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brunne

mhd. bis Dial. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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15 in 10 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

brunne

Bd. 2, Sp. 433
[]brunne , m. fons, goth. brunna, ahd. prunno (Graff 3, 310), mhd. brunne (Ben. 1, 268b), alts. brunno, ags. fries. burna, stark aber altn. brunnr, schw. brunn, n. brönd. unsrer nebenformen born und bronne wurde sp. 243 und 397, der heutigen verwilderung unserer flexion eben unter brunn gedacht, durch das nord. vorbild kann sie sich nicht entschuldigen. das O in bronne ist wie in sonne, wonne, das haftende reine U von brunne wie in dumm, krumm, neben fromm. kaum ein einziger schriftsteller wird heute den nom. richtig setzen, der falsche auf brunnen findet sich z. b. schon in Herrs Columella 197b. Wurzel von brunne ist brinnen nach der vorstellung eines warmen sprudels aus der erde schosz, und genau so gehört quelle zu einem alten quilan ardere, flagrare, skr. dschval (ǵval), lat. calere, woher sich quelian necare, engl. kill, ursprünglich comburere, qualm vapor, nidor und kole carbo leiten; sôt, sod, ags. seáð puteus zu sieden fervere, woher Soden, benennung warmer quellen; ags. vell, engl. well zu veallan, wallen, fervere, wie es mhd. hiesz: daʒ er in den brunnen viel, der vor im ûʒ dem berge wiel. krone 4292; auch torrens, der waldbach fügt sich torrere, wie wir bach und πηγή zu backen und πήγνυμι stellten und das erstarren, frieren, backen auf die wärme zurückführten (1, 1065). höher aufsteigend läszt sich berührung zwischen brinnen und gerinnen, rinnen nicht verkennen, aber brunna ist aus brinnen, nicht aus birinnan gebildet. den umschlag der bedeutung des warmen in die des kalten duldete schon unsere älteste sprache, da sie allen jenen wörtern, welche brunne ausdrücken, unbedenklich die adj. kühl und kalt gesellt. auch dürfte man brunne unmittelbar fassen als das was gebronnen hat, warm gewesen und nun abgekühlt ist. buchstäblich reicht wie brinnen an fervere, brunne ans gr. φρέαρ (gesch. d. d. spr. 398), vielleicht, wenn darin R ausgestoszen ist, ans lat. fons. Folgende darstellung der bedeutungen achtet weiter nicht auf den zwiespalt der formen brunn, brunne und brunnen. 11) brunne ist das aus dem erdboden quellende, vordringende, sprudelnde wasser, unterschieden von dem fortrinnenden bach und flusz, die sich immer weiter von ihrem ursprung entfernen. denn, so wie ihre alpen fort und fort dieselben kräuter nähren, ihre brunnen gleichförmig flieszen, wolken selbst und winde den gleichen strich unwandelbar befolgen. Schiller 527b. lebt wol, ihr grotten und ihr kühle brunnen. 452a; quelle meint eigentlich was brunne, und brunnquell, quellbrunne ist ein pleonasmus. das brunnwasser steht dem fluszwasser und regenwasser entgegen, der helle, klare, frische brunne gewährt uns das trinkbarste wasser und brunne bezeichnet das geholte, geschöpfte trinkwasser, ein glas brunnen ist ein glas wasser; ich trinke nichts als brunnen, nichts als wasser; und trink lieber wein denn brunnen. fastn. 