Eintrag · Campe (1807–1813)
Ausleben v., ntr., trs., rec.
Ausleben , v. ntr. mit haben. 1) Bis zu Ende einer gewissen Zeit leben, mit der Fügung eines trs. »ein Land — wo sie ihr mit Schmach und Schande bedecktes Leben in Verborgenheit auslebten.« C. »Wo ich meine Tage auszuleben gedachte.« Wieland. — dreißig Jahre haben wir Zusammen ausgelebt und ausgehalten. Schiller. Seine Zeit hat dieser — — — Ausgelebt, und vollbracht die der Erde gebührenden Jahre. Voß. 2) Aufhören zu leben. Er hat ausgelebt, er ist gestorben. »Auslöschen und ausleben.« I P. Richter. II) ♁ rec. Sich ausleben, bis zu Ende leben. »Die Bahn der Erde, auf der ich mich ausleben soll…