos 186,1 compulsus sum (sc. su…

FATA MORGANA

DWB2

DWB2 FATA MORGANA f. DWB2 lehnwort aus it. fata morgana f. DWB2 DWB2 täuschende luftspiegelung, vor allem in wüsten: 1808 wunderbare trugbil…

Fatan

MeckWB

Wossidia Fatan m. Handgriff: dei Fatan (des Handstocks) wir 'n (geschnitzter) Vagel Wi Wismar@Klein Görnow KGörn ; Ro Rostock@Ribnitz Ribn .…

*fatatus

MLW

fata·tus

* fatatus , -a, -um. (Fata; cf. ital. fatato; v. Battaglia, Dizionario. V. 1968. p. 715 ) fascinatus, vi magica praeditus – behext, mit magi…

Fatbänder

WWB

fat·baender

Fat-bänder m. [SWestf] Böttcher; Handwerker, der Tonnen, Fässer und andere hölzerne Gefäße herstellt. — Ra.: Hai kann friäten e ne Fātebänge…

Fatband

WWB

fat·band

Fat-band n.(m.) [verbr.] Reifen aus Holz oder Metall, der das aus Dauben zusammengesetzte Faß zusammenhält. ⟨ Genus: n. [verbr.], m. [verstr…

fatbar

WWB

fat·bar

fatbar Adj. [WMünsterl] empfänglich, empfindlich für Krankheiten.

Fatbend

WWB

fat·bend

Fat-bend n. [ Kr. Detmold Det Kr. Höxter Höx Wbg] Reifen aus Holz oder Metall, der das aus Dauben zusammengesetzte Faß zusammenhält. ¶ Vgl. …

Fatbēr

WWB

fat·ber

Fat-bēr n. [verstr.] Faßbier; Bier, das vom Faß gezapft wird. — Spez.: Fatebeuer „stark eingebrautes obergäriges Bier, das mit Wasser verdün…

Fatbesme

WWB

fat·besme

Fat-besme m. [verstr. westl.] Spülbesen, (aus Heidekraut oder Waldbeersträuchern hergestellter) kleiner Besen zum Reinigen von Spülstein und…

Fatbinder

WWB

fat·binder

Fat-binder m. [OWestf SWestf, verstr. Münsterl] 1. Böttcher; Handwerker, der Tonnen, Fässer und andere hölzerne Gefäße herstellt. — Ra.: Hai…

fat als Zweitglied (30 von 205)

*kēsifat?

KöblerAnfrk

*kēsifat? , st. N. (a) Hw.: vgl. as. kēsifat*, ahd. kāsifaz* Son.: vgl. as. Gl (Brüssel, Bibliothèque Royale 9987-91) Nom.? Sg. kiese uath c…

Ādelfat

WWB

adel·fat

Ādel-fat ⟨ › ādel- ‹ ( Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil) Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@Schwa…

alofat

KöblerAs

alofat , st. N. (a) nhd. „Bierfass“, Bierkrug, Biergefäß, Gefäß, Kanne, Trinkgefäß ne. jug (N.), beerjug (N.), beervessel (N.) Hw.: vgl. ahd…

alufat

KöblerAs

alu·fat

alufat , st. N. (a) Vw.: s. alofat*

aluminiumsulfat

DWB2

aluminium·sulfat

aluminiumsulfat n. : 1884 Eger technolog. wb. 1,31 b . 1964 lex. holztechnik 24 b . DWB2 2 allgemeinsprachl. vor allem für gefäße, geschirr:

Amfat

WWB

Am-fat ⟨ › amfat ‹ Kr. Lippstadt Lst Kr. Lippstadt@Drewer Dr ; › amesfat ‹ Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid Alt Kr. Altena u. die k…

anfat

LDWB1

anfat [an·fạt] I adj.inv. 1 gleich 2 (medem, identich) identisch 3 (uniform) gleichförmig, gleichartig 4 (monoton) einförmig 5 (dl medem liv…

Ankefat

WWB

anke·fat

Anke-fat (von einem Hunde, dem der Speichel aus der Schnauze fließt) Kr. Bersenbrück Bbr Wu.

Ankerfat

WWB

anker·fat

Anker-fat ⟨ Ankersfatt ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@Wellingho…

Arafat

GWB

ara·fat

Arafat heiliger Berg bei Mekka Wißt ihr wie Schehâb-eddin | Sich auf A. entmantelt; | Niemand haltet ihr für thörig | Der in seinem Sinne ha…

Askefat

WWB

ask·e·fat

Aske-fat Behälter für Asche ( Kr. Arnsberg Arn Kr. Arnsberg@Hagen Hg ).

Bādefat

WWB

bade·fat

Bāde-fat n. Badewanne ( Kr. Tecklenburg Tek Kr. Tecklenburg@Lengerich Le ).

