Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
aussein
aussein , verhält sich wie absein, ansein, aufsein, und bedeutet 1 1) zu ende sein, finiri, sowol von sinnlichen, als abstracten dingen, das licht, feuer, leben, das lied, die schule, die noth, angst ist aus; der herren geding ist aus. weisth. 2, 169; wann die losung aus ist. 2, 200; da nu das wasser in der flaschen aus war. 1 Mos. 21, 15 ; sie las, bis das die gerstenernd aus war. Ruth 2, 23 ; wenn man nachlieset, so die weinernde aus ist. Es. 24, 13 ; wo bleibet nu der ruhm? er ist aus. Röm. 3, 27 ; wie ein knecht sehnet sich nach dem schatten, und ein taglöner, das sein erbeit aus sei. Hiob…