737, 24; den weibern ghört der brunnen, die mann der wein erfreut; brunnen auf die hände gieszen: und gôʒ ir (der ohnmächtigen) brunnen in munt und ûf die hende. Albr. Tit. 2508; man gôʒ ir waʒʒer in den munt. Parz. 109, 17; und siud eʒ in eime brunnen. von gut. speise 3; derwerme reinen brunnen. 6; erwelle daʒ ûʒ einem brunnen. 24; weihbrunne, weihwasser; so begierig sind sie (die fische) den brunnen und ursprung der süszen wasser nachzustreichen. Forer 182b. Zumal heiszt die heilquelle ein heilbrunne, mhd. heilawâc, heilwæge, ahd. heilacprunno (myth. 551. 553), schöner als heute gesundbrunne. man unterscheidet nach dem gehalt salzbrunne, sauerbrunne (säuerling), bitterbrunne (bitterling); heute ist mineralbrunne eingedrungen, als wäre vonnöthen den einflusz der erdkräfte und erze auf die brunnen im namen hervorzuheben, was der ursinn von brunne viel bedeutsamer that. doch heiszt es noch allgemein brunnen trinken, in den brunnen reisen, vgl.brunnenort, brunnenzeit; der brunnen scheint hier gut, der Spaaer sonderlich, der rechte wunder thut. Hagedorn 2, 106. das alterthum hatte sogar von belebenden, verjüngenden brunnen, jungbrunnen, quëckbrunnen kunde, vgl. nd. quikborn, ags. cvicvell, brunne des lebens, lebenswasser. 22) brunne ist die gehegte, eingefaszte, ummauerte, zugedeckte quelle, oft auch die gegrabne, ausgehauene; schattige bäume schützen den brunnen, auf stufen steigt man zu ihm [] hinab; sein wasser springt durch röhren (springbrunne) oder wird im eimer aus der tiefe gezogen (ziehbrunne, galgbrunne). das alte testament ist voll lieblicher brunnenscenen: sieben lemmer soltu von meiner hand nemen, das sie mir zum zeugnis seien, das ich diesen brun gegraben habe. 1 Mos. 21, 30; er grub viel brünnen. 2 chron. 26, 10; ausgehawen brun. Neh. 9, 25; die dirne steig hinab zum brunnen und füllet den krug. 1 Mos. 24, 16; und lief aber zum brun zu schepfen. 24, 20; und sahe sich umb und sihe da war ein brun auf dem felde und sihe drei herde schafe lagen dabei, denn von dem brunnen pflegten sie die herde zu trenken und lag ein groszer stein fur dem loch des bruns. 29, 2; geen si wie ein herd vich über ein brunnen. Frank weltb. 14a; am brunnen. Göthe 12, 186; zeige mir den brunnen, draus du trinkest, liebes junges weib! 2, 176; hier zur seit hinab quillt der brunnen, den ich trinke. 2, 178. redensarten. aus kleinen brunnen trinkt man sich so satt wie aus groszen; aus lauteren brunnen schöpft man lauteres wasser; je näher dem brunnen, je frischer das wasser; es ist ein schlechter brunne, der keinen durst löscht; in den brunnen wasser tragen, dem geben, der schon genug hat; ein böser brunn, in den man allwegen muosz wasser tragen. Keisersb. bilg. 99a; es sein böse brünne, darein man wasser tragen musz. Butschky kanzl. 519; da haben sie alsdann ein mut, wie drei hund in eim bronnen, freurt einen so sehr als den andern. bienenk. 