Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
auftischen
auftischen , in mensam apponere, mensam exstruere, nnl. opdisschen: einem stattlich auftischen; ich kann dir nicht viel, keine leckereien auftischen; hierauf wird warme milch, nebst feld- und gartenfrüchten in irdnen schüsseln aufgetischt. Hagedorn 2, 101 ; der zufall pflegt in bergen und öden gebüschen uns irrenden rittern gar oft noch schlechter aufzutischen. Wieland 5, 44 ; was heimlich oft das herz erfrischt, wird endlich allen aufgetischt. Platen 81 ; soll ich die ( kunden alter zeit ) zur lust auftischen neu fürs alte lesekind? Rückert 218 ; will ich hier etwas auftischen, das euern gaum…