Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
einfangen
einfangen , includere, recipere, dän. indfange, vgl. einfahen. 1 1) das wild, rebhüner, feldhüner einfangen; der eingefangne wolf heult erbärmlich; zwei der entflohenen spitzbuben wurden wieder eingefangen; das entlaufene pferd wieder einfangen; die spinne fängt mücken ein. 2 2) die segel fangen den wind ein; die brust fängt den athem ein; die lippen zitterten, die volle brust weit mehr, der athem ward mit schlucken eingefangen, für hitze glühten ihre wangen, sie rief, Amint ach geh! Rost schäfererz. 51 . 3 3) mauer oder flusz fangen land und stadt ein: gegen mitternacht wird dies land mit dem…