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Bod

ae. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
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5 in 4 Wb.
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Eintrag · Westfälisches Wb.

Bod n. (m.)

Bd. 1, Sp. 925
Bod n. (m.) ⟨die vorliegenden phonet. Belege ›bot‹, doch ›bǫt‹ Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe; ›boªt‹ (neben „Bott“) (WWB-Source:325:WoeNWoeN), „Buart“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus); laienschriftl. meist (so auch unten die Weiterbildungen) „Bot(t)“, „Bod(d)“; „Baott“ (Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@SchinkelSh, Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@VreesVr), „Bat“ („a“ = ǫ) (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön WWB-Source:173:LyraLyra). Flektiert: „to Buae“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön); Pl.: „Bodde“ (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh), „Botte“ (Lip WWB-Source:219:OesterhOesterh), „Bodde“ und „Boahe“ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@VreesVr). Gewöhnlich wohl n., so (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@VreesVr, Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi, Kr. LingenLin KösterB, Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa, Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön Sh, Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh, Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr), Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@Gescher Bauerschaft, nach Stadtlohn zuGb (Kr. Coesfeld@OsterwickOw, WWB-Source:325:WoeNWoeN), n., m. (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs = PlatenauWb), wohl (auch) m.: (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön WWB-Source:146:KlönAKlönA We, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo, Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt Kr. Ahaus@VredenVr, Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@GescherGe, Lip WWB-Source:219:OesterhOesterh). — Wohl sekundäre Bildung: Bodde f. (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr), „Buǫre“ (Kr. SoestSos WWB-Source:256:SchmBSchmB), „Buaor“ (Kr. SteinfurtStf Ka)⟩ 1. Gebot Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@GrotheGr, (WWB-Source:325:WoeNWoeN). „Ein Gebot, Erbieten“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön), „to Buae staun zu Gebote stehen, zum Gehorsam bereit seyn“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön), „te Buǫre stn zu Gebote stehen“ (Kr. SoestSos WWB-Source:256:SchmBSchmB). Bwen Bott über das Angebot hinaus, außerhalb des Festgesetzten (wenn ich etwas tue, wozu ich nicht verpflichtet bin) Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu. Vgl. Bed. 4. — 2. Angebot (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh, Lip WWB-Source:219:OesterhOesterh), Gebot, Angebot beim Kauf, bes. bei der Versteigerung (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@LorupLo Kr. Aschendorf-Hümmling@VreesVr, Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi, Kr. LingenLin KösterB, Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa, Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön Sh We, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo, Kr. HalleHal Kr. Halle@LoxtenLo Kr. Halle@VersmoldVm, Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs, Lip WWB-Source:219:OesterhOesterh), Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe, (WWB-Source:325:WoeNWoeN). „Well haeff daet leste Bott daan?“ als letzter geboten (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@LorupLo). Well is aⁿ Bott? 1. wer hat zuletzt (bei der Versteigerung) geboten. — 2. wer ist an der Reihe Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe. „... Gersting Eilert häff dat leste Bott, will der eene noch mehr seggen?“ (Kr. LingenLin WWB-Source:154:KösterBKösterB 6). „Eenen Bat doun = behen einen Preis anbieten“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön). Wenn mehrere Leute beim Versteigern dasselbe bieten, sagt man: twē (Mann) an Bott! (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi) || Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh, (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa), so ruft der Auktionator, wenn zwei zugleich geboten haben Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh. „Ub’m Bodd kroegen“ zum Angebot, Verkauf stellen (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). „Do kresse keinen Bodd vô“ da bekommst du kein Angebot (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). „He häff ’n häuchsten Bott“ er hat das Höchstgebot (Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@WellingenWe). „He gav einen Dahler buamm’n Bott“ über das Angebot hinaus (Kr. HalleHal Kr. Halle@LoxtenLo Kr. Halle@VersmoldVm) || Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu. S. Bed. 4. „Dat geuht öber jeudet Bott ... über jedes Gebot = das ist entschieden zuviel“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs = PlatenauWb). — 3. a) Bescheid, Botschaft, Nachricht. Bott stǖren durch mündliche Vermittlung benachrichtigen (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi), auch „Bodd dōn, gebben, säggen“ benachrichtigen, z. B. zur Hochzeit einladen (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Se hebt mij Bod stüürd“ Bescheid geschickt, eine Botschaft zukommen lassen (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@Niedergrafschaft BentheimNg). „Ick hebb em Baodde daohn“, „Daor moss mi Baott van dohn“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Wij hebt gistern Bod kregen“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@Niedergrafschaft BentheimNg). „Kaas faort met de Bodde metgaon!