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Bezeichnung

nhd. bis spez. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
11 in 8 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Bezeichnung

Bezeichnung

zeichnen Vb. ‘mit einem Zeichen versehen, kenntlich machen, (durch Striche) bildlich wiedergeben’, ahd. zeihhanen ‘kennzeichnen, bezeichnen, anzeigen, Wunder tun’ (8. Jh.), mhd. zeichen(en) ‘mit einem Zeichen versehen, (be)zeichnen, aufschreiben, verzeichnen, anzeigen’, asächs. tēknian, mnd. tēken(en), mnl. tēkenen, teikenen, nl. tekenen ‘zeichnen’, aengl. tǣcnan ‘bezeichnen’ (daraus durch Schwund des stammhaften -n- aengl. tǣcan ‘zeigen, erklären, lehren’, engl. to teach ‘unterrichten’), anord. teikna ‘Zeichen geben, bezeichnen’, schwed. teckna ‘zeichnen’, got. taiknjan ‘zeigen’ und ahd. zeihhanōn ‘bezeichnen, bezeugen’ (9. Jh.), aengl. tācnian, tǣcnian ‘kennzeichnen, anzeigen’ sind jan- bzw. ōn-Ableitungen von dem unter Zeichen (s. d.) behandelten germ. Substantiv. Als frühe Bedeutung ist anzusetzen ‘mit Zeichen versehen’; dazu tritt bald ‘mit einem Zeichen ausdrücken, anzeigen, nachbilden’, woraus (spätmhd.) ‘niederschreiben’ und ‘in Linien, Strichen (künstlerisch) gestalten’ (16. Jh.), dann auch ‘seine Unterschrift unter ein Schriftstück setzen, unterschreiben’ (seit dem 17. Jh. in der Kaufmannssprache, sonst meist unterzeichnen, s. unten). – Zeichner m. ‘wer (künstlerische, technische) Zeichnungen anfertigt’ (um 1600), älter ‘wer etw. mit einem Zeichen versieht’ (16. Jh.); vom Substantiv mhd. zeichen ‘Wunder’ ist abgeleitet mhd. zeichenære ‘wer Zeichen und Wunder tut, Wundertäter’, an ahd. zeihhan schließt sich an ahd. zeihhanāri ‘Träger des Feldzeichens, Bannerträger’ (11. Jh.). zeichnerisch Adj. ‘das Zeichnen betreffend’ (17. Jh.). Zeichnung f. ‘vorwiegend in Strichen, Linien ausgeführte bildliche Darstellung, natürliche, in einem bestimmten Muster verteilte Färbung bei Tieren und Pflanzen’ (17. Jh.); vgl. ahd. zeihhanunga (um 800), mhd. zeichenunge ‘Bezeichnung, Kennzeichnung’. auszeichnen Vb. ‘mit einem Zeichen versehen, prämieren’, (reflexiv) ‘sich durch besondere Kennzeichen unterscheiden, sich (aus einer Menge) herausheben’, mhd. ūʒzeichenen ‘kennzeichnen, anmerken, auswählen’; ausgezeichnet Part.adj. ‘hervorragend, vorzüglich’ (18. Jh.); Auszeichnung f. ‘Preisangabe, Hervorhebung, Ehrung, Orden, Titel’ (18. Jh.), zuvor (vereinzelt) ‘das Auswählen’ (15. Jh.). bezeichnen Vb. ‘durch Zeichen kenntlich machen, markieren, (be)nennen, charakterisieren’, ahd. bizeihhanen, bizeihhanōn (9. Jh.), mhd. bezeichenen ‘bildlich vorstellen, mit einem Zeichen ausdrücken, bedeuten’; Bezeichnung f. ‘das Kenntlichmachen, Kennzeichnung, Benennung’, ahd. bizeihhanunga (11. Jh.), mhd. bezeichenunge ‘Vorzeichen, Symbol, Bedeutung’. unterzeichnen Vb. ‘(ein Schriftstück) mit seinem Namen unterschreiben’, eigentlich ‘sein (Namens)zeichen unter etw. setzen’; Unterzeichnung f. (beide 16. Jh.). verzeichnen Vb. ‘schriftlich festhalten, aufführen, falsch, in unzutreffenden Formen zeichnen’, übertragen ‘falsch oder übertrieben darstellen, entstellen’; Verzeichnis n. ‘Zusammenstellung in Form einer Liste, Aufstellung, Register’ (beide 15. Jh.).
2976 Zeichen · 87 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    BezeichnungDie

    Campe (1807–1813) · +4 Parallelbelege

    Die Bezeichnung , Mz. die — en. 1) Die Handlung des Bezeichnens und das dadurch Bewirkte. ◎ »Die Bezeichnung des Eigenth…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Bezeichnung

    Goethe-Wörterbuch

    Bezeichnung ca 100 Belege 1 zu bezeichnen 1 a Charakterisierung, mit verbalen od bildkünstlerischen Mitteln [ betr Rez v…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Bezeichnung

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

    Bezeichnung nennt man in der Mathematik den Ausdruck oder die Darstellung von Größen. ihren Formen und ihren Beziehungen…

  4. Spezial
    Bezeichnung (abbr Bez.)f

    Dt.-Russ. phil. Termini · +3 Parallelbelege

    Bezeichnung , f (abbr Bez.) обозначение , ср → FiloSlov Benennung, f → FiloSlov Nomination, f

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bezeichnung

9 Bildungen · 8 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von bezeichnung 3 Analysen

be- + zeichnen + -ung

bezeichnung leitet sich vom Lemma zeichnen ab mit Präfix be-, mit Suffix -ung, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Alternativen: be-+zeichnung bezeichnen+-ung

bezeichnung‑ als Erstglied (8 von 8)

Bezeichnungskunst

Campe

bezeichnung·s·kunst

○ Die Bezeichnungskunst , o. Mz. in der Vernunftlehre, die Kunst oder Fertigkeit an den Gegenständen solche Kennzeichen aufzusuchen, die zur…

Bezeichnungsweise

GWB

bezeichnung·s·weise

Bezeichnungsweise Benennungsweise Indem wir von innern Verhältnissen der Natur sprechen wollen, bedürfen wir gar mancherlei B-n N11,167,17 S…

Bezeichnungszettel

Campe

bezeichnung·s·zettel

◎ Der Bezeichnungszettel , des — s, d. Mz. w. d. Ez. ein Zettel oder etwas Ähnliches, der an Beutel, Flaschen, Zeugpacke  befestiget wird, …

Ableitungen von bezeichnung (1 von 1)

unbezeichnung

DWB

unbezeichnung , f. , mangel an bezeichnendem, charakteristischem im engeren sinne, vgl. insignifiance: aus der einheit folget eine andere ei…