240a; nun das kind ertrunken ist, deckt man den brunnen zu; die sach stillschweigend in bronnen fallen lassen. urk. zu Götz von Berl. s. 30; nun ich hof seiner freuden schallen werd im plötzlich in brunnen fallen. H. Sachs V, 226a; in den brunnen felt und zu saurem wasser wird. hessische schrift gegen Waldeck 1630 s. 205; schien die hofnung meiner erlösung in den brunnen zu fallen. Felsenb. 2, 29; allein diese hofnung fiel in den brunnen. 4, 211; da sie weg sind, fällt alles in brunnen. Göthe an fr. v. St. 1, 103. figürlich, der brunne, die tiefe quelle der weisheit, wahrheit: das wort gottes ist der brunn der weisheit. Sir. 1, 5; die groszen suchen im brunnen der wahrheit so selten etwas anders als ihr eignes mit wasserfarben gemachtes kniestück. J. P. Hesp. 2, 183. 33) das goth. brunna, im sinn von fons, puteus würden wir aufzuweisen haben, wenn sich die übersetzung von Luc. 14, 5 und Joh. 4, 6. 11. 12. 14 erhalten hätte. jetzt kennen wir es nur aus Marc. 5, 29, wo sa brunna blôþis dem gr. πηγὴ του αἵματος, lat. fons sanguinis entspricht und auch Luther der brunn ires bluts hat. Marc. 5, 25. Luc. 8, 43. 44 wird ῥύσις αἵματος, fluxus sanguinis verdeutscht bei Ulfilas runs blôþis, bei Luther blutgang. aus diesen sich genau dem urtext anschlieszenden stellen kann mithin nicht gefolgert werden, dasz brunna gleichviel mit runs und von rinnan abzuleiten sei. dem biblischen brunnen des bluts scheint auch Gryphius 1, 20 seinen 'brunn der adern' nachzubilden, vgl. brunnader. 44) häufig steht brunne für lotium, harn und man sagte den brunnen fangen, besehen, beschauen, machen, schlagen: ir habt seinen brunnen beschawet. Teuerdank 67, 35; du wollest mir den brunnen pas besehen. fastn. 89, 21; ein prunnen trinken, der auf vier peinen stet, der unter einem kuezagel furher get. 295, 24; ach ir baurn, ir seit umb süst herkomen, ir hett denn des prunnen mit genomen, daran ich wol het gesehen, was dem baurn im leib wer geschehen. 'ja herr meister, wir habens wohl bedaht, wir haben des prunnens mit praht. 684, 1; ob ieman prechenhaftig sei an seim leib, er sei junk, man oder weib, der lasz sein prunnen hie besehen. 696, 11; und süst vil krankheit, die man nit kan nennen, die kan er all am prunn erkennen. 696, 16; herr, lat den brunn auch besehen. 698, 9; eins tags da stund ich vor eim stall und wolt mein prunn da machen pald. 726, 24; und habt ir nit sein prunn gefangen, so bin ich ganz vergebens gangen. 1059, 11; ein brun zu han (das wasser zu lassen). 1211, 26; hast du gefangen deinen brunnen? H. Sachs I, 466c; gesell, dein prunn ist trüb und gelb. das.; ob man mir brecht etliche brunnen von kranken leuten, die ich besech. III, 2, 211b; [] wie es sonst heiszt fahen einen harn. II. 4, 7c; sie schlagen iren brunnen nicht in flieszend wasser (schlagen ihr wasser nicht in einen flusz ab). Frank weltb. 189; ein kind das hett siben tag und nacht keinen brunnen. summerteil Nürnb. 1475, 19d; fraw, die irn brunnen nit wol gehaben mag. Röszlin 11. vgl. brunze.
8781 Zeichen · 164 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    brunneswv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +8 Parallelbelege

