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Benk

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Meyers
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6 in 6 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Benk

Bd. 2, Sp. 635
Benk, Johannes, Bildhauer, geb. 29. Juli 1844 in Wien, begann seine Studien auf der dortigen Akademie, wo er für eine Gruppe: Genoveva lehrt den Schmerzenreich beten, 1868 den Reichel-Preis erhielt, bildete sich dann im Atelier Hähnels zu Dresden und durch Studien in Florenz und Rom weiter und ließ sich 1871 in Wien nieder, wo er sich zumeist in der monumentalen und dekorativen Plastik für öffentliche Bauten betätigte. Für die Parlamentsgebäude schuf er vier Doppelkaryatiden und eine in Marmor ausgeführte Giebelgruppe: Innere Verwaltung, für die Hofmuseen die Steingruppen Plastik und Amor und Psyche und die Bronzefiguren Pallas Athene und Helios, für den Festsaal des Rathauses die Statuen der Bürgermeister Trau und Vorlauf und für das Treppenhaus des Arsenalmuseums eine Gruppe der Austria. Einen großen Anteil hatte er an der plastischen Ausschmückung des neuen Hofburgtheaters, für das er zwei Geniengruppen auf dem Dache des Bühnengebäudes, vier Kentauren an der Fassade des Treppenhauses, sechs Gruppen für die Nischen des ersten Stockwerkes, die Personifikationen der Schönheit, Weisheit, Wahrheit und Dichtung für die Treppenhäuser und die mit reichem Bronzeschmuck versehene Marmorstatue der Klytia (s. Tafel »Bildhauerkunst XVIII«, Fig. 5) für den Kaisergang ausgeführt hat. Letztere, zugleich als Trägerin von Beleuchtungskörpern dienend, ist in Nachbildungen verbreitet worden. Von seinen übrigen Schöpfungen sind noch die Grabdenkmäler des Malers Amerling und des Komponisten Johann Strauß auf dem Zentralfriedhof, das Denkmal Amerlings im Wiener Stadtpark u. ein Brunnen auf dem Hauptplatz in Währing hervorzuheben.
1640 Zeichen · 10 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    benkF.

    Köbler Afries. Wörterbuch

    benk , F. Vw.: s. bank*

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    benkF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    benk , F. Vw.: s. bank

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Benk

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Benk , Johannes , Bildhauer, geb. 29. Juli 1844 in Wien, begann seine Studien auf der dortigen Akademie, wo er für eine …

  4. modern
    Dialekt
    Benk

    Bayerisches Wörterbuch

    Benk Band 1, Spalte 1,1035–1038

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit benk

45 Bildungen · 33 Erstglied · 7 Zweitglied · 5 Ableitungen

benk‑ als Erstglied (30 von 33)

benk

KöblerMnd

benk.. , Präf.? Vw.: s. bank...

Benkel

LothWB

ben·kel

Benkel [bèkəl Obh. Sgd. u. s.] n. 1. Geschirrbrett. — 2. Fußschemel. — ElsWB els. 2, 63 Bänkle Schemel.

benkelāken

KöblerMnd

benkelāken , N. Vw.: s. benklāken

benkelīn

KöblerMhd

benke·līn

benkelīn , st. N. nhd. Bänklein Q.: Chr (14./15. Jh.) E.: ahd. benkilīn 2, st. N. (a), Bänklein; s. bank W.: nhd. Bänklein, N., Bänklein, DW…

benken

Lexer

ben·ken

benken swv. BMZ benke, sitze bereiten, mit benken besetzen eigentl. u. bildl. Gudr. Pass. Frl. deme hêrren Dieterîche benket er vlîʒeclîche …

Benkendorf

Herder

benken·dorf

Benkendorf , Ludw. Ernst, geb. 1711 in Ansbach, entschied als sächs. Reiteroberst durch einen eigenmächtig unternommenen Angriff (Schlacht v…