“ mit der Nachricht mitgehen (z. B. wenn die Einladung sehr spät kam). „Dao kriss noch Bott öwwer“ du hörst noch von mir (auch als Drohung) (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). — „He häff up ton Bott (Uptonbott?) kriigen Gegenbefehl bekommen“ (Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@WellingenWe). — „He häff nen Bodd metekreggen er hat gute Ratschläge mit auf den Weg bekommen“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). — Bes.: Kr. Grafschaft DiepholzDie Todansage und Einladung zum Begräbnis (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa); „der nächste Nachbar bestimmt, nach Rücksprache mit seinen Nachbarn, well de Buaor nao wecke Hüse brängen maott. Wer aus Bequemlichkeit etwa ein abgelegenes Haus überschlägt häff den Dauden üm ne Miss (Totenamt) bedruaogen“ (Münsterl Xy). — b) „Angebot“, Heiratsantrag (durch Vermittler): „Et heff ’t Bott hat“ das Mädchen hat einen Heiratsantrag erhalten (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi). „Eine junge Witwe, die sich wieder verheiraten möchte, hat das Recht — und sie übt es aus — ihrem heimlich Auserkorenen Bott te stüren, also eine entsprechende Botschaft zu machen. Nur ganz selten wird eine solche Werbung ausgeschlagen“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@Niedergrafschaft BentheimNg). — 4. adv., meist in festen Verbindungen: Mal, mal (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi, Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr, WoeN, Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus). Fer düt Bott für dies Mal Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@Gescher Bauerschaft, nach Stadtlohn zuGb || (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön). Dat naichste Bott das nächste Mal (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@OsterwickOw). „Bat vor Bat jedesmahl“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön). Elke Bott jedesmal (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr), īterbott dass. (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@QuendorfQd), īderbott jedesmal, oft, häufig (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi). „Den häf jeden Bott wat“ jeden Augenblick etwas anderes (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr); jētsbott jedesmal (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe); — „buaben Bott“ obendrein, extra (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh Kr. Halle@HörsteHö || Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo), überdem, zum Überflusse (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön), [etwas] „bawen Bott doon“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:146:KlönAKlönA). „... daarto kreig ick buawenbatt (überdem) na ’t Tönjesfür (St. Antoniusfeuer, die Rose [Krankheitsbez.]) ...“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:173:LyraLyra 57). „... un’t Leigeste was na buawen batt, dat ’k ’t vor düsse Keer (mit diesem einen Male) faarts sau goot inerichtet harr“ (ebd. 17); — būtenbott außerdem. „Hē häff būtenbott noch nen Būrenhoff“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). — Häufig in Verbindung mit al: all Bott (allbott) jedesmal (WWB-Source:325:WoeNWoeN), oft (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi), von Zeit zu Zeit (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@KalleKa), āl Bott alle mal, immer (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe), „ollboth“ jedesmal (Kr. PaderbornPad Xy = WWB-Source:74:FirmenichFirmenich I 309), allemal (Ravensbg WWB-Source:175:MagWMagW H. XIII 40) aləbot allemal Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@LathenLa, aləbót immer, auf jeden Schlag, jedesmal Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@Gescher Bauerschaft, nach Stadtlohn zuGb Kr. Coesfeld@GescherGe, „allebatt“ allemal, jedesmal (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:173:LyraLyra XIII), allebots jedesmal (WWB-Source:205:NdKblNdKbl 13, 84), „alle buarts“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus), „allebolz“ jedesmal (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:153:KöppenKöppen). Et rǟgnt alle Bott alle Augenblicke (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Alle Bott helpet, sä de Mügge, do spütterte se in de Ems“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 269). Vgl. → al A. II. 1. a) γ); ferner die Raa. unter → Bāte. — 5. „Freiplatz beim Kinderspiel“, „Anhalteplatz beim Versteck-, Fangenspiel“ (Frbg.). „Bott?“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@VoltlageVo). Bōt (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@HeldenHe). „Als Wupp oder Boot bezeichnen die Kinder die Stelle an einer Wand oder Mauer, die sie beim Fangenspielen anschlagen müssen, um ’frei’ zu sein, d. h. um von jetzt an nicht mehr gefangen werden zu können“ (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@NiederheldenNh). „Den Platz, an dem man sich beim Versteckspiel anschlägt, nennt man hier teilweise Boot“ (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@WirmeWi). Hī(e)r is Bōt! hier ist der Platz, an dem ich beim Fangenspiel nicht abgeschlagen werden kann die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@AplerbeckAp, Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@NiederheldenNh. — Zur Ergänzung seien hier einige im Vokalismus nicht hierher passende Belege angeführt: Bīt, Bēt (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@WaltropWp), Hī(e)r is Bīt! Freiplatz beim Kinderspiel die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@DortmundDo. — Syn.: → Burg I. — 6. a) Zwischenraum, Platz: Hī(e)r is noch Bott! (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@LorupLo Kr. Aschendorf-Hümmling@VreesVr). Vgl. auch → Ferbod. — b) zulässiger Spielraum der Radnabe zwischen dem Stoß und der Radkappe (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs = PlatenauWb). ¶ Zu Bed. 5 vgl. WWB-Source:207:NdsWbNdsWb II 633 Bott² Bed. 3, ferner WWB-Source:238:RhWbRhWb I 884f Bot III (Boten, Bot-haus, -kaule, -stock, -strich). Zu Bed. 6 ’Zwischenraum’ s. auch WWB-Source:181:MecklWbMecklWb I 1047 Bott². — Kr. Grafschaft DiepholzDie Belege mit Bōt sind als hd. beeinflußt aufzufassen. Ebenso wohl auch die oben ergänzend angeführten Belege Bīt, Bēt, wobei bezüglich des Vokalismus vielleicht vom Imp. zu bē¹den auszugehen ist (wie wohl Bai (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@GladbeckGb)); vgl. auch die unter → Ferbod (Bed. 2) angegebenen Belege Ferbēt, Ferbett usw. Vgl. → ferbē¹den und die Angaben unter → Ferbē¹d.
6659 Zeichen · 132 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    bodst. N. (a)