    brunne swv. nebenform zu ich brenne. in die gluotdiu uns mêr brunnen (brinnen H. ) tuot vaterunser 2611. — ich schmelze,…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    brunneF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    brunne , F. Vw.: s. brūne

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    brunne

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    brunne , m. fons, goth. brunna, ahd. prunno ( Graff 3 , 310), mhd. brunne ( Ben. 1, 268 b ), alts. brunno, ags. fries. b…

  4. modern
    Dialekt
    Brunne

    Bayerisches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Brunne Band 3, Spalte 3,586

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit brunne

424 Bildungen · 339 Erstglied · 85 Zweitglied · 0 Ableitungen

brunne‑ als Erstglied (30 von 339)

Brunne(n)angel

Idiotikon

Brunne(n)angel Band 1, Spalte 329 Brunne(n)angel 1,329

Brunne(n)bett

Idiotikon

Brunne(n)bett Band 4, Spalte 1814 Brunne(n)bett 4,1814

Brunne(n)bir(eⁿ)

Idiotikon

Brunne(n)bir(eⁿ) Band 4, Spalte 1493 Brunne(n)bir(eⁿ) 4,1493

Brunne(n)birer

Idiotikon

Brunne(n)birer Band 4, Spalte 1493 Brunne(n)birer 4,1493

Brunne(n)brief

Idiotikon

Brunne(n)brief Band 5, Spalte 475 Brunne(n)brief 5,475

Brunne(n)bënneⁿ

Idiotikon

Brunne(n)bënneⁿ Band 4, Spalte 1291 Brunne(n)bënneⁿ 4,1291

Brunne(n)chalb

Idiotikon

Brunne(n)chalb Band 3, Spalte 220 Brunne(n)chalb 3,220

Brunne(n)chesseli

Idiotikon

Brunne(n)chesseli Band 3, Spalte 518 Brunne(n)chesseli 3,518

Brunne(n)chessi

Idiotikon

Brunne(n)chessi Band 3, Spalte 520 Brunne(n)chessi 3,520

Brunne(n)chresseⁿ

Idiotikon

Brunne(n)chresseⁿ Band 3, Spalte 852 Brunne(n)chresseⁿ 3,852

Brunne(n)chrǖseli

Idiotikon

Brunne(n)chrǖseli Band 3, Spalte 862 Brunne(n)chrǖseli 3,862

Brunne(n)chue

Idiotikon

Brunne(n)chue Band 3, Spalte 95 Brunne(n)chue 3,95

Brunne(n)chünig

Idiotikon

Brunne(n)chünig Band 3, Spalte 330 Brunne(n)chünig 3,330

Brunne(n)fluss

Idiotikon

Brunne(n)fluss Band 1, Spalte 1217 Brunne(n)fluss 1,1217

Brunne(n)fürzli

Idiotikon

Brunne(n)fürzli Band 1, Spalte 1047 Brunne(n)fürzli 1,1047

Brunne(n)g(e)leit

Idiotikon

Brunne(n)g(e)leit Band 3, Spalte 1491 Brunne(n)g(e)leit 3,1491

Brunne(n)g(e)mein

Idiotikon

Brunne(n)g(e)mein Band 4, Spalte 306 Brunne(n)g(e)mein 4,306

Brunne(n)galge

Idiotikon

Brunne(n)galge Band 2, Spalte 232 Brunne(n)galge 2,232

Brunne(n)glas

Idiotikon

Brunne(n)glas Band 2, Spalte 645 Brunne(n)glas 2,645

Brunne(n)guet

Idiotikon

Brunne(n)guet Band 2, Spalte 551 Brunne(n)guet 2,551

Brunne(n)gütterli

Idiotikon

Brunne(n)gütterli Band 2, Spalte 534 Brunne(n)gütterli 2,534

Brunne(n)hūs

Idiotikon

Brunne(n)hūs Band 2, Spalte 1723 Brunne(n)hūs 2,1723

Brunne(n)leiter

Idiotikon

Brunne(n)leiter Band 3, Spalte 1494 Brunne(n)leiter 3,1494

Brunne(n)ma(nn)

Idiotikon

Brunne(n)ma(nn) Band 4, Spalte 275 Brunne(n)ma(nn) 4,275

Brunne(n)meister

Idiotikon

Brunne(n)meister Band 4, Spalte 522 Brunne(n)meister 4,522

Brunne(n)mies

Idiotikon

Brunne(n)mies Band 4, Spalte 468 Brunne(n)mies 4,468

Brunne(n)mol

Idiotikon

Brunne(n)mol Band 4, Spalte 172 Brunne(n)mol 4,172 M.

brunne als Zweitglied (30 von 85)

augenbrunne

DWB

augen·brunne

augenbrunne , noch eine, und zwar schlechte form für augenbraune, das doch mit brunne fons nichts gemein hat: solch verdorren der augen gesc…

bachbrunne

Lexer

bach·brunne

bach-brunne swm. bachbrunnen unde waʒʒer trunken si für schavernac Wahtelm. 155.

