Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
armselig
armselig , miser, ein nachdrücklicheres arm, nnl. armzalig, von personen wie sachen: als sich nun der armselige bub so köstlich anfieng heraus zu butzen. Galmy 228; armselige! musz ich, weil ich dich wil befreien, zum werkzeug deiner qual mich selbst unwissend leihen? Gryphius 1, 170 ; armselger Wentwort! ach du hast durch unser wütten ein unverdiente straf, ich steh es zu, erlitten. 1, 330 . blünderten ihm seine kleider und gaben ihm darfür ein gebletzten armseligen küttel. Garg. 266 b ; ihre eigne, ländliche, kunstlose kleidung, die ihnen nun so armselig vorkommt. Wieland 8, 297 ; ihre armse…