Benkerótt

Adelung

benke·rott

Benkerótt , adj. et adv. unvermögend, seine Schulden zu bezahlen, besonders bey Kaufleuten und kramenden Handwerkern. Daher, bankerott werde…

benkgerēde

KöblerMnd

benkgerēde , N. nhd. Bankbekleidung Hw.: s. bankgerēde, bankrēde E.: s. benk (2), gerēde (4) L.: MndHwb 1, 207 (benkgerêde)

benkhouwære

KöblerMnd

benk·houwære

benkhouwære , M. nhd. Ziegeleiarbeiter Hw.: s. bankhouwære E.: s. benk (2), houwære, ære L.: MndHwb 1, 207 (benkhouwer) Son.: örtlich beschr…

benkilîn

AWB

benkilîn st. n. , mhd. benkelîn, nhd. bänklein. — Graff III, 131. Nur im SH A u. B belegt, stets im Nom. Sing. banki-lin: Gl 3,168,14. — ben…

benkilīn

KöblerAhd

benkilīn , st. N. (a) nhd. Bänklein, Bänkchen, kleine Bank, kleiner Schemel ne. small bench ÜG.: lat. scamnellum Gl Q.: Gl (11. Jh.) I.: Lüs…

bē²nklem?

WWB

benk·lem

bē²n-klem? -klemm rehlahm (vom Pferde) (Frgb.) ( Kr. Lemgo Lem Wa).

benklāken

KöblerMnd

benklāken , N. nhd. „Banklaken“, Bankbekleidung Hw.: s. banklāken E.: s. benk (2), lāken L.: MndHwb 1, 207 (benk[e]lāken)

benkmauserlein

DWB

benkmauserlein , qui sub scamno latet, pumilio, nanus. Garg. 40 b , eine maus unter der bank, wie es ( oben sp. 1107) hiesz hinder die bank …

Bē²nknoªke

WWB

Bē²n-knoªke ⟨ -› knoªken ‹ Kr. Vechta Vch Kr. Vechta@Brägel Br , mit › ōª ‹ Kr. Olpe Olp Dh ⟩ 1. Fußknöchel Kr. Olpe Olp Kr. Olpe@Drolshagen…

Bē²nknubbe

WWB

ben·knubbe

Bē²n-knubbe. -knubben (Pl.) starkes Kienholz (im Moor) Kr. Vechta Vch Kr. Vechta@Brägel Br .

benkôn

AWB

ben·kon

benkôn sw. v. , mhd. benken. — Graff III, 131 s. v. gabanchot. gi-penchoten: part. prt. acc. sg. m. Gl 1,814,75 ( M, Wien 2723, 10. Jh. ). m…

Benkovac

Meyers

Benkovac (spr. -waz), Marktflecken in Dalmatien, an der Straße von Zara nach Knin gelegen, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezir…

benkpele

KöblerAfries

benkpele , Sb. Vw.: s. bankpele

benkpȫl

KöblerMnd

benkpȫl , M., F. Vw.: s. bankpȫl

benkrēde

KöblerMnd

benkrēde , N. Vw.: s. bankrēde

benkschrāge

KöblerMnd

benkschrāge , M. Vw.: s. bankschrāge

benk als Zweitglied (7 von 7)

biārbenk

KöblerAfries

biārbenk , F. Vw.: s. biārbank*

mēlbenk

MNWB

mel·benk

° mēlbenk , f. , ein Gerät im Backhause (Wismar 1507). —

mēlbenk

KöblerMnd

mēlbenk , F. Vw.: s. mēlbank*?

rechtebenk

KöblerMnd

rechte·benk

rechtebenk , F. nhd. Möbelstück zum Abstellen von Schüsseln bzw. Speisen, Anrichte Hw.: s. richtebank Q.: Wism. Invent. (1438-1547) E.: s. r…

vōtbenk

KöblerMnd

vōtbenk , F. Vw.: s. vōtbank

Ableitungen von benk (5 von 5)

bebenken

KöblerMnd

bebenken , sw. V. nhd. mit Bänken besetzen, mit Bänken umstellen E.: s. be, benken L.: MndHwb 1, 154 (bebenken)

benke

BMZ

benke swv. bereite benke. daʒ hûs benken Pass. 34,66. hie wart gebenket schône, tuoch unde brôt ûf geleit das. 36,17. sehzic tûsent helden d…

gebenke

AWB

gebenke Gl 4,203,49 s. gi- [h]lenki.

gebenken

Lexer

ge-benken swv. ist ieman, dem diu minne ie gebenkete die sinne Wh. v. Öst. 13 a .

vêrbenke

MNWB

vêrbenke (veir- , veyr-) , vier- , ° -banke , plur., Gerichtsstätte (im Viereck von den Bänken der Schöffen oder Urteilfinder umstanden) , s…