    Köbler Ae. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    bod , st. N. (a) nhd. Gebot, Befehl, Vorschrift, Predigt, Eingebung ÜG.: lat. edictum Gl, legatio Gl, mandatum Gl, praec…

  2. modern
    Dialekt
    Bodn.

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Bod n. Gebot s. Bott.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bod

793 Bildungen · 775 Erstglied · 12 Zweitglied · 6 Ableitungen

bod‑ als Erstglied (30 von 775)

bodagēl

KöblerMnd

bodagēl , N. Vw.: s. budavēl

Bodajk

Meyers

Bodajk , Badeort im ungar. Komitat Weißenburg, an der Südbahn, 120 m ü. M., mit einem Teich, in dem sich reiche erdige, kalkhaltige Quellen …

bodal

KöblerAs

bodal , st. M. (a) Vw.: s. bōdal*

bodam

AWB

bodam st. m. , mhd. bodem, nhd. boden; as. bodom, mnd. bōdem(e), mnl. bodem; afries. boden; vgl. ae. botm; an. botn. — Graff III, 86 f. pod-…

Bodamsēo

KöblerAhd

Bodamsēo , M.=ON nhd. Bodensee ne. Lake Constance ÜG.: lat. (Lemannus) Gl Q.: Gl (1. Hälfte 12. Jh.) E.: s. ON Bodman, sēo W.: nhd. Bodensee…

bodan

KöblerAe

bodan , st. M. (a) Vw.: s. botm

bodanbrâuuî

AWB

[ bodanbrâuuî as. st. f. bodū-brauue: nom. sg. Gl 4,340,4 = Wa 82,20 ( Carlsr., S. Petri, 10./11. Jh. ). Augenschwellung, -entzündung, -fluß…

bodanbrāwi

KöblerAs

boda·n·brāwi

bodanbrāwi , st. F. (ī) nhd. Triefäugigkeit, Augenfluss ne. bleareye (N.), watering (N.) of the eyes ÜG.: lat. lippitudo GlP Hw.: vgl. ahd. …

Bodangsseⁿ

Idiotikon

Bodangsseⁿ Band 4, Spalte 1020 Bodangsseⁿ 4,1020

бодаться

RDWB2

бодаться mit den Hörnern stoßen stößig sein эта корова бодается - diese Kuh ist stößig

Bodbänke

PfWB

Bod-bänke , Bod-bühne s. Bordbänke , -bühne .

