Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
buhlen
buhlen , amare, venere uti, minnen, freien, begegnet noch nicht in rein mhd. quellen, wäre gleichwol möglich, die frühsten stellen aus dem Dresdner roseng. und aus den fastn. spielen sollen hernach beigebracht werden. voc. 1482 aa 2 a hat pulen freien, Dasypodius 311 a buolen liebhaben, amare, habere rem cum aliqua; nnl. boelen steht gleich dem schw. bola, dän. bole nur für unerlaubter liebe pflegen. ganz unverwandt ist den buchstaben nach das dän. beile, freien, um liebe werben, welches aus altn. biðla ( wie seile aus sigla) entspringt und in der bedeutung sich berührt, aber erlaubtes werben …