bercbrunne

KöblerMhd

berc·brunne

bercbrunne , st. M. nhd. „Bergbrunnen“, Brunnen auf einem Berg, Brunnen an einem Berg Q.: Urk (1299) E.: s. berc (1), brunne W.: nhd. DW- L.…

botenbrunne

DWB

boten·brunne

botenbrunne , m. , an dem sich die fahrenden boten niederlassen und laben. mhd. ze Botenbrunnen, ein ortsname bei Neidhart MS. 2, 71 b . Ben…

butzenbrunne

DWB

butzen·brunne

butzenbrunne , m. , nach Schmid schw. wb. s. 111 ein brunne in Ulm, woraus die hebammen die kleinen kinder holen. hierdurch gewinnt an wahrs…

bërcbrunne

MWB

bërcbrunne stM. ‘Brunnen auf bzw. an einem Berg’ sehs juchert aggers, die ob dem bergbrunne ligent UrkCorp (WMU) 3172,1 MWB 1 586,22; Bearbe…

fudbrunne

DWB

fud·brunne

fudbrunne , m. , der name eines brunnens in einem dem 15. jh. angehörenden Tiroler weisthum, in welchem angegeben wird, das ( dasz ) der her…

fürstenbrunne

DWB

fuersten·brunne

fürstenbrunne , heute fürstenbrunnen , m. , kommt mehrfach als name eines brunnens vor. derselbe ist aus irgend einem grunde nach einem fürs…

galcbrunne

KöblerMhd

galcbrunne , sw. M. Vw.: s. galgbrunne

galgbrunne

Lexer

galg-brunne swm. BMZ der ziehbrunnen Griesh. Dfg. 474 c . S.Gall. chr. 78. galgbronnen Zimr. chr. 1. 304,9. 553,13; 2. 128,31. galbrunne Sch…

galtbrunne

KöblerMhd

galt·brunne

galtbrunne , sw. M. nhd. trockener Brunnen Hw.: s. galgbrunne Q.: FWE (15. Jh.) E.: s. galt, brunne W.: s. nhd. (ält.) Galtbrunn, Galgbrunn,…

gartbrunne

KöblerMhd

gart·brunne

gartbrunne , sw. M. nhd. „Gartenbrunnen“, Gartenquelle Hw.: s. gartenbrunne Q.: Trudp, Will (1060-1065) I.: Lüs. lat. fons hortorum E.: s. g…

grabbrunne

KöblerMhd

grab·brunne

grabbrunne , sw. M. nhd. gegrabener Brunnen? Q.: Urk (1344) E.: s. grabe (1), brunne W.: nhd. DW- L.: LexerN 3, 217 (grabbrunne)

Grinbrunne

LothWB

grin·brunne

Grin-brunne m. Ri. Brunnen, aus dem, wie die Kinder glauben, die Hebamme die neugebornen Kinder herausnimmt.

gruntbrunne

KöblerMhd

grunt·brunne

gruntbrunne , sw. M. nhd. Grundbrunnen ÜG.: lat. abyssalis fons Gl Q.: Gl (15. Jh.?) I.: Lüt. lat. abyssalis fons E.: s. grunt, brunne W.: n…

harnbrunne

KöblerMhd

harn·brunne

harnbrunne , st. M. nhd. „Harnbrunnen“, Urin Q.: BdN (1348/1350) E.: s. harn, brunne W.: nhd. DW- L.: MWB 2, 1211 (harnbrunne)

hauptbrunne

DWB

haupt·brunne

hauptbrunne , m. : ich bin newlich gefallen on geferde in die geschichte des concilii zu Constenz, denn ich zuvor aus andern büchern hab was…

herzenbrunne

KöblerMhd

herzen·brunne

herzenbrunne , sw. M., st. M. nhd. „Herzensbrunnen“ Q.: TürlWh (nach 1270) E.: s. herze (1), brunne W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (herzebrunne)