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Campe
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22 in 19 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Am

Bd. 1, Sp. 116a
Am, das Verhältnißwort an, dem man statt des n das Zeichen des dritten Falls in der Einzahl bei Wörtern der ersten und dritten Gattung, das m gegeben hat. Es wird 1) da gesetzt, wo eigentlich an dem stehen sollte oder könnte, wo man aber dies der Kürze wegen in am zusammengezogen hat und wo überhaupt von einer Sache als einer bestimmten die Rede ist. Am Garten, am Kopfe, am Sonntage, am heutigen Tage. 2) Vor die Umstandswörter, wenn sie im höchsten Steigerungsgrade gebraucht werden. Am liebsten, am weitesten, am besten, wo es sich aber nicht in an dem auflösen läßt, und daher eigentlich an lauten sollte. Der Sprachgebrauch hat aber dieses am auch noch in verschiedenen andern Fällen eingeführt, wo man auch nicht an dem dafür setzen kann, und wo von einer Sache, nicht als einer ganz genau, sondern nur in allgemeinen bestimmten, die Rede ist. Am Aufange, am Ende. Es ist oder liegt am Tage, d. h. es ist deutlich, ersichtlich. Er ist noch am Leben. Gebet am Sonntage. Am kann aber nicht stehen, wenn das bestimmte Deutewort der gar nicht denkbar dabei ist, sondern das unbestimmte oder gar kein Deutewort dabei gedacht werden muß, und wenn vor dem mit an verbundenen Sachworte noch ein Fürwort oder anderes Wort im zweiten Umendungsfalle stehet. An baarem (nicht am baaren) Gelde. An einem, an diesem, an jenem Tage. An meinem Leibe. An Gottes Segen ist alles gelegen. Ferner kann am nicht stehen, wo überhaupt von keinem bestimmten Einzelnen die Rede ist, wo keine Auslassung obwaltet, und wo an keine wirkliche körperliche oder örtliche Berührung und Anhaftung gedacht werden kann. Man vergleiche hierüber C. Verd. Wb. die Zus. S. 667. Ein Kind an Verstande. Ein Krüppel an Leib und Geist. Arm an Geist. Schwach an Muth.
1732 Zeichen · 28 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    amanom. V. (1. Pers. Sg. Präs. Akt. Ind.)

    Köbler Ae. Wörterbuch

    am , anom. V. (1. Pers. Sg. Präs. Akt. Ind.) Vw.: s. n- Hw.: s. eom, wesan (1) E.: s. wesan (1) L.: Hh 92

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    am

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

    amblâzaAWB [-ts-] f. ō-St., daneben vielleicht amblâzam- blâzAWB (?) m. a-St. ‚Jochriemen, Jochdeichselbin- dung, mucia‘…

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    AMswn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +1 Parallelbeleg

    AM , OM swn. spreu. vgl. agene, amse. — Schm. wb. 1,53. 1. eigentlich. dâ ( bei dem jüngsten gerichte ) scheidet man daʒ…

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    amF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    am , F. nhd. Hülle, Hülse, Spreu E.: Herkunft ungeklärt? L.: Lü 13b (am)

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Am

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Am , die mit dem m, als dem Casus-Zeichen des Dativi Singularis des männlichen und sächlichen Geschlechtes, zusammen gez…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    a. m

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    a. m. = anno mundi , im Jahr der Welt.

  7. modern
    Dialekt
    am

    Bayerisches Wörterbuch · +8 Parallelbelege

    am Band 1, Spalte 1,379–385

  8. Spezial
    am

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    am [ām] m.sg. Herz n ., Mut m . ▬ se imbasté l’ am vermögen, sich etw. zutrauen; i ne m’imbasti nia l’ am ich fühle mich…

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