Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
brame f.
brame , f. rubus, vepris, ahd. prâmo m. und prâmâ f. ( Graff 3, 304 ), mhd. brâme ( Ben. 1, 232 b ), nnl. braam; ags. fortgebildet bremel und brember, engl. bramble. brame bezeichnet aber mehrere rankende und stachlichte sträuche, namentlich rubus fruticosus und idaeus, woran die brombeeren und himbeeren wachsen, dann aber spartium scoparium, brambesen, besenpfrieme, besenkraut und genista, ginster, pfriemkraut; auch junge hopfenranken heiszen bramen. überhaupt jedes gesträuch, an dem das gewand hängen bleibt und die hände sich kratzen: etslîcher grôʒe wunden ahte als einer brâmen kraz. Wh. 44…