Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
brehen
brehen , splendere und strepere. Ben. 1, 235 , wo aber die zweite bedeutung noch nicht gewiesen ist, sie findet sich krone 10540: von dem winde hôrt man lûte brëhen beidiu banier und decke, wie sich auch in braht farbe und schall begegnen ( oben sp. 285. 286), weshalb auch verwandtschaft mit bræben, prâhan ( sp. 291) eintreten könnte. nhd. ist das verbum beinahe erloschen: prehen, scheinen, rutilare. voc. 1482 z 2 b ; das im denn sein augen also scharpf werden prehen, das er an einer frauen kan gesehen, ob sie im holt sei oder nicht. fastn. 752, 12 .