Bodde

MeckWBN

Wossidia Bodde f., Bodden m. a. Spr. aus Pläzen zusammengefügtes Floß, wie Pläzentogg: 'zu Brandenburg für 24 Havelboddens, jede Bodde 4 gr'…

Boddelbock

RhWB

Boddel-bock -d- Saarbr-Quierschd ; -r- Saarbr-Welschd m.: in der Wend.: B. schlahn Purzelbaum schlagen.

²boddel(e)

MNWB

bod·dele

2 boddel(e) „bulla aque”, „ b. vel bulghe in dem water ”. „ bodelen ut aqua”. S. buddel, buddeln.

boddelen

KöblerMnd

bodde·len

boddelen , sw. V. nhd. Blasen aufwerfen Vw.: s. ūt- E.: s. boddele L.: Lü 59a (boddelen)

boddeln

RhWBN

boddeln -o- Trier-Hermeskeil schw.: zu langsam wachsen; die Ferkeln b.n. — Hierzu vielleicht

boddemerīe

KöblerMnd

boddemerīe , F. Vw.: s. bōdemærīe*

bod als Zweitglied (12 von 12)

abbod

KöblerAe

abbod , st. M. (a) Vw.: s. abbud

anbod

KöblerMnd

anbod , N. Vw.: s. anebot* (1)

bebod

KöblerAe

bebod , st. N. (a) nhd. Gebot, Befehl, Erlass, Verfügung, Gebot Gottes ÜG.: lat. imperium, (iubere), iussio, iussum, mandatum Gl, GlArPr, pr…

forbod

KöblerAe

for·bod

forbod , st. N. (a) nhd. Verbot E.: s. for- (3), bod L.: Hall/Meritt 125a, Lehnert 80a

forebod

KöblerAe

fore·bod

forebod , st. N. (a) nhd. Vorhersage, Predigen ÜG.: lat. praedicatio Gl Q.: Gl E.: s. fore (1), bod L.: Hall/Meritt 126a

gebod

KöblerMnd

gebod , N. Vw.: s. gebot

godesbod

KöblerAfries

gode·s·bod

godesbod , st. N. (a) nhd. Gottesgebot Q.: E E.: s. god, bod I.: Lüs. lat. bonum ecclesiae L.: Hh 35a, Rh 780a

landbod

KöblerAfries

land·bod

landbod , st. N. (a) nhd. Landangebot ne. offer (N.) of land Q.: S E.: s. land, bod L.: Hh 62a, Rh 910b

londbod

KöblerAfries

londbod , st. N. (a) Vw.: s. landbod

Stabod

DRW

Stabod, m. Zeugenaussage ad arguendum zistabothe 9. Jh. AhdGl. II 148, 68 Faksimile

Ableitungen von bod (6 von 6)

bebod

KöblerAe

bebod , st. N. (a) nhd. Gebot, Befehl, Erlass, Verfügung, Gebot Gottes ÜG.: lat. imperium, (iubere), iussio, iussum, mandatum Gl, GlArPr, pr…

bebōde

MNWB

bebōde , n. , Ladung.

bebōden

MNWB

bebōden , swv. , beschicken, durch Boten melden, Botschaft bringen, benachrichtigen, durch Boten vorfordern, einladen, entbieten , zusammenb…

bode

Lexer

bode stf. s. bude.

gebod

KöblerMnd

gebod , N. Vw.: s. gebot

urboden

DWB

urboden , m. , ursprünglicher, unverbrauchter boden: in dieses neugebrochene land, das gleichsam die ganze jugendkraft eines urbodens in sei…