Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ausruhen
ausruhen , quiescere und recreare, 1 1) intransitiv, ruhe haben, schöpfen, empfinden: von der arbeit ausruhen; von aller seiner mühe ruht er nun im grabe aus; in der groszen hitze ruhten wir unter schattigen bäumen aus; nicht wahr, im grünen vertraulichen haus — 'das gäbe geschichten' ruhst du in meinen armen aus? 'mit nichten!' Göthe 1, 206 ; ein land, auf dem vereinzelte häuser unter gruppierten laubhainen ausruhten. J. Paul Kamp. 58 ; die heiterkeit eines befriedigten, ausruhenden herzens. 13. 2 2) transitiv, sich ausruhen: als sie sich ausgeruhet hatten. Rollenhagen wunderb. reisen 9 ; hie…