Bakkefat

WWB

Bakke-fat. Bakkfatt ( Kr. Lüdinghausen Lhs Kr. Lüdinghausen@Werne Wn ), -fätt ( Kr. Aschendorf-Hümmling Asd Kr. Aschendorf-Hümmling@Lahn Ln …

Baljefat

WWB

balje·fat

Balje-fat. „ Bālifat “ n. Ein besonders großer und weiter Bottich. Selten; vielfach vergleichend und scherzhaft Kr. Borken u. die krfr. Stad…

bëgnfat

LDWB1

beg·n·fat

bëgnfat [bëgn·fạt] adj. (-ac, -a) wohlbeschaffen, wohlgestaltet.

Bērfat

WWB

ber·fat

Bēr-fat n. ⟨ -fatt; -fāt Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil) Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@Ben…

Biᵉsterfat

WWB

biester·fat

Biᵉster-fat. Buisterfatt unsauber, unordentlich arbeitender Mensch (Frau) ( Kr. Halle Hal Bh).

Bīwaskefat

WWB

Bī-waske-fat n. Fass zum Abwaschen von Geschirr (Frbg.) ( Kr. Halle Hal Is).

Blō¹dfat

WWB

Blō¹d-fat. Bleųtfatt kleine Mulde (aus Weiden- oder Pappelholz), die man unter den Stich des geschlachteten Schweines hält, um das Blut aufz…

Bō²nenfat

WWB

bonen·fat

Bō²nen-fat. „ Bäunenfatt “ Faß, in dem Fitzebohnen eingemacht wurden ( Kr. Iserlohn Isl Kr. Iserlohn@Menden Me ).

Brammefat

WWB

bramme·fat

Bramme-fat ⟨ Branskefatt ( Kr. Tecklenburg Tek Kr. Tecklenburg@Mettingen Me n., Kr. Münster Mün Kr. Münster@Hiltrup Hi m.), -fett ( Kr. Beck…

Brandweitefat

WWB

brandweite·fat

Brand-weite-fat n. ⟨ „ Branntwinsfatt “ ( Kr. Warburg Wbg Kr. Warburg@Herlinghausen Hh ), „ Brannewinfatt “ ( Kr. Warburg Wbg Wh) ⟩ Branntwe…

Brāsekefat

WWB

Brāseke-fat n. „ Braaschkefatt “ Prahler, Prahlhans ( Kr. Osnabrück Osn WWB-Source:282:Strodtm Strodtm ), „ Brauske- ein ruhmrediger Poltere…

Brǖdefat

WWB

brude·fat

Brǖde-fat n. „ Brüefatt “ tobender Junge ( Kr. Bersenbrück Bbr Wu).

Brüᵉgelfat

WWB

brueegel·fat

Brüᵉgel-fat n. Brgᵉlfat jemand, der in der Arbeit kein Maß weiß, nie Zeit hat, sich mehr zumutet, als er leisten kann Kr. Bersenbrück Bbr W…

Brūefat

WWB

brue·fat

Brūe-fat n. ⟨ -fatt ⟩ Braufaß ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor WWB-Source:252:Schleef Schleef ), großes, weites, off…

Bǖkefat

WWB

buk·e·fat

Bǖke-fat n. ⟨ -fatt ⟩ (gelegentlich mit dem Hinweis: „veraltet“ oder „gebräuchlich, als noch mit Aschenlauge gewaschen wurde“) 1. großes Was…

Buᵉnefat

WWB

buene·fat

Buᵉne-fat n. Bunnefaht das hölzerne Gefäß, in dem gebuttert wird (Frbg.) ( Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil) Wal Rt).

Buᵉterefat

WWB

buete·refat

Buᵉtere-fat n. ⟨ › Buᵉter- ‹, auch im Brechungsgebiet oft gekürzt zu Butter-, Botter- (allg.), Budder- ( Kr. Beckum Bek Kr. Beckum@Elker Ek …

Dāsekefat

WWB

Dāseke-fat n. [verstr. nördl. OWestf] geschwätzige Frau. Das Dahskefatt makt vanne Mügge ’n Elefanten ( Kr. Lübbecke Lüb Gb).

Ableitungen von fat (5 von 5)

befaten

MeckWB

Wossidia befaten 1. in ä. Spr. in Fässer füllen Tech. Bürg. 395 b . 2. sick befaten sich fassen: deit sik kort befaoten Hey. Kam. 37; sich m…

erfāten

WWB

er-fāten V. erfassen, ergreifen ( Kr. Detmold Det Kr. Detmold@Istrup Is = PLATE-NAUWB).

Fāte

WWB

Fāte Leiter → WWB Fārd (unter fāren ).

Verfat

MeckWB

Wossidia Verfat m. 1. eig. Verfassung, Gemütsstimmung Mi 101 a ; hei hadd em jo ... woll wedder in en ruhigen Verfat bröcht Reut. 6, 107; Gü…

verfaten

MeckWB

Wossidia verfaten 1. abfassen, schriftlich niederlegen: 'szo hadde se de copien alhir in desser matrikel vorvatet unnd gestellet' (1